Formel1

Formel-1-Training im Regen Red-Bull-Youngster hängt Silberpfeile ab

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Daniel Kwjat kam im Red Bull mit den Bedingungen am besten zurecht.

(Foto: AP)

Hauchdünn liegt Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat im Training zum Großen Preis von Japan vor Nico Rosberg. Der zeigt sich im Vergleich zum Singapur-Fiasko aber ebenso formverbessert wie Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton. Sebastian Vettel stottert noch.

Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat hat im verregneten Suzuka die Trainingsbestzeit zum Großen Preis von Japan gesetzt. Der 21-jährige Russe fuhr im zweiten Training eine 1:48,277 und lag damit hauchdünn vor den beiden Mercedes-Piloten Nico Rosberg (1:48,300) und Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/1:48,853). Singapur-Sieger Sebastian Vettel (1:50,268) ist im Ferrari vorläufig Fünfter. Angesichts der Bedingungen waren die Zeiten aber wenig aussagekräftig.

Im ersten Training war Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz jr. die beste Zeit gelungen. Der Spanier absolvierte die Runde in Suzuka in 1:49,434 Minuten und landete 0,504 Sekunden vor Kwjat. Rosberg (+0,643) wurde Dritter vor Vettel (+1,085) und Hamilton (+1,288). Bei Dauerregen verzichteten allerdings acht von 20 Fahrern komplett auf eine gezeitete Runde. Erst im zweiten Training fuhren fast alle Piloten auf Zeit. Nur Valtteri Bottas blieb im Williams ohne gewertete Runde.

Für Rosberg waren die Trainingssessions dennoch ein Muster mit Wert, er zeigte sich zufrieden. "Für uns ist das ein positiver Anfang. Es ist immer nützlich, im Regen zu fahren", sagte der Vizeweltmeister und WM-Zweite: "Wir haben hier geschaut, wie man das Auto abstimmen muss. Alle sind Vollgas gefahren, so viel Puffer ist da nicht mehr drin."

Im 14. Saisonrennen wollen die beiden Mercedes-Piloten nach dem Fiasko von Singapur wieder an die vorherige Dominanz anknüpfen. Vettel will hingegen den Rückstand weiter verkürzen. Der Ferrari-Pilot liegt in der Fahrerwertung mit 203 Punkten hinter Hamilton (252 Punkte) und Rosberg (211).

Quelle: ntv.de, cwo/sid/dpa