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Der Sport-Tag Viel Pyroärger: Mainz 05 kassiert Rekordstrafe

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Auf manche dieser Herren könnten in Kürze Forderungen zukommen.

(Foto: imago images / Thomas Frey)

Der 1. FSV Mainz 05 ist wegen der massiven Pyro-Vorfälle beim Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einer Geldstrafe in Höhe von 166.000 Euro belegt worden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verhängte die vereinsinterne Rekordstrafe gegen den FSV, weil am 10. August im Rahmen der Partie gegen den FCK im Mainzer Fanblock "mehr als 100 pyrotechnische Gegenstände gezündet" worden waren. Dabei geriet auch eine Fahne am Zaun in Brand, nachdem einige Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen worden war. Die Partie musste daraufhin kurz vor Schluss für dreieinhalb Minuten unterbrochen werden.

  • Bis zu 55.000 Euro der auferlegten Strafe kann der Fußball-Bundesligist für sicherheitstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen verwenden - müsste das dann aber dem DFB bis zum 30. Juni 2020 nachweisen. Gegen das Urteil könnte der Fußball-Bundesligist binnen 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einlegen.
  • "Wir haben aufgrund des Ausmaßes der Pyrotechnikvorfälle eine Strafe dieses hohen Maßes erwartet. Die polizeilichen Ermittlungen laufen, hier geht es um viel Detailarbeit", sagte der Mainzer Vereins- und Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann.
  • "Wir warten nun die Ermittlungsergebnisse ab und werden die Täter, sofern diese identifiziert werden können, in Regress nehmen."

Mit der vereinsinternen Rekordstrafe hat Mainz gute Chancen auf einen Spitzenplatz im unrühmlichen DFB-Strafenranking 2018/19, in dem in der Vorsaison (erneut) der Hamburger SV den Spitzenplatz belegt hatte.

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Quelle: n-tv.de