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"Wir lieben uns" Todt berichtet von Besuch bei Schumacher

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Todt hat "viel Kontakt zu Michael".

(Foto: picture alliance/dpa)

In wenigen Tagen jährt sich der Ski-Unfall des Formel-1-Rekordchampions Schumacher zum fünften Mal. Noch immer ist kaum etwas über seinen Gesundheitszustand bekannt. Nun erzählt sein Freund Jean Todt von einem Hausbesuch. Er sehe ihn regelmäßig.

Weltverbandschef Jean Todt fühlt sich der Familie von Michael Schumacher seit dem Unfall des Formel-1-Rekordweltmeisters näher denn je. "Heute ist aber auch meine Beziehung zu Corinna und den Kindern enger geworden", sagte der Franzose der "Sport Bild" und fügte hinzu: "Zur gesamten Familie besteht ein Band der Freundschaft und des Vertrauens."

Der 72-Jährige gilt seit der gemeinsamen Zeit mit Schumacher bei Ferrari als Vertrauter des Kerpeners. Todt war damals Teamchef der Scuderia. "Ich erinnere mich, dass Michael früher oft seinen Sohn mit nach Italien gebracht hat. Dann hat er meistens bei mir zu Hause geschlafen. Damals hatte ich einen Garten mit Hühnern und Mick hat die gemeinsam mit meiner Frau Michelle immer gejagt", erzählte Todt.

Die Zeit an der Seite Schumachers wird für ihn "immer als die beste meines Lebens in Erinnerung  bleiben". Weiter sagte er: "Wir lieben uns, weil wir gemeinsam eine unglaubliche Geschichte geschrieben haben. Und weil wir in schweren Zeiten immer zusammengehalten haben." Dass das Schicksal Schumacher "so unglücklich mit dem Kopf gegen einen Stein hat fallen lassen, ist für mich immer noch schwer zu verstehen", sagte er weiter.

Der Präsident des Internationalen Automobilverbands versicherte, er habe weiter "viel Kontakt zu Michael, sehe ihn regelmäßig". So habe er das vorletzte Rennen der abgelaufenen Saison, den Großen Preis von Brasilien, in Schumachers Zuhause in der Schweiz im Fernsehen geschaut. Schumacher war im Dezember 2013 beim Skifahren verunglückt und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Seither wird der 49-Jährige von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa/sid

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