Formel1

Formel 1 in der Presse "Ferrari verblutet aufgrund des Motors"

Titelverteidiger Max Verstappen ist auf dem besten Weg zur Wiederholung seines Triumphs. Weil der Red-Bull-Pilot zuverlässig abliefert - und vor allem die Konkurrenz im Ferrari in der Krise festhängt. Die Boliden der Scuderia sind zu unzuverlässig für den WM-Kampf. Die Presse schreibt von einer "verrauchten WM".

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": "Verrauchte WM für Ferrari, nachdem Leclerc einen weiteren Motor kaputt macht. Der Monegasse hält sein übliches hohes Tempo, bis der Motor zusammenbricht. Ein schwerer Schlag für das Team und die Fans. Für Verstappen beginnt diese WM einfach zu sein, während Ferrari mit seiner Strategie immer mehr in die Tiefe sinkt."

"Corriere dello Sport": "Ferrari-Desaster in Baku, während Verstappen die Flucht ergreift. Von der Pole Position zur verheerenden Niederlage in 24 Stunden. Ferrari verlässt Aserbaidschan mit verbitterten Gesichtern. Die Zuverlässigkeit Ferraris ist zusammengebrochen."

"Tuttosport": "Maranello, wir haben ein Problem! Es schmerzt, weil das Ferrari-Team, das in Monte Carlo für seine Strategie kritisiert worden war, anfangs die Gegner in Schwierigkeiten versetzt hatte. Doch jetzt ist eins klar: Ferrari hat eine Achillesferse, und zwar die Zuverlässigkeit des Motors."

"La Stampa": "Verstappen erhält das beste Resultat mit einer minimalen Anstrengung. Die Erfolge bei schwierigen Rennen machen den Unterschied. Die Niederlage in Baku wird für Ferrari negative Auswirkungen auf die gesamte WM haben. Für Leclerc steht der WM-Titel auf dem Spiel."

"Corriere della Sera": "Der tiefe Sturz, nachdem er den Himmel mit der Pole Position erreicht hatte, schmerzt Leclerc."

"La Repubblica": "Ferraris Power Unit hat gegenüber der vergangenen Jahre einen großen Sprung nach vorne gemacht, doch die Anstrengungen kommen teuer zu stehen. Geht Ferrari zu viele Risiken ein, um die Leistungen zu stärken? Teamchef Mattia Binotto bestreitet dies, doch Ferraris Blamage in Baku muss eine Erklärung haben."

Niederlande

"De Telegraaf": "Voll auf Kurs zum zweiten Titel: Max Verstappen beweist auf der Strecke, wer die Nummer eins bei Red Bull ist - wer auch immer einen Beweis brauchte. Dass Charles Leclerc an einem weiteren dramatischen Tag für Ferrari ausschied, verschönerte die Feierlichkeiten."

"AD": "Max Verstappen stieg aus seinem Auto als wollte er sagen: Ich bin der Boss der Formel 1. Max Verstappen ließ in Baku wieder seinen rechten Fuß sprechen. Ferrari erlebte dagegen einen katastrophalen Sonntag."

England

"Guardian": "Max Verstappen hatte einen schwierigen Start in die Verteidigung seines im vergangenen Jahr auf so dramatische Weise gewonnenen Titels. Er litt zu Beginn der Saison unter Zuverlässigkeitsproblemen, die Ferrari nun ein Dorn im Auge sind."

"Daily Mail": "'S*** happens. Max Verstappen hatte kein Mitleid mit Charles Leclerc, nachdem der Niederländer den Motorschaden seines Ferrari-Rivalen ausgenutzt hatte, um am Sonntag in Aserbaidschan unangefochten zu gewinnen."

"Telegraph": "Max Verstappen gewinnt den Großen Preis von Aserbaidschan, während sich die Ferrari-Pleite in Baku fortsetzt. Ein enttäuschter Charles Leclerc forderte Ferrari auf, die Zuverlässigkeitsprobleme zu beseitigen, um zu verhindern, dass der Formel-1-Kampf in dieser Saison zu einem Ein-Pferd-Rennen wird."

"The Sun": "Bei Ferrari ist die Implosion des italienischen Teams - nach einem so starken Start in die Saison, bei dem sie den schnellsten Wagen in der Aufstellung hervorgebracht haben - das Gesprächsthema. Wenn wir eine Sache über das berühmteste Team der Formel 1 erfahren haben, dann ist es, dass es weiß, wie man es richtig vermasseln kann. Sie sind seit 2008 ohne Titelgewinn, aber sie sind die unbestrittenen Meister darin, Eigentore zu schießen."

Spanien

"Marca": "Verstappen hat keinen Rivalen, Ferrari verblutet aufgrund des Motors, Alonso wird Siebter. Eine Eins für Red Bull, eine Sechs für Ferrari. Es wurde das schlimmste Wochenende der Scuderia im laufenden Jahr. Der Niederländer positioniert sich immer mehr zum klaren Favoriten auf die WM."

"AS": "Ferrari zerstört sich selbst, totales Debakel von Ferrari in Aserbaidschan. Red Bull räumt alles weg mit einem Doppelsieg von Verstappen und Perez. Ferrari muss sich Gedanken darüber machen, was da los ist, sonst ist der WM-Zug bald abgefahren. Leclerc ist der Pechvogel des Wochenendes. Für Verstappen war es am Ende wie ein Spaziergang."

"Sport": "Verstappen regiert in Baku bei Ferraris Drama. Verstappen setzt seine Unterschrift unter einen unangefochtenen Sieg in Aserbaidschan und vergrößert seinen Vorsprung nach dem Doppeldesaster von Sainz und Leclerc. Verstappen hat die WM immer mehr in seiner Hand."

"El Mundo Deportivo": "Verstappen macht sich ganz groß, Katastrophe für Ferrari in Baku. Ferrari verbrennt wieder mal goldene Punkte. Red Bull macht den perfekten Punch."

Frankreich

"L'Equipe": "Ferrari im Zweifel. Während die Scuderia in Aserbaidschan einen neuen Anlauf nehmen sollte, erlebte sie dort einen Tiefpunkt mit einem katastrophalen Doppelausfall für Carlos Sainz und vor allem Charles Leclerc, der bei seinem Ausfall noch in Führung lag."

"Le Monde": "Red Bull holt in Baku einen Doppelsieg, Ferrari kassiert weiter Rückschläge."

"Le Figaro": "Red Bulls Spaziergang, Ferraris schwarzer Sonntag."

Schweiz

"Blick": "Der blanke Ferrari-Horror in Baku! Erst fällt Sainz mit Bremsproblemen aus, wenig später muss der zu dem Zeitpunkt Führende, Charles Leclerc, mit einem Motorschaden aufgeben. Null Punkte für die Scuderia. Was für ein Debakel. Des einen Leid, des anderen Freud. Red Bull bekundet keinerlei Probleme, kann nach Belieben frische Reifen aufziehen, um den Doppelsieg einzufahren."

Quelle: ntv.de, ara/sid/dpa

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