Formel1

Vettel dreht bei F1-Tests auf Motor-Defekt stoppt Weltmeister Hamilton

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Lewis Hamilton hatte plötzlich freie Zeit am Rande der Rennstrecke von Barcelona.

(Foto: imago images/HochZwei)

Statt fleißig Runden zu drehen, muss Mercedes-Pilot Lewis Hamilton bei den Formel-1-Tests in Barcelona seinen Boliden frühzeitig abstellen. Eine Motorpanne kostet das Weltmeister-Team wertvolle Zeit. Bei Sebastian Vettel läuft es im Ferrari dagegen wunderbar.

Probleme mit dem Öldruck an seinem Mercedes haben Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton bei den Abschlusstests in Spanien wichtige Zeit auf der Strecke gekostet. Der Brite musste seinen Silberpfeil vorzeitig neben dem Kurs unweit von Barcelona abstellen, nachdem der Motor aus Sicherheitsgründen vorsorglich abgeschaltet hatte.

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Der Silberpfeil musste vom Kurs genommen werden.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Mercedes kündigte an, das Problem zu untersuchen. Eine Rückkehr auf die Strecke am vorletzten Testtag vor dem Saisonstart am 15. März in Australien war jedoch nicht möglich. Hamilton verpasste mehr als zwei Stunden der Nachmittags-Session. "Die Tests verliefen heute nicht ganz nach Plan, aber wir werden morgen besser und stärker zurückkommen", schrieb Hamilton bei Twitter. Der sechsmalige Weltmeister konnte lediglich 14 Runden absolvieren, da er erst am Nachmittag ins Auto gestiegen war. Am Vormittag hatte Teamkollege Valtteri Bottas den Wagen gesteuert.

Vettel: Viele Runden, schnelle Zeit

Sebastian Vettel hat seinen Ferrari dagegen wohl mit einem guten Gefühl verlassen. Nach bislang durchwachsenen Auftritten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya drehte der 32-Jährige im SF1000 die schnellste Runde des Tages. Die 1:16,841 Minuten gelangen ihm auf der weichsten Reifenmischung, es war zugleich die schnellste Ferrari-Runde der bisherigen Tests.

Zudem verbrachte er sehr viel Zeit auf der Strecke und spulte insgesamt 144 Runden ab. Nur Neuling Nicholas Latifi aus Kanada im Williams fuhr mit 160 Runden noch mehr. Am Freitag stehen bei der Generalprobe die letzten Testmöglichkeiten vor dem Auftakt in Melbourne auf dem Programm.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid