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Rubljew komplettiert Halbfinale Überragender Djokovic gewinnt Tennis-Thriller

Hat auch sein drittes Spiel bei den ATP-World Tour Finals gewonnen: Novak Djokovic in Aktion.

Bei den ATP-Finals in bester Form: Novak Djokovic.

(Foto: Antonio Calanni/AP/dpa)

Novak Djokovic ist derzeit in bärenstarker Verfassung und zieht nach einem Marathon-Match gegen Daniil Medwedew ungeschlagen ins Halbfinale der ATP-Finals ein. Dort trifft er auf den Amerikaner Taylor Fritz. Als letzter Mann für die Runde der besten Vier qualifiziert sich Andrei Rubljow.

Der frühere Weltranglisten-Erste Novak Djokovic steht bei den ATP Finals ungeschlagen im Halbfinale. Der Serbe gewann in Turin auch gegen den russischen Topspieler Daniil Medwedew 6:3, 6:7 (5:7), 7:6 (7:2) und entschied damit sein drittes Vorrundenspiel für sich. Dass Djokovic in seinem elften Halbfinale beim Jahresabschluss der acht besten Tennisprofis der Saison auf den US-Amerikaner Taylor Fritz trifft, stand bereits zuvor fest.

Der 21-malige Grand-Slam-Turniergewinner will das prestigeträchtige Event nun zum sechsten Mal gewinnen. Vorjahresfinalist Medwedew hatte keine Chance mehr auf das Weiterkommen, der Turniersieger von 2020 beendet die diesjährigen ATP Finals mit drei Niederlagen. Bitter für den früheren Weltranglistenersten Medwedew: Jedes seiner drei Gruppenspiele verlor er im Tie-Break des Entscheidungssatzes.

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Im späten Einzel des Tages sicherte sich der Russe Andrei Rubljow durch einen 3:6, 6:3, 6:2-Sieg gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas den letzten freien Platz im Halbfinale. Für ihn ist es bei der dritten Teilnahme der erste Sprung unter die besten vier. Rubljow bekommt es in der Vorschlussrunde mit dem norwegischen Weltranglisten-Vierten Casper Ruud zu tun.

Ruud hatte am Donnerstag sein letztes Gruppenspiel gegen Rafael Nadal verloren. Für den Spanier war es der erste Sieg, durch seine beiden Auftaktniederlagen hatte er allerdings schon keine Chance mehr auf den Einzug ins Halbfinale. Mit seinem Jahr war Nadal nach den Grand-Slam-Titeln bei den Australian Open und French Open trotz langwieriger Verletzungsprobleme zufrieden. "Ich hatte 2022 schwierige sechs Monate, zwei Grand Slams und einen guten Abschluss in der Weltrangliste. Ich kann mich also nicht beschweren", sagte der 36-Jährige.

Quelle: ntv.de

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