Formel1

Cockpit-Rotation der Formel 1 Ferrari hat noch eine Stelle frei

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Wann kommt der neue Kollege? Sebastian Vettel.

(Foto: imago/Motorsport Images)

Wer fährt wo, wann und warum? Vor dem Ende der Sommerferien und dem Großen Preis von Belgien am Wochenende klären die meisten Teams der Formel 1 ihre Personalien. Offen ist noch, wer in der kommenden Saison als Kollege von Sebastian Vettel im Ferrari fährt.

Die Formel 1 hat in ihrer Sommerpause eine Reihe von Personalien für die Zukunft geklärt. Nun ist auch die Nachfolge von Daniel Ricciardo bei Red Bull geregelt. Der 22 Jahre alte Franzose Pierre Gasly, ein Zögling der hauseigenen Talentschmiede, rückt vom Schwesterteam Toro Rosso auf. Offen ist für 2019 das zweite Ferrari-Cockpit. Auch die Teams im Hinterfeld haben ihre Planungen noch nicht abgeschlossen. Der Stand der Dinge, bevor an diesem Wochenende mit dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps die Formel-1-Ferien enden:

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Bis 2020 bei Mercedes: Lewis Hamilton.

(Foto: imago/DeFodi)

Mercedes: Der britische Weltmeister Lewis Hamilton, der nach dem Sieg in Ungarn die WM-Wertung mit 24 Punkten vor Sebastian Vettel anführt, hat seinen Vertrag bis Ende 2020 verlängert. Auch der Finne Valtteri Bottas wird weiterhin einen Silberpfeil steuern.

Ferrari: Der Deutsche Vettel steht bis 2020 bei den Ferraristi im Wort. Offen ist die berufliche Zukunft des finnischen Formel-1-Oldies Kimi Räikkönens. Das monegassische Toptalent Charles Leclerc, der zurzeit für Sauber fährt, könnte ihn ersetzen.

Red Bull: Der Australier Daniel Ricciardo verlässt das Team und geht zu Renault, der Franzose Pierre Gasly von Toro Rosso rückt nach und zum Stammfahrer auf. Der Niederländer Max Verstappen hat sich bis 2020 vertraglich an den Rennstall gebunden.

Renault: Der Deutsche Nico Hülkenberg hat also von 2019 an den Kollegen Daniel Ricciardo an seiner Seite. Der Spanier Carlos Sainz verabschiedet sich zu McLaren.

McLaren: Fernando Alonso wird 2019 von Carlos Sainz ersetzt. Ein Spanier kommt also für einen Spanier. Stoffel Vandoorne aus Belgien und Lando Norris kämpfen um das zweite Cockpit. Der britische Youngster wird am Freitag beim Training in Spa-Francorchamps sein Debüt geben.

Haas: Der Vertrag des Franzosen Romain Grosjean läuft am Saisonende aus. Auch der dänische Pilot Kevin Magnussen muss noch um sein Cockpit zittern.

Force India: Nach der gerade noch abgewendeten Pleite ist fraglich, wie es für den Mexikaner Sergio Pérez und den Franzosen Esteban Ocon weitergeht. Immerhin: Alle 405 Jobs des im britischen Silverstone beheimateten Teams sollen erhalten bleiben.

Williams: Der Kanadier Lance Stroll könnte dem Geld seines Vaters zu Force India folgen, der den insolventen Rennstall gekauft hat. Der Russe Sergej Sirotkin hat bisher kaum Pluspunkte gesammelt.

Toro Rosso: Der Franzose Pierre Gasly steigt zu Red Bull auf. Für Brendon Hartley aus Neuseeland wird es vermutlich nicht weitergehen. Nachfolger gesucht.

Sauber: Der Schwede Marcus Ericsson darf dank der schwedischen Geldgeber auf ein fünftes Jahr hoffen. Rookie Charles Leclerc aus Monaco hat sich durch sein Können und seine Entschlossenheit in der Ausbildungszeit schon jetzt für Ferrari empfohlen.

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Quelle: n-tv.de, sgi/dpa

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