Formel1

Klare Forderung der Formel 1 Mazepin muss sich gegen Russlands Krieg stellen

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Es wird eng für Nikita Mazepin.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Es wird eng für Mick Schumachers Teamkollegen Nikita Mazepin. Inmitten der lauter werdenden Gerüchte um seine Zukunft bei Haas verlangt die Formel 1 nun eine Unterschrift unter eine Verpflichtungserklärung. Damit würde der Russe sich gegen sein Heimatland stellen.

Mick Schumachers bei Haas vom Aus bedrohter russischer Formel-1-Stallrivale Nikita Mazepin darf nur unter verschärften Bedingungen in der Königsklasse des Motorsports weiter starten. Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilte, müssen russische und belarussische Fahrer eine Verpflichtungserklärung unterschreiben. Demnach müssen sie die Entscheidungen des Weltrats vom 1. März anerkennen, wo der russische Angriff unter Unterstützung von Belarus auf die Ukraine verurteilt wurde. Diese Verfügung gelte "bis auf Weiteres".

So wäre es Mazepin auch untersagt, russische Symbole in jeder Form zu verwenden. Zudem dürfte er sich nicht auf eine Weise äußern, die den Interessen der Fia widerspricht. "Ich werde insbesondere keine (direkte oder indirekte) Unterstützung für die russischen und/oder belarussischen Aktivitäten in Bezug auf die Ukraine äußern", hieß es. Darüber hinaus ließ sich der Motorsport-Weltverband vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs weitere Schritte offen.

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Mazepin darf für den Fall, dass ihn Haas weiterbeschäftigt, ohnehin nur als neutraler Athlet starten. Der Fernsehsender Sky hatte aber am Donnerstag über die angeblich feststehende Trennung des US-Teams von dem 23-Jährigen berichtet. Eine Bestätigung gab es zunächst nicht. Auf Anfrage von RTL/ntv teilte das US-Team lediglich mit: "Wir haben kein Statement oder Kommentar veröffentlicht. Wenn jemand etwas vermeldet, dann ist es nur Spekulation." Die Nachfrage, ob Mazepin die anstehenden Tests fahren werde, blieb seitens des Rennstalls unbeantwortet.

Angeblich soll der amerikanisch-brasilianische Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi den Moskauer ersetzen. Haas-Teamchef Günther Steiner hatte in der vergangenen Woche die weitere Zukunft von Mazepin als Fahrer und vom russischen Bergbauunternehmen Uralkali als Geldgeber offengelassen.

Quelle: ntv.de, sue/dpa

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