Formel1

Kooperation bleibt eine Option Ferrari liefert Red Bull keine Renn-Motoren

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Ein Kampf mit gleichen Rennmotoren wird's in der kommenden Saison zwischen Red Bull und Ferrari nicht geben.

(Foto: imago/Crash Media Group)

Für den Formel-1-Rennstall Red Bull wird's langsam eng: Das Team Dietrich Mateschitz hat für die kommende Saison immer noch keinen Motor. Nach dem bereits Honda und Mercedes abgesagt hatten, gibt's nun auch ein Nein vom Vettel-Rennstall - mit Hintertürchen.

Die Suche des Formel-1-Rennstalls Red Bull Racing nach einem Motor für die kommende Saison gestaltet sich weiter schwierig, auch von Ferrari wird es wohl keinen kompletten Antrieb geben. "Die Möglichkeit einer Kooperation mit Red Bull bei der Entwicklung einer Power Unit bleibt eine gute Option, aber nicht im Ferrari-Kontext", sagte Sergio Marchionne, Chef von Fiat-Chrysler und Ferrari, in Mugello: "Wir können Red Bull keinen Motor liefern, den Ferrari im Rennen nutzt."

Abseits einer klassischen Motorenpartnerschaft hält es Marchionne indes für praktikabel, Red Bull zu unterstützen: "Ferrari kann Red Bull Unterstützung bei Dienstleistungen liefern, auch bei der Motorenproduktion. Es muss sich jedoch um ein Red-Bull-Projekt handeln", sagte Marchionne: "Ich bin gerne bereit, Ressourcen zur Verfügung zu stellen, aber nicht, Motoren zu teilen, die wir im Rennen nutzen." Dadurch könnte das frühere Team von Sebastian Vettel ein eigenes Projekt anschieben.

Eigentlich wollte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bis Ende Oktober Klarheit, mit welchen Motoren der Rennstall in die neue Saison geht und hatte mit einem Ausstieg aus der Königsklasse gedroht. Diese Frist verlängerte der Milliardär zuletzt um drei Wochen. Mercedes hatte dem früheren Branchenführer bereits abgesagt, auch Honda ist wegen der exklusiven Zusammenarbeit mit McLaren keine Option. Die Zusammenarbeit mit Renault hatte Red Bull eigentlich für beendet erklärt.

Quelle: n-tv.de, tno/sid/dpa

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