Formel1

Erstes Sprintrennen steht an Hamilton holt Pole für spektakuläre F1-Premiere

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Hamilton ist mal wieder der Schnellste.

(Foto: REUTERS)

Das erste Sprintrennen der Formel 1 wird am morgigen Samstag in Silverstone ausgetragen. Deswegen geht es schon am Freitag in die Qualifikation. Die dominiert der Lokalmatador: Weltmeister Lewis Hamilton. Er hält den WM-Führenden Max Verstappen in Schach.

Rekordweltmeister Lewis Hamilton geht überraschend von Startplatz eins in das erste Sprintrennen der Formel-1-Geschichte - und er darf beim Heim-Grand-Prix auf ein Comeback im Titelkampf hoffen. Der Mercedes-Pilot gewann das Qualifying in Silverstone und verwies WM-Spitzenreiter Max Verstappen um sieben Hundertstel auf Rang zwei. Dritter wurde Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas. "Mein Herz pochte bis zum Hals", sagte Hamilton ob seines Erfolgs, der zuletzt keinesfalls mehr abonniert war.

Im Sprint am Samstag (17.30 Uhr MESZ/Sky und im ntv.de-Liveticker) geht es dann allerdings erst um die Startplätze für den Grand Prix am Sonntag. Die Königsklasse testet dieses Format in Silverstone erstmals.

Sebastian Vettel holte im Aston Martin den zehnten Platz, Haas-Pilot Mick Schumacher landete als Vorletzter auf Position 19. Am Samstag werden nun 17 Runden und damit etwa 100 Kilometer absolviert, wer das Rennen gewinnt, erobert die Pole Position für den Sonntag.

Im WM-Duell benötigt Hamilton beim Heim-Grand-Prix dringend einen Erfolg. Red Bull hat die vergangenen fünf Rennen gewonnen, Hamiltons Rückstand auf Verstappen beträgt bereits 32 Punkte. Da auch die ersten Drei des Sprints am Samstag Zähler einstreichen, sind an diesem Wochenende maximal 29 Punkte zu gewinnen.

Angesichts der kurzen Distanz des Sprints erhoffen sich die Macher der Formel 1 harten Rennsport ohne die im langen Rennen üblichen Zwänge: Über die normalen 300 Kilometer müssen die Piloten stets auf ihre Reifen achten und können kaum alles aus ihren Boliden herausholen.

Die Schwäche des Formats könnte allerdings die Fallhöhe sein, denn wer am Samstag ausscheidet, hat auch im Hauptrennen kaum noch Chancen auf ein gutes Ergebnis. "Wenn sich im Sprint Möglichkeiten bieten, wird man die natürlich ergreifen", sagte Vettel über mögliche Überholmanöver, "aber das Wichtigste wird sein, dass man das Rennen beendet. Sonst startet man am Sonntag von ganz hinten."

Quelle: ntv.de, ara/sid

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