Mittwoch, 18. Januar 2023Der Sport-Tag

21:25 Uhr

FIFA: Jeder fünfte Mensch weltweit hat das WM-Finale geguckt

Weltweit haben fast 1,5 Milliarden Fußballfans vor dem Fernseher das WM-Finale in Katar verfolgt. Das gab der Weltverband FIFA genau einen Monat nach dem Endspiel zwischen Argentinien und Frankreich (4:2 i.E.) im Lusail Stadium bekannt. Das entspräche rund 19 Prozent der Weltbevölkerung - es hätte also jeder fünfte Mensch weltweit zugeschaut. Das Finale der WM 2018 in Russland hatten sich 1,12 Milliarden TV-Zuschauer angesehen.

20:56 Uhr

Test: Schiedsrichter erklären VAR-Eingriffe über Mikrofon live im Stadion

Werden zukünftig VAR-Entscheidungen vom Schiedsrichter live in den Fußball-Stadien und am TV zu hören sein? Diese Vorgehensweise soll jedenfalls bei der Klub-WM vom 1. bis 11. Februar in Marokko getestet werden. Das entschieden die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) bei ihrer Versammlung in London. Demnach soll bei diesem Test die Entscheidung des Schiedsrichters nach einem Videobeweis über dessen Mikro dem Stadion- und TV-Publikum mitgeteilt werden.

Als weiteren Punkt begrüßten die Regelhüter den bei der WM in Katar verfolgten Ansatz einer strengeren Berechnung der Nachspielzeit und einer konsequenteren Anwendung der Spielregeln. Bei der WM hatte es mitunter Nachspielzeiten von mehr als zehn Minuten gegeben.

Keinen Konsens gab es dagegen bei der von einigen Ligen angeregten Einführung eines Versuchs mit vorübergehenden Auswechslungen im Falle von tatsächlichen oder vermuteten Gehirnerschütterungen von Spielern. Das Thema werde weiterhin geprüft.

20:33 Uhr

Sieger spielt im Norden: Fans wählen Nationalmannschaftstor des Jahres

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IMAGO/Sven Simon

Mit seinem Treffer zum 1:1 gegen Spanien im zweiten Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft in Katar hat Niclas Füllkrug das Nationalmannschaftstor des Jahres erzielt. Bei einem vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) durchgeführten Fan-Voting fielen 50,9 Prozent der rund 2500 abgegebenen Stimmen auf den 29-Jährigen von Werder Bremen. Dies teilte der DFB mit.

Zweiter wurde Kai Havertz, der für sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 im Nations-League-Spiel gegen England 31,6 Prozent der Stimmen erhielt. Platz drei ging mit 8,5 Prozent an Thomas Müller für den Führungstreffer beim Freundschaftsspiel gegen die Niederlande (1:1).

20:12 Uhr

Wales passt Prämien von Fußballerinnen und Fußballern an

Der walisische Fußballverband (FAW) gleicht die Prämien für seine Nationalmannschaften der Männer und Frauen bei künftigen Länderspielen an. Die Vereinbarung gilt laut FAW-Angaben für den Zeitraum bis zum Ende der Weltmeisterschaften der Männer im Jahr 2026 und der Frauen im Jahr 2027.

"Wir hoffen, dass dadurch künftige Generationen von Jungen und Mädchen sehen können, dass sie im gesamten internationalen walisischen Fußball gleichberechtigt sind, was auch für die Gesellschaft als Ganzes wichtig ist", hieß es in einer Verbandsmitteilung. Insbesondere das Männer-Team hatte sich darauf geeinigt, seine Prämien zu kürzen, um dem Verband finanziell entgegenzukommen.

Zuletzt waren auf verschiedenen Wegen bereits in weiteren wichtigen Fußballnationen wie den USA, England, Brasilien, Australien oder Norwegen Systeme für eine gleiche Bezahlung der Nationalmannschaften eingeführt worden. Auch im deutschen Fußball läuft seit der erfolgreichen Frauen-EM 2022 eine Diskussion über die unterschiedlich hohen Prämien.

19:38 Uhr

DHB-Torwart beeindruckt bei WM mit Fair-Play-Geste

Deutschlands Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff hat für seine Fair-Play-Geste im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Algerien viel Lob erhalten - sogar von den ungarischen Schiedsrichtern. "Die beiden haben sich bedankt, dass ich den Fair-Play-Charakter gezeigt habe", berichtete Wolff nach dem 37:21-Sieg der DHB-Auswahl.

Mitte der ersten Halbzeit hatten die Unparteiischen bei einem Wurf von Algeriens Rechtsaußen Sami Douchet einen vermeintlichen Kopftreffer erkannt. Dies hätte laut Regelwerk zu einer Zwei-Minuten-Strafe für den Schützen geführt. Wolff schritt sofort ein und wies die Schiedsrichter darauf hin, dass der Ball zuerst an seinen Oberarm und erst von dort an den Kopf geprallt sei. "Als Sportler sollte man das Fair Play schon hochhalten", sagte der 31-Jährige.

Aus seiner Sicht wäre es "ziemlich lächerlich" gewesen, wenn er eine Bestrafung gefordert hätte. "Es freut mich natürlich, dass das auch beim Gegner Anerkennung gefunden hat. Es wäre absolut ungerechtfertigt gewesen, den Spieler rauszustellen", sagte Wolff.

18:55 Uhr

Spiele manipuliert, zehn Profis gesperrt: Weltverband erhebt Anklage

Die "Match-Fixing"-Affäre um chinesische Snooker-Profis geht in die nächste Runde: Wie die World Professional Billards and Snooker Association (WPBSA) mitteilte, wurden alle zehn derzeit suspendierten Spieler im Rahmen einer Korruptionsuntersuchung angeklagt. Sie sollen Partien auf der Welttour manipuliert haben.

"Nach einer eingehenden Untersuchung durch die WPBSA-Integritätsabteilung wurde entschieden, dass sie sich einer Anklage stellen müssen", so der Weltverband. Die Spieler blieben zudem bis auf Weiteres suspendiert - sollten sie für schuldig befunden werden, drohen lange Sperren. Es sei ein unabhängiges Disziplinartribunal einberufen worden, um die Beweise zu prüfen, gab die WPBSA bekannt.

Die Manipulationsaffäre um angeblich verschobene Spiele hatte die Snooker-Welt um den Jahreswechsel erschüttert. Es geht um Ergebnisabsprachen und damit einhergehende Wettgewinne. Zu den angeklagten Spielern gehört unter anderem Zhao Xintong, Nummer neun der Welt und eine Art Ziehsohn des Weltranglistenersten Ronnie O'Sullivan aus England.

17:58 Uhr

Lionel Messi ist immer noch fassungslos

Auch einen Monat nach dem Titeltriumph bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar kann Lionel Messi sein Glück noch immer nicht ganz fassen. "Ein Monat mit dem Schönsten der Welt und ich kann es noch immer nicht glauben", schrieb der Argentinier bei Instagram neben einem Video mit Szenen aus dem Endspiel gegen Frankreich, von der Siegesfeier im Stadion und dem Triumphzug in Argentinien.

"Natürlich ist alles schöner, wenn man Weltmeister ist. Ich hatte einen tollen Monat und habe viele schöne Erinnerungen. Aber ich vermisse meine Mannschaftskameraden, den Alltag mit ihnen, die Gespräche, die Trainingseinheiten, die Dummheiten, die wir gemacht haben." Genau vor einem Monat - am 18. Dezember 2022 - hatte sich Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft im Endspiel gegen Frankreich zum Weltmeister gekrönt.

17:14 Uhr

"Mental zerstört": Nadal fragt sich, wie es weitergehen soll

Rafael Nadal schnappte sich seine Taschen, pustete einmal kräftig durch und winkte ein letztes Mal ins Publikum - war das sein Abschied für immer? Das Zweitrunden-Drama bei den Australian Open mit dem frühen Aus, der erneuten Verletzung und den Tränen seiner Frau Maria Francisca Perello auf der Tribüne hinterließen beim spanischen Tennisstar deutliche Spuren. Der Kämpfer Nadal zweifelte plötzlich selbst, ob er bei einem längeren Ausfall noch mal das Feuer für ein weiteres Comeback entfachen könnte.

"Ich kann einfach nicht sagen, dass ich im Moment mental nicht zerstört bin, denn dann würde ich lügen", sagte der entthronte Titelverteidiger in einer bemerkenswerten Pressekonferenz nach der 4:6, 4:6, 5:7-Niederlage in Melbourne gegen den US-Amerikaner Mackenzie Mcdonald. Es sei "ermüdend und frustrierend", dass "ein großer Teil" seiner Karriere daraus bestehe, sich nach Verletzungen zurückzukämpfen. Er müsse eine längere Pause wegen der aktuellen Hüftverletzung unbedingt vermeiden, "denn wenn nicht", betonte der 36-Jährige, "wird es schwer".

16:29 Uhr

Bericht: Drei Profis müssen BVB verlassen, Reus verärgert

Acht Spieler im Kader von Borussia Dortmund besitzen ein Arbeitspapier, das Ende Juni ausläuft. Nimmt man nach Angaben von "Sport Bild" diejenigen Profis hinzu, die trotz eines längeren Vertrags im Sommer gehen dürfen, käme man gar auf 13.

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Beschlossene Sache ist nach Angaben des Sportblatts bereits, dass der Revierklub die Verträge dreier Spieler nicht verlängern wird. Dabei soll es sich um den im Sommer als Ersatz für den erkrankten Sébastien Haller verpflichteten Anthony Modeste sowie um Felix Passlack und Raphael Guerreiro handeln. Die weiteren Dortmunder Spieler müssen sich hingegen künftig auf Gehaltseinbußen einstellen. Kehl will leistungsbezogene Verträge aushandeln, die ein niedrigeres Grundgehalt vorsehen.

Im Fall Mahmoud Dahoud werden die Gespräche dem Bericht zufolge im Frühjahr begonnen, das bisherige Grundgehalt in Höhe von angeblich acht Millionen Euro wird im BVB-Angebot dann nicht mehr vorkommen, so "Sport Bild". Schwieriger gestaltet sich offenbar die Vertragsverlängerung von Klub-Ikone Marco Reus. Die Fronten seien "verhärtet", da Reus über die späte Kontaktaufnahme der BVB-Bosse verärgert sei. Er vermisse ein klares Bekenntnis, heißt es.

Mehr dazu, etwa wie der Plan bei Mats Hummels aussieht, lesen Sie bei sport.de

16:04 Uhr

FC Bayern verstärkt sich in Frankreich

Basketball-Bundesligist Bayern München hat einen alten Bekannten verpflichtet: Wie die Münchner bekannt gaben, hat Guard D.J. Seeley einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Der US-Amerikaner, der zuletzt in Frankreich bei BCM Gravelines-Dunkerque spielte, stand bereits in der Rückserie der Saison 2020/21 bei den Bayern unter Vertrag und wurde mit dem Verein 2021 Pokalsieger.

15:32 Uhr

Bericht: FC Barcelona ist heiß auf DFB-Star

Der FC Barcelona soll Medienberichten zufolge Interesse an einer Verpflichtung von İlkay Gündoğan haben. Der Vertrag des 66-maligen deutschen Fußball-Nationalspielers beim englischen Meister Manchester City endet nach dieser Saison. Er spielt dort seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund in die Premier League im Sommer 2016. Neben seinen fußballerischen Qualitäten spiele auch die Tatsache, dass er nach aktuellem Stand im Sommer ablösefrei wäre, in den Überlegen des FC Barcelona eine Rolle, berichtete das Sportblatt "Mundo deportivo". Der britische "Telegraph" berichtete ebenfalls über das Interesse der Katalanen am Kapitän der Mannschaft des ehemaligen Barça-Trainers Pep Guardiola.

14:51 Uhr

Studie: Fußball-EM sorgte für 840.000 Corona-Infektionen

Die 2021 ausgetragene Fußball-Europameisterschaft soll laut einer Studie verantwortlich für etwa 840.000 Coronafälle in zwölf der teilnehmenden Länder gewesen sein. Grund für die Infektionen seien jedoch nicht nur die teils vollen Stadien in den elf Gastgeber-Ländern, sondern vor allem Zusammenkünfte bei Public Viewings oder in Kneipen und Pubs gewesen. In England, das bei dem Turnier bis ins Endspiel kam, soll die Anzahl der Ansteckungen besonders stark gestiegen sein. Der R-Wert habe sich dort an Spieltagen der Nationalmannschaft verdreifacht. In Schottland sei der Wert sogar um ein Vierfaches gestiegen.

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14:14 Uhr

Timo Werner spricht über verpassten Wechsel zum FC Bayern

Bevor Timo Werner im Sommer 2020 von RB Leipzig zum FC Chelsea wechselte, gab es intensiven Kontakt mit dem FC Bayern. Am Ende entschied sich der Stürmer jedoch für England und die Premier League. Im Interview mit der "Sport Bild" merkte man Werner nun an, dass er der verpassten Chance ein wenig hinterher trauert - allen andersartigen Bekundungen zum Trotz.

"Ich glaube, der Weg, den man geht, ist am Ende immer der richtige. Zwar hätte ich bis jetzt zwei Trainer bei Bayern gehabt, die für mich sehr gut gewesen wären: Hansi Flick, mit dem ich gut auskomme. Und Julian Nagelsmann, meinen ehemaligen RB-Trainer. Aber ich glaube, man tut gut daran, nicht zu bereuen", sagte Werner dem Sportmagazin.

Außerdem habe er in London in seinem zweiten Jahr immerhin die Champions League gewonnen, viele tolle Menschen kennengelernt und Freunde gefunden, versuchte der Nationalspieler das Positive zu sehen. Dass er "am Ende nicht mehr Teil des Plans des damaligen Trainers" war, habe er akzeptieren müssen, blickte Werner auf seine Situation unter dem mittlerweile entlassenen Thomas Tuchel zurück. Im vergangenen Sommer war er schließlich nach Leipzig zurückgekehrt.

Was Werner zum Bundesliga-Neustart gegen den FC Bayern am Freitag (20.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) sagt, lesen Sie hier bei sport.de

13:56 Uhr

Zahl der Doping-Proben deutlich gestiegen

Die Anzahl der weltweiten Doping-Kontrollen hat im Jahr nach dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie wieder wesentlich zugenommen. Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, stieg die Zahl der gemeldeten Proben 2021 auf 241.430 und damit um 61,2 Prozent. Im Jahr 2020 waren es durch die Corona-Einschränkungen nur 149.758 Proben. Mit Bezug auf die Gesamtzahl der Testergebnisse sind demnach 2020 insgesamt 1009 Proben (0,67 Prozent) auffällig gewesen. Im Jahr danach waren es 1560 Proben (0,65 Prozent).

13:16 Uhr

Tennis-Ikone gewinnt Kampf gegen Krebs

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Chris Evert (lins), hier 1987 mit Steffi Graf in Vancouver, ist derzeit krebsfrei.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Ein Jahr nach der Öffentlichmachung ihrer Krebserkrankung hat die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Chris Evert den Kampf gegen die Krankheit nach eigenen Angaben erst einmal gewonnen. "Heute bin ich krebsfrei und da ist eine 90-prozentige Chance, dass der Eierstockkrebs nie zurückkommen wird", schrieb Evert in einem Beitrag auf der Homepage von ESPN. Sie müsse noch eine kleinere Operation über sich ergehen lassen, dann sei sie komplett wieder hergestellt, schrieb die 68-Jährige.

Evert hatte vor genau einem Jahr publik gemacht, dass sie an Eierstockkrebs erkrankt sei. "Ich habe sofort sechs Runden Chemotherapie begonnen", schrieb die Amerikanerin, die 260 Wochen lang die Nummer eins der Welt gewesen war. Nur weil ihre Schwester Jeanne an Eierstockkrebs gestorben sei, habe sie sich selbst untersuchen lassen. So sei ihre Erkrankung noch rechtzeitig erkannt worden.

11:54 Uhr

Boris Becker erkennt "klare Anzeichen" für Generationswechsel

Rafael Nadals verletzungsbedingtes Zweitrunden-Aus bei den Australian Open ist für Boris Becker auch ein Zeichen für den Generationswechsel im Profitennis. "Wir schauen ihn gerade live an", sagte der Eurosport-Experte. Wenn Nadal "am Ende in die Knie gehen muss, dann sind das für mich klare Anzeichen". Der Schweizer Roger Federer spiele schon "nicht mehr, bei Nadal habe ich große Fragezeichen". Deshalb meinte Becker: "Lasst uns ihn noch feiern, so lange wir ihn haben." Denn der 22-malige Grand-Slam-Turniergewinner aus Spanien sei "der beste Wettkämpfer, den der Tennisport je hatte".

Auch die Art und Weise, wie der 36-Jährige bei seiner Dreisatz-Niederlage in Melbourne gegen den US-Amerikaner Mackenzie Mcdonald trotz einer Hüftverletzung das Match zu Ende gespielt habe, sei "ein Beispiel für alle jungen Spieler", meinte Becker: "Ich wünsche ihm schnelle Genesung, dass er bald wieder fit ist, ich will ihn Tennis spielen sehen."

11:18 Uhr

Siegemund verhindert maximales Debakel für Deutschland

Laura Siegemund hat ein kollektives Erstrunden-Aus der deutschen Tennis-Frauen bei den Australian Open verhindert. Die 34-Jährige setzte sich in ihrem Auftaktmatch gegen die Italienerin Lucia Bronzetti mit 2:6, 6:4 und 6:3 durch und trifft in der zweiten Runde auf die Rumänin Irina-Camelia Begu. Die vier anderen deutschen Starterinnen in Melbourne waren an der Auftakthürde gescheitert. So erwischte es auch Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria. Die 35-Jährige musste sich der italienischen Qualifikantin Lucrezia Stefanini mit 6:3, 5:7 und 4:6 geschlagen geben. Für die Weltranglisten-71. war es das fünfte Erstrunden-Aus in Serie in Melbourne. Die Matches von Siegemund und Maria waren eigentlich für den Dienstag angesetzt, mussten aber wegen Regens um einen Tag verschoben werden.

10:36 Uhr

Gladbach findet neuen Torwart - Sommers Weg zum FC Bayern frei?

Der Wechsel von Torhüter Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach zum Rekordmeister Bayern München rückt näher. Nach "Blick"-Informationen haben die Gladbacher eine Einigung mit dem potenziellen Sommer-Nachfolger Jonas Omlin (29) erzielt. Der Schweizer soll einen Vertrag bis 2027 erhalten. Gladbach muss allerdings noch mit dem französischen Erstligisten HSC Montpellier verhandeln. Als Ablösesumme für Omlin sind acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Diese Summe erwarten die Verantwortlichen der Borussia auch für Sommer. Der Vertrag des 34-Jährigen läuft am Saisonende aus, er könnte den Klub dann ablösefrei verlassen. Die Münchner sind auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Nationaltorhüter Manuel Neuer (Unterschenkelbruch).

09:59 Uhr

Tennis-Drama: Nadal nach merkwürdiger Pleite "mental zerstört"

Geschwächt von einer Verletzung ist Titelverteidiger Rafael Nadal bei den Australian Open in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 36 Jahre alte Spanier verlor gegen den US-Amerikaner Mackenzie Mcdonald mit 4:6, 4:6 und 5:7. Ende des zweiten Satzes verletzte er sich im Hüftbereich, danach gab es kaum noch eine Chance auf eine erfolgreiche Aufholjagd. "Ich wollte nicht aufgeben, ich bin der Titelverteidiger hier. Bis zum Ende alles geben, egal wie groß die Chancen stehen, ist die Philosophie des Sports", sagte Nadal hinterher. Leichte Probleme mit der Hüfte hätte er schon vorher gehabt. Er sei "ermüdet" und "frustriert", dass das Zurückkehren von Verletzungen so einen großen Teil seiner Tenniskarriere ausmachen würde: "Ich kann einfach nicht sagen, dass ich im Moment mental nicht zerstört bin, denn dann würde ich lügen."

09:23 Uhr

Brooklyn Nets rutschen ohne Topstars in NBA-Tabelle ab

Ohne die Stars Kevin Durant und Kyrie Irving haben die Brooklyn Nets ihr drittes NBA-Spiel in Serie verloren und sind in der Eastern Conference etwas abgerutscht. Durch das 98:106 bei den San Antonio Spurs verloren die Nets Rang zwei im Osten an die Milwaukee Bucks, die ihr Heimspiel gegen die Toronto Raptors 130:122 gewannen. Weil die Philadelphia 76ers gegen die LA Clippers 120:108 gewannen, sind die Nets nun nur noch Vierter.

Durant fehlte das dritte Spiel in Serie mit einer Knieverletzung, Irving musste mit Beschwerden an der Wade kurzfristig passen. Auch die Bucks mussten auf ihren Star verzichten, Giannis Antetokounmpo fehlte wegen Kniebeschwerden bereits die vierte Partie in Serie. Milwaukee konnte sich aber auch dank der 35 Punkte von Jrue Holiday durchsetzen. Bei den 76ers verbuchte Joel Embiid 41 Punkte.

08:46 Uhr

Füllkrug vor Blitzwechsel in der Bundesliga?

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Niclas Füllkrug ist offenbar sehr gefragt.

(Foto: IMAGO/Nordphoto)

Obwohl Werder Bremen zuletzt eigentlich ein Veto gegen einen Winter-Transfer von Niclas Füllkrug eingelegt hat, gibt es weiter Spekulationen um den deutschen WM-Fahrer. Zwei Bundesliga-Klubs haben es auf den Torjäger abgesehen. Einer der beiden soll sogar an einen Blitztransfer im aktuellen Wintertransferfenster denken. Nach "Sport Bild"-Informationen haben die TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach sowie der FC Everton aus der Premier League die Fühler nach Füllkrug ausgestreckt.

Über das Interesse der Gladbacher berichtete zuletzt auch "Sky", doch vieles deutet darauf hin, dass sich die Fohlenelf den Stürmer gar nicht leisten kann, für den die Bremer mindestens 20 Millionen Euro aufrufen sollen. Nur so soll das Veto ins Wanken gebracht und ein Wechsel im Januar vollzogen werden können. Anders sieht es bei der TSG Hoffenheim aus. Das Geld wäre vorhanden, zumal die Mannen aus Sinsheim durch den Transfer von Georginio Rutter zu Leeds United gerade erst bis zu 40 Millionen Euro Ablöse generiert haben und laut dem Bericht auf der Suche nach einem Ersatz für den Mittelstürmer sind. Hier kommt Neu-Nationalspieler und WM-Überflieger Füllkrug ins Spiel.

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08:09 Uhr

Steiner bittet um Geduld: Hülkenberg "wird Zeit brauchen, um sich anzupassen"

Haas bereitet sich auf die neue Formel-1-Saison vor. Statt auf Mick Schumacher setzt der US-Rennstall 2023 auf Nico Hülkenberg. Teamchef Günther Steiner spricht über die Erwartungen an den Neuzugang und hofft im Gesamtklassement auf einen Schritt nach vorn.

07:38 Uhr

RBL-Boss Eberl teilt gegen BMG-Fans aus: "Schlimmste Verletzung meines Lebens"

Fußball-Manager Max Eberl ist während seiner monatelangen Auszeit zu einer beruhigenden Erkenntnis über sich selbst gelangt. "Dass ich kein schlechter Typ bin. Dass das, was ich bin und was ich gemacht habe, nicht so verkehrt war. Natürlich habe ich mich verändert, habe viel mehr Erkenntnisse über mich gewonnen - aber im Grundzug glaube ich, dass ich so wie ich bin und immer war, schon ganz in Ordnung bin - und das ist eine sehr schöne Erkenntnis", sagte Eberl im Podcast "Phrasenmäher", der in verschriftlichter Form in der "Sport Bild" veröffentlicht wurde.

  • Eberl, der inzwischen Sportvorstand bei RB Leipzig ist und mit dem Klub am Freitag auf den FC Bayern München trifft, hatte vor etwa einem Jahr seinen Abschied von seinem damaligen Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach bekanntgegeben und sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. "Es bewegt mich immer noch sehr, und ich kann mich schnell in die Gefühlswelt, in der ich damals war, zurückversetzen - wie leer ich war. Ich will diese negativen Emotionen nie mehr erleben", sagte Eberl. Er sei gereist und habe angefangen mit einem Psychologen zu arbeiten.
  • Dass Fans von Borussia Mönchengladbach ihm wegen des Wechsels zu RB Leipzig angesichts seiner früheren Äußerungen Schauspielerei unterstellten, traf Eberl tief. "Das war die schlimmste Verletzung, die mir jemals in meinem Leben zuteilwurde. Dass dir Menschen eine Lüge, Schauspiel und Theater unterstellen und mich gleichzeitig in das Licht stellen, dass ich kranke Menschen benutzen würde, um einen Vereinswechsel zu forcieren - mehr kranke Gedanken kann man nicht haben", sagte er.
  • "Ich habe in Gladbach den größten Vertrag meines Lebens zurückgegeben, weil mir Kohle scheißegal war. Die Menschen, die meine Krankheit dann negieren und so etwas behaupten, schlagen Menschen mit Erkrankungen ins Gesicht."
07:11 Uhr

Plötzlich Seriensieger: Assist-King Draisaitl führt Oilers in Richtung Playoffs

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Leon Draisaitl lupft einen Pass über den Schläger von Daniel Strong.

(Foto: USA TODAY Sports)

Leon Draisaitl hat zwei Torvorlagen zum wichtigen Sieg der Edmonton Oilers gegen die Seattle Kraken beigesteuert. Nach dem 5:2 am Dienstagabend kommt der Eishockey-Nationalspieler aus Köln nun auf 44 Torvorlagen in dieser Saison. Damit gehört er zu den besten Vorlagengebern der NHL.

  • Mit ihrem vierten Sieg in Serie verkürzten die Oilers den Rückstand auf ihren Divisions-Rivalen aus Seattle, bei dem Philipp Grubauer im Tor nicht zum Einsatz kam, auf drei Punkte. Auch die Vegas Golden Knights auf Rang eins der Pacific-Division sind nun nur noch fünf Punkte weg.
  • Viel früher als erwartet gab Evander Kane zudem sein Comeback für die Oilers. Anfang November war ihm von einer Schlittschuhkufe das Handgelenk aufgeschlitzt worden. Statt der erwarteten Pause von drei bis vier Monaten stand er nun schon nach nur zehn Wochen wieder auf dem Eis und spielte mehr als 17 Minuten.
  • Moritz Seider bereitete das 1:0 der Detroit Red Wings gegen die Arizona Coyotes vor und verbuchte seinen 17. Assist in dieser Saison. Er verlor mit seinem Team nach Verlängerung dennoch 3:4.
06:29 Uhr

Porno-Stöhnen überschattet Liverpool-Übertragung: Gary Lineker lacht trotzdem

Lautes Stöhnen wie in einem Porno hat bei der BBC-Übertragung des FA-Cup-Duells zwischen dem FC Liverpool und Wolverhampton für Verwunderung und Grinsen im TV-Studio gesorgt. Dem britischen Sender wurde offenbar ein Streich gespielt.

  • Wie auf im Internet verbreiteten Videos zu sehen ist, war Ex-Profi und Moderator Gary Lineker am Dienstagabend gerade dabei, eine Frage an seinen Kollegen Alan Shearer zu stellen, als plötzlich das Stöhnen einer Frau zu hören war. Lineker grinste und sagte: "Jemand schickt etwas an jemandes Telefon, denke ich." Später twitterte der Experte ein Foto von einem älteren Handy-Modell mit Klebestreifen und schrieb dazu: "Nun, wir haben das hinter die Kulisse geklebt gefunden. Was die Sabotage betrifft, war es recht amüsant."
  • Die BBC entschuldigte sich in einer Stellungnahme für den Vorfall. Ein Sprecher kündigte eine Untersuchung an. In dem auf der BBC-Homepage veröffentlichten Bericht hieß es zudem, ein auf YouTube bekannter Streichspieler habe die Aktion für sich beansprucht. Die BBC hatte das Wiederholungsspiel zwischen dem FC Liverpool und den Wolves übertragen, das die von Jürgen Klopp trainierten Reds 1:0 gewannen.
05:50 Uhr

Warum der FC Bayern nicht unbedingt einen neuen Torwart braucht

Der FC Bayern München muss nach Einschätzung von Sandro Wagner (35) nicht unter allen Umständen noch in dieser Transferperiode einen Ersatz für den verletzten Nationaltorwart Manuel Neuer verpflichten. "Das ist ein komplexes Thema. Die Frage ist: Wann kommt Manu zurück und wie kommt er zurück? Kommt Manu im Sommer zurück und man vertraut Ulle (Ersatztorwart Sven Ulreich), könnte man auch ohne einen neuen Torhüter auskommen, natürlich vorausgesetzt, er bleibt fit", sagte der frühere Münchner Stürmer und Dazn-Experte Wagner der Deutschen Presse-Agentur. "Aber wenn Ulle etwas passieren sollte, dann hat man dahinter nur noch junge Torhüter. So in die Champions League und Bundesliga zu gehen, halte ich für riskant. Deshalb kann ich es nachvollziehen, wenn man noch jemanden holt."

"Grundsätzlich ist es sauschwer, sich bei diesem Thema eine Meinung zu bilden, weil wir die Interna nicht kennen: Wie gut sind die jungen Torhüter hinter Ulle? Wie sind die Planungen des Vereins mit Manu? Das sind alles Themen, die wir von außen nur schwer beurteilen und uns nur ins Blaue hinein äußern können", befand Wagner, der aktuell Trainer von Viertligist SpVgg Unterhaching ist.

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