Mittwoch, 05. Mai 2021Der Sport-Tag

Heute mit Anja Rau & David Bedürftig
23:05 Uhr

Drittligist soll unrechtmäßig fast 770.000 Euro vom Staat kassiert haben

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen hat möglicherweise zu Unrecht rund 770.000 Euro an staatlichen Coronahilfen kassiert. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Sanierungsplan, den der Insolvenzverwalter den Gläubigern Mitte April zugestellt hat. Demnach habe die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH, die den Spielbetrieb des Profiklubs finanziert, vom Bund insgesamt 767.770,40 Euro Coronahilfe erhalten.

Laut der Gläubigerliste fordert die zuständige Behörde, das Kölner Verwaltungsamt, die wohl unrechtmäßig beantragte Coronahilfe zurück. Auf SID-Anfrage teilte der Pressesprecher des Insolvenzverwalters mit, "dass Insolvenzverfahren nicht öffentlich" seien und er daher "zu verfahrensinternen Vorgängen nichts sagen" könne. Auch der Verein wollte sich nicht äußern.

Der Drittligist weist laut Sanierungsplan rund 9,9 Millionen Euro Verbindlichkeiten auf. Im Januar hatte der Verein einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung eingeleitet.

22:42 Uhr

Verfahren gegen Rauball in der DFB-Steueraffäre eingestellt

In der Steueraffäre beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) wird nicht mehr gegen den langjährigen Liga-Präsidenten Reinhard Rauball ermittelt. Auch das Verfahren gegen den früheren DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock wurde eingestellt. Der "Anfangsverdacht" habe sich laut Staatsanwaltschaft Frankfurt in beiden Fällen nicht bestätigt. Gegen die vier übrigen Beschuldigten, den früheren DFB-Präsidenten Reinhard Grindel sowie den aktuellen Vizepräsidenten Rainer Koch, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Generalsekretär Friedrich Curtius würden die Ermittlungen dagegen fortgesetzt.

Am 7. Oktober 2020 hatte es bei den Funktionären Hausdurchsuchungen gegeben. Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, war in seiner Funktion als damaliger DFB-Vize die Beteiligung an einer "schweren Steuerhinterziehung" vorgeworfen worden. Der DFB soll laut Staatsanwaltschaft Einnahmen aus Bandenwerbung bei Spielen der Nationalmannschaft in den Jahren 2014 und 2015 nicht ordnungsgemäß deklariert haben. Dabei soll es um 4,7 Millionen Euro gehen.

22:04 Uhr

Miroslav Klose darf jetzt offiziell Fußball lehren

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Wohin geht's für Klose?

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

Europameisterin Kim Kulig und Weltmeister Miroslav Klose gehören zu den Abschlussabsolventen des 67. Fußball-Lehrer-Lehrgangs beim DFB. Die Zertifikate an alle 25 Teilnehmer wurden von Lehrgangsleiter Daniel Niedzkowski nach den Prüfungen übergeben, wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte.

Die 31 Jahre alte Kulig ist derzeit Coach der zweiten Mannschaft der Frauen von Eintracht Frankfurt und wechselt zur neuen Saison als Co-Trainerin zum Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg. Die Zukunft von Ex-Torjäger Klose, derzeit Assistent von Hansi Flick beim FC Bayern München, ist noch offen.

"Was die Zukunft der neuen Fußball-Lehrer*innen angeht, bin ich sehr optimistisch. Ich bin sicher, dass alle ihren Weg im Fußball machen und ihren individuellen Platz finden werden", sagte Niedzkowski. Zu den Teilnehmern gehörten auch Ex-Profis wie Hanno Balitsch, Andreas Neuendorf, Danny Schwarz, Tobias Schweinsteiger und Jochen Seitz. Zweite Frau neben Kulig war Sabrina Eckhoff, bisher beim Württembergischen Fußballverband und künftig ebenso Co-Trainerin in Wolfsburg.

21:23 Uhr

Erster Absteiger aus Liga 3 steht fest

Die SpVgg Unterhaching steht drei Spieltage vor Saisonende als erster Absteiger aus der 3. Fußball-Liga fest. Nach dem 0:2 (0:1) gegen Waldhof Mannheim ist der Tabellenletzte auch rechnerisch nicht mehr zu retten.

Der KFC Uerdingen verpasste nach vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen durch ein 1:1 (1:0) gegen Viktoria Köln einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Uerdingens direkter Konkurrent Bayern München II kam beim MSV Duisburg nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus und bleibt nach dem neunten Spiel in Folge ohne Sieg in akuter Abstiegsnot.

Der SV Meppen hat nach dem 0:0 beim FSV Zwickau weiterhin einen Punkt Vorsprung auf die Uerdinger, die den ersten Abstiegsplatz belegen.

20:52 Uhr

Nach rassistischer Beleidigung: Aogo kündigt Gespräch mit Lehmann an

Der frühere Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo hat eine Entschuldigung von Jens Lehmann angenommen und ruft alle Seiten zur Mäßigung auf. "Ich habe mit ihm zweimal telefoniert. Ich habe ihm abgenommen, dass es ihm leid tut. Ich fand nicht gut, was er geschrieben hat, auch die Formulierung nicht, und finde das ein Stück weit respektlos", sagte der Sky-Experte in einer Instagram-Story.

Allerdings wolle er auch betonen: "Jeder Mensch macht Fehler, jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Und ich finde es auch nicht richtig, wie sich alle jetzt auf ihn stürzen. Für mich ist das Thema erledigt." Aogo kündigte ein baldiges Treffen mit Lehmann an, um das Thema "aus dem Weg zu räumen".

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20:30 Uhr

Kiel ist wieder Erster, weil Flensburg überraschend patzt

Titelverteidiger THW Kiel hat nach der Länderspielpause die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga vom stolpernden Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt erobert. Der Rekordmeister gewann problemlos beim HC Erlangen mit 31:25 (16:12) - Flensburg hingegen patzte nach acht Liga-Siegen in Serie mit einem 28:28 (15:15) bei Frisch Auf Göppingen. Lange drohte im 26. Spiel sogar die zweite Saisonniederlage nach einem 21:29 in Kiel im Oktober.

Der THW liegt damit vor dem eng getakteten Saisonendspurt mit 47:5 Punkten wieder vor den punktgleichen Flensburgern, die nach ausgeglichener erster Halbzeit plötzlich das Tor nicht mehr trafen. "In den ersten zehn Minuten nach der Pause haben wir das Spiel quasi weggeworfen", sagte Trainer Maik Machulla bei Sky.

19:57 Uhr

Lehmann verliert weiteren Job

Nach Jens Lehmanns rassistischer Nachricht an den ehemaligen Fußball-Profi Dennis Aogo hat auch die Laureus World Sports Academy reagiert. "Angesichts der weit verbreiteten Kommentare haben wir Jens Lehmann informiert, dass er auf unbestimmte Zeit von seiner Rolle als Laureus-Botschafter suspendiert wurde", hieß es in einer Pressemitteilung der Organisation. Laureus "widersetzt sich allen Formen von Rassismus", hieß es weiter. Lehmann war 2015 zum Laureus-Vorstandsmitglied berufen worden, seit 2012 arbeitete er als Botschafter.

Zuvor verlor der ehemalige Torwart der deutschen Nationalmannschaft seinen Posten als Aufsichtsrat beim Berliner Bundesligisten Hertha BSC. Zudem gaben sowohl Sky als auch Sport1 bekannt, dass Lehmann bei diesen beiden TV-Sendern nicht mehr eingeladen werde.

19:26 Uhr

Deutscher Schwimm-Verband bejubelt zehntes Olympia-Ticket für Wasserspringer

Wasserspringer Martin Wolfram hat dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) das zehnte Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) gesichert. Beim Weltcup an gleicher Stelle holte der 29-Jährige vom 3-Meter-Brett durch seinen Einzug ins Halbfinale einen weiteren Quotenplatz.

Wolfram, der sich im Januar 2020 die linke Schulter ausgekugelt hatte und operiert werden musste, lag als Dritter des Vorkampfes mit 446,95 Punkten knapp unter seiner Bestleistung (448,55) aus dem Jahr 2015. "Dass ich nach der ganzen Geschichte eine solche Leistung erzielen konnte, macht mich sehr stolz und glücklich", sagte er. Das Halbfinale und das Finale werden am Donnerstag ausgetragen.

Jedes Land kann pro Disziplin maximal zwei Starter:innen beziehungsweise ein Paar zu den Sommerspielen entsenden. Die DSV-Athleten haben sieben Quotenplätze in den vier Einzeldisziplinen geholt, darüber hinaus wird der Verband in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten sein.

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18:52 Uhr

Schließt sich noch ein Nationalspieler dem FC Bayern an?

Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Niklas Süle, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Jamal Musiala, Leroy Sané und vielleicht auch bald wieder Thomas Müller: Der FC Bayern stellt den größen Block der deutschen Fußball-Nationalmannschaft - und bald könnte offenbar ein weiterer Spieler dazukommen. Denn Julian Draxlers Vertrag bei Paris St. Germain läuft im Sommer aus, eine Verlängerung ist derzeit keineswegs sicher. Und so stellt sich für den 27-Jährigen in Kürze wohl die Frage, wie es weitergeht.

"Reviersport" mutmaßt, der Offensivspieler wäre ein Thema beim Rekordmeister. Denn auch die Münchner müssen etwas sparen in der Pandemie und Draxler wäre ablösefrei. Er könnte auf den Flügeln spielen, aber auch im Zentrum, sogar im defensiven Mittelfeld, wo der mittlerweile beim FC Chelsea beschäftigte Thomas Tuchel ihn bisweilen einsetzte. Das große Aber: Einen Stammplatz hätte Draxler auch beim FC Bayern nicht, und das ist ja eigentlich ein Grund, weshalb er Paris verlassen könnte.

18:33 Uhr

TVNOW bringt Langzeit-Doku über Drittligisten heraus

Nach mehreren Bundesligisten gewährt künftig auch Fußball-Drittligist MSV Duisburg seinen Fans einen Einblick hinter die Kulissen. Die Filmreihe in Kooperation mit RTL-Moderator Joachim Llambi und TVNOW wird sich über die kommenden zwölf Monate erstrecken, wie der Verein mitteilte.

"Das ist für mich eine echte Herzensangelegenheit. Ich war schon als Kind im alten Wedaustadion, als Fan mit Trikot beim Pokalfinale in Berlin 1998 gegen die Bayern dabei", sagte Llambi: "Ich möchte helfen, den MSV wieder richtig auf die Beine zu stellen."

Dem Verein zufolge soll es sich um die erste Langzeit-Doku handeln, die einen deutschen Fußballverein länger als eine Saison begleitet. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen, die Ausstrahlung der ersten Folgen ist für diesen Winter geplant.

17:55 Uhr

"Ich schäme mich manchmal, dass ich Deutsche bin"

Ina Aogo hat sich nach der WhatsApp-Nachricht von Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann an ihren Ehemann Dennis entsetzt geäußert. "Ich frage mich echt, was hier los ist. Dieses Land macht mir Angst mittlerweile", sagte sie bei Instagram und nannte als Beispiel ein Video, das einen Mann zeigt, der einen Jugendlichen mit ausländischen Wurzeln tritt.

Lehmanns Post habe ihren Mann verletzt, sagte Ina Aogo. "Mein Mann war menschlich so enttäuscht von dieser Person. Es tat mir einfach sehr, sehr leid. Enttäuscht und verletzt ist, glaube ich, das richtige Wort", sagte die 31-Jährige. "Ich schäme mich manchmal, dass ich Deutsche bin. Wenn ich sehe, wie sich manche verhalten oder wie manche reden - dann schäme ich mich dafür."

17:25 Uhr

Zverev startet seine Wiedergutmachung in Madrid

Alexander Zverev ist mit einer eindrucksvollen Leistung in das Masters in Madrid gestartet. In seinem Auftaktmatch besiegte der beste deutsche Tennisprofi Kei Nishikori aus Japan mit 6:3, 6:2. Nach seiner Viertelfinal-Niederlage beim ATP-Turnier in München fünf Tage zuvor zeigte sich der an Nummer fünf gesetzte Hamburger stark verbessert und beendete das Match gegen die Nummer 43 der Weltrangliste nach 74 Minuten mit einer unerreichbaren Rückhand. Vor drei Jahren hatte er das Turnier ohne Satz- und Aufschlagverlust gewonnen.

15:52 Uhr

Nowitzki rührte Handball-Star zu Tränen

Deutschlands Basketball-Ikone Dirk Nowitzki hat mit seiner hochprofessionellen Art Handball-Nationalspieler Marcel Schiller zu Tränen gerührt. "Bei Dirk hat man in der Biografie toll gesehen, was von ihm alles abgefallen ist, als er den Titel gewonnen hat", sagte Schiller im Gespräch mit "Münchner Merkur" und "tz": "Da hatte ich Tränen in den Augen, als ich das gesehen habe."

Schillers Traumziel ist die Olympia-Teilnahme in Tokio mit der deutschen Nationalmannschaft. Der 29-Jährige dürfte in den Planungen von Bundestrainer ebenso wie Kapitän Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen auf Linksaußen gesetzt sein, auch wenn er selbst mit seinem Spiel durchaus hadert. "Ich mache zwar viele Tore, aber ich bin gar nicht zu hundert Prozent mit meinem Spiel zufrieden", sagte Schiller: "Ich verwerfe immer noch zu viele einfache Bälle."

14:11 Uhr

Einstiger Eurofighter Mulder bekommt neuen Job auf Schalke

Youri Mulder ist neues kooptiertes Aufsichtsrats-Mitglied beim FC Schalke 04. Das gab der schon als Absteiger feststehende Fußball-Bundesligist bekannt. Der 52 Jahre alte Niederländer ersetzt Dirk Metz, der bei der turnusmäßigen Sitzung nach sechs Jahren im Gremium zurückgetreten war. Mulder wurde einstimmig gewählt und direkt in den Sportausschuss berufen. Der Aufsichtsrat kann bis zu drei Mitglieder kooptieren. Die Entscheidung gilt für zwei Jahre und ist jederzeit widerrufbar.

In Mulder habe man "auch nach dem Ausscheiden von Huub Stevens einen höchst kompetenten Ansprechpartner mit fußballerischem Sachverstand" im Aufsichtsrat, sagte der Gremiums-Vorsitzende Jens Buchta. Schalkes "Jahrhundert-Trainer" Stevens (67) stellt seinen Posten im Sommer nach drei Jahren zur Verfügung. Mulder spielte von 1993 bis 2002 für Schalke und gewann 1997 als Mitglied der sogenannten "Eurofighter" den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal. Von 2008 bis war er 2009 Co- und Interimstrainer des Klubs.

13:11 Uhr

Ex-Kollege zu Lehmann: "Du warst damals schon ein Vollidiot!"

Jens Lehmanns rassistische Kommentare bezüglich des ehemaligen deutschen Nationalspielers Dennis Aogo ziehen auch die Kritik von Ex-Kollegen auf sich. Karsten Baumann spielte 1999/2000 mit dem damaligen Torhüter zusammen bei Borussia Dortmund und antwortete auf Twitter nun auf Lehmanns halbgare Reaktion auf die Affäre mit den Worten: "Du warst damals schon ein Vollidiot!". Lehmann hatte Aogo in einer privaten Whatsapp-Nachricht als "Quotenschwarzen" bezeichnet. Baumann hatte bis 2015 unter anderem den MSV Duisburg und Hansa Rostock trainiert und kümmert sich nun um Fußball-Schulmannschaften.

11:20 Uhr

"Bedeutende Fortschritte": Katars Regierung empört sich über WM-Kritik

Katars Regierungsmitglied Scheich Thamer Al Thani hält den Inhalt der jüngsten Proteste rund um die Fußball-WM 2022 in Katar für verfehlt. "Wir unterstützen die Verbände und Spieler, die ihre Plattform nutzen, um sich für die Menschenrechte einzusetzen. Ihre Kritik an der WM 2022 ist jedoch deplatziert", sagte Thamer Al Thani, stellvertretender Direktor des Government Communications Office des Staates Katar, der Deutschen Presse-Agentur.

  • Die Kritik liege seiner Wahrnehmung nach daran, "dass viele Menschen nicht alle Informationen im Bezug auf die Veränderungen haben, die Katar bereits vorgenommen hat".
  • Mehrere Nationen, darunter auch Deutschland und Norwegen, hatten sich im März zum Start der WM-Qualifikation in Europa für Menschenrechte eingesetzt und mit Protestaktionen auf die Lage hingewiesen.
  • Thamer Al Thani wies auf "bedeutende Fortschritte" in Katar hin und forderte: "Wir möchten, dass sich die Fußballverbände, Fanverbände und Spieler mehr mit Katar auseinandersetzen, um zu versuchen, den Prozess zu verstehen, den ein Land wie Katar durchlaufen muss, um seine Arbeitsgesetze zu überarbeiten."
10:09 Uhr

Grosjean gibt F1-Comeback nach Horrorcrash - und zwar im Mercedes

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Romain Grosjean überstand den Feuer-Unfall wie durch ein Wunder mit nur einigen kleinen Blessuren.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes macht seine Ankündigung wahr und lässt den im vergangenen Jahr schwer verunglückten Romain Grosjean kommenden Monat im ehemaligen Weltmeister-Auto von Superstar Lewis Hamilton fahren. Am 27. Juni wird der 35 Jahre alte Franzose beim Großen Preis von Frankreich im W10 einige Demorunden absolvieren. Zwei Tage später darf Grosjean einen kompletten Testtag auf dem Circuit Paul Ricard in dem Wagen bestreiten, mit dem Hamilton 2019 Weltmeister wurde.

"Aufgrund der Covid-Pandemie konnte die Formel 1 in der Saison 2020 nicht in Frankreich fahren. Deshalb wird es für mich etwas ganz Besonderes sein, im Rahmen des Frankreich Grand Prix 2021 mit einem Mercedes zu fahren und danach damit einen Test auf meiner Heimstrecke, dem Circuit Paul Ricard, zu absolvieren", sagte Grosjean in einer Mitteilung von Mercedes: "Ich kann diesen Tag kaum noch erwarten." Es werde eine einzigartige Erfahrung. Grosjean war im vergangenen November in Bahrain schwer verunglückt. Sein damaliger Haas-Rennwagen war in die Leitplanken gekracht, in zwei Stücke gebrochen und in Flammen aufgegangen.

09:14 Uhr

Beckenbauer: Erfolge von Hansi Flick "nicht wiederholbar"

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hat die Verpflichtung von Julian Nagelsmann als neuen Trainer des FC Bayern München gelobt. "Da haben die Bayern eine gute Wahl getroffen. Auf jeden Fall", sagte der 75-Jährige in einem Interview der "Sport Bild". Nagelsmanns Mannschaften "haben einen Ausdruck, da steckt eine Handschrift dahinter", sagte Beckenbauer. Dass sich der deutsche Rekordmeister und Hansi Flick trennen, bezeichnete Beckenbauer als "möglicherweise vernünftig". Flick hat den FCB binnen eines Jahres zu sechs Titeln geführt und steht kurz vor dem Gewinn der nächsten deutschen Meisterschaft. "Die Erfolge, die Hansi hatte, sind nicht wiederholbar", sagte Beckenbauer. "So erfolgreich kann man nicht noch einmal sein. Es ist also für beide Seiten besser, sich zu trennen."

08:24 Uhr

Lehmann bezeichnet Aogo angeblich als "Quotenschwarzen"

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(Foto: Screenshot: instagram.com/dennisaogo/)

Das ist ein heftiger Vorwurf: Jens Lehmann soll Dennis Aogo als "Quotenschwarzen" bezeichnet haben. Das beklagt der Ex-Nationalspieler. Gefallen ist das Wort demnach in einem Whatsapp-Chatverlauf, den Aogo bei Instagram öffentlich machte.

  • Lehmann, der Aufsichtsrat-Mitglied bei Hertha BSC ist, hat darin demnach geschrieben: "Ist Dennis eigentlich euer Quotenschwarzer?". Aogo kommentierte dies mit "Wow, dein Ernst? Die Nachricht war wohl nicht an mich gedacht!!!"
  • Unklar ist, was hinter der Nachricht steckt - und an wen sie eigentlich gerichtet war. Lehmann schweigt bislang dazu.
  • Aogo ist Experte bei Sky und analysiert dort Spiele der Bundesliga und Champions League.
07:38 Uhr

Trotz Eis in der Hand: Baseball-Fan macht spektakulären Catch

Ein Baseball-Fan der Philadelphia Phillies hat mit einem spektakulären Catch für einen Internet-Hit gesorgt. Der Mann fing im MLB-Spiel gegen die New York Mets auf der Tribüne mit bloßer Hand einen mit mehr als 100 km/h geschlagenen Ball - während er in der anderen Hand ein Eis hielt.

Der Phillies-Fan ließ sich ausgiebig von den Zuschauern feiern - und reichte den Ball an seine weibliche Begleitung weiter. Im Internet wurde das Video zu einem Hit. Der häufigste Kommentar: "Gebt dem Mann einen Vertrag!"

07:02 Uhr

Mavericks setzen Lakers unter Druck

Die Dallas Mavericks setzen die Los Angeles Lakers in der NBA weiter massiv unter Druck. Ohne den angeschlagenen Nationalspieler Maxi Kleber holten die Texaner ein 127:113 gegen die Miami Heat und zogen in der Western Conference wieder am Titelverteidiger vorbei auf Rang fünf.

  • Beide Teams kommen sieben Spiele vor dem Ende der Hauptrunde auf 37 Siege und 28 Niederlagen. Die Mavericks haben im direkten Duell aber die Nase vorne.
  • Für die direkte Qualifikation für die Playoffs müssen die von Ausfällen geplagten Lakers mindestens Rang sechs verteidigen. Als Nächstes geht es am Donnerstag im Stadtduell gegen die Clippers.
06:34 Uhr

PSG-Stars beleidigt? Heftige Vorwürfe gegen Schiri

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Verratti ist sichtlich erregt.

(Foto: REUTERS)

Paris St. Germain ist aus der Champions League ausgeschieden. Neben dem Frust über den erneuten Einzug ins Finale kochen die Emotionen auch noch anderweitig hoch. Denn Marco Verratti und Ander Herrera behaupten, der Schiedsrichter habe sie beleidigt.

  • Björn Kuipers habe "Fuck you" zu ihm gesagt, behauptete Verrati bei RMC. "Wenn ich 'fuck you' sage, bekomme ich zehn Spiele Sperre", so der PSG-Star.
  • Und auch Herrera will beleidigende Worte gehört haben - und zwar in Richtung seines Teamkollegen Leandro Paredes. "Der Schiedsrichter hat zu Paredes gesagt: 'Fuck off!' (verpiss dich). Wir reden über Respekt, aber wenn wir das sagen, sind es drei oder vier Spiele Sperre."
  • Der Niederländer Kuipers ist einer der erfahrensten Unparteiischen im Geschäft. Er ist seit 2006 FIFA-Schiedsrichter. Die UEFA erteilte ihm für die anstehende Europameisterschaft sogar eine Sondergenehmigung, da der 48-Jährige die Altersgrenze eigentlich bereits überschritten hat.
05:56 Uhr

"Letzte Jahre wahren auch anstrengend": Bierhoff gibt keine Vertragsgarantie

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Bis 2024 beim DFB?

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Oliver Bierhoff will keine Garantie geben, seinen bis zur Heim-Europameisterschaft 2024 gültigen Vertrag als Direktor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu erfüllen. "Das kann ich nicht, nein. In der Schnelllebigkeit des Fußballs ist das ja eh nicht möglich", sagte der 53-Jährige im Bild-Podcast "Phrasenmäher".

  • Die "letzten Jahre waren auch anstrengend", erklärte Bierhoff. Vom sportlichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) wolle er seine Zukunft nicht abhängig machen.
  • Der Europameister von 1996 und frühere DFB-Kapitän wurde 2004 vom damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann zum Verband geholt. Zunächst fungierte Bierhoff als Manager der A-Nationalmannschaft, seit dem 1. Januar 2018 firmiert der gebürtige Karlsruher als DFB-Direktor Nationalmannschaften und Akademie.
  • In den vergangenen Jahren wurde die zunehmende Kritik an der Kommerzialisierung der Nationalmannschaft, etwa an Begriffen wie "Die Mannschaft" oder Slogans wie "ZSSMN", vor allem an seiner Person festgemacht.
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