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Struff bei US Open raus Zverev und Görges erreichen dritte Runde

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Mühte sich in Runde drei bei den US-Open: Alexander Zverev gewann in fünf Sätzen.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

In der zweiten Runde der US Open gewinnt Alexander Zverev gegen den Lokalmatador und seinen alten Kumpel Frances Tiafoe aus den USA. Beim Tennisklassiker in New York steht die Deutsche Nummer eins damit in der dritten Runde, über die er bisher noch nie hinaus kam.

Alexander Zverev hat die nächste Achterbahnfahrt bei den US Open unbeschadet überstanden. Nach dem Fünfsatz-Krimi zum Auftakt wurden die Nerven des Hamburgers auch gegen Frances Tiafoe hart auf die Probe gestellt, doch Zverev gewann im Arthur-Ashe-Stadium die nächste Zitterpartie und steht nach dem 6:3, 3:6, 6:2, 2:6, 6:3 gegen den US-Amerikaner in der dritten Runde. Nach 3:09 Stunden verwandelte er in einem Spiel der irren Wendungen seinen ersten Matchball.

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Konzentriert ging Zverev es nur in drei von fünf Sätzen an - am Ende ging er aber als verdienter Gewinner vom Tenniscourt.

(Foto: imago images / Hasenkopf)

Nun kämpft Zverev gegen Benoit Paire (Frankreich/Nr. 29) oder Aljaz Bedene (Slowenien) um den Einzug ins Achtelfinale und seinen größten Erfolg in Flushing Meadows. Gegen beide Spieler hat der 22-Jährige bislang noch kein Match verloren. Wie schon bei seinem Auftaktsieg über fünf Sätze gegen den Moldauer Radu Albot begann Zverev stark. Der ATP-Champion gewann die ersten zehn Punkte des Spiels allesamt und ging 3:0 in Führung, den ersten Satz brachte er ungefährdet nach Hause. Doch danach wurde sein Spiel plötzlich fehleranfälliger, auch der Aufschlag wackelte. Angetrieben vom Heimpublikum auf dem Center Court gewann Tiafoe Durchgang zwei.

Anders als noch bei vielen enttäuschenden Spielen in den vergangenen Wochen blieb Zverev nach diesem Rückschlag ruhig. Während Tiafoe völlig den Faden verlor, spielte Zverev wieder sicherer und druckvoller. Nach dem verlorenen dritten Satz verschwand Tiafoe rund zehn Minuten in der Kabine - und das Spiel nahm seine nächste Wendung. Im Entscheidungssatz erwies sich dann Zverev als nervenstärker und verwandelte nach 3:09 Stunden seinen ersten Matchball.

Struff raus, Görges weiter

Weiter ist auch Julia Görges. Die 30-Jährige Tennisspielerin setzte sich am Donnerstag in New York gegen Francesca Di Lorenzo aus den USA mit 7:5, 6:0 durch. Dabei hatte die Fed-Cup-Spielerin nur im ersten Satz ein paar Probleme mit ihrer Gegnerin. Görges trifft nun auf die an Nummer sieben gesetzte Niederländerin Kiki Bertens.

Beendet sind die US Open dagegen für Laura Siegemund und Jan-Lennard Struff. Siegemund musste sich der an Nummer 20 gesetzten Amerikanerin Sofia Kenin mit 6:7 (4:7), 0:6 geschlagen geben. Struff unterlag dem an Nummer 14 gesetzten Amerikaner John Isner mit 3:6, 6:7 (4:7), 6:7 (5:7).

Quelle: n-tv.de, dbe/dpa/sid

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