Formel1

Ferrari mit Coup bei Japan-GP Vettel trotzt F1-Zeitplanwirren und holt Pole

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(Foto: imago images/Motorsport Images)

Die Pole-Position-Serie von Ferrari hält auch in Suzuka beim Großen Preis von Japan: Bereits zum fünften Mal in Folge startet das italienenische Team vom ersten Startplatz. Anders als in den letzten vier Qualifyings übertrumpft Sebastian Vettel allerdings seinen jungen Teamkollegen Charles Leclerc.

Sebastian Vettel hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Japan gesichert. Der Ferrari-Pilot stellte seinen Ferrari am Sonntag auf den besten Startplatz und beendete die Serie seines Teamkollegen Charles Leclerc, der zuletzt vier Mal nacheinander die Spitzenposition erobert hatte. Der Monegasse komplettierte als Zweiter die erste Startreihe für die Scuderia.

Für Vettel war es die zweite Pole der laufenden Formel-1-Saison und seine 57. insgesamt. Zuletzt hatte er beim Großen Preis von Kanada im Juni auf Startplatz eins gestanden, danach verlor er neun Qualifying-Duelle gegen Leclerc.

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Erst dahinter positionierte sich Mercedes. Dritter wurde der Finne Valtteri Bottas vor seinem englischen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton. Der niederländische Red-Bull-Pilot Max Verstappen startet als Fünfter ins Heimspiel seines Motorenlieferanten Honda. Eine Enttäuschung erlebte Nico Hülkenberg, der in Q2 Hydraulikprobleme bei seinem Renault meldete und nicht über den 15. Rang hinauskam.

"Wir sind etwas überrascht"

"Wir sind etwas überrascht. Das war nicht das, was wir nach den Trainingseindrücken am Freitag erwartet haben", sagte Vettel: "Es ist schön, aber es ist erst ein Teil des Jobs erledigt." Leclerc gratulierte dem Deutschen, dem er zuletzt die Führungsposition bei Ferrari streitig gemacht hatte: "Seb hat eine tolle Runde gezeigt, er hat die Pole verdient."

Das Qualifying war wegen des schweren Taifuns "Hagibis" auf Sonntagvormittag verlegt worden. Das dritte freie Training am Samstag wurde abgesagt. Die Änderungen am Zeitplan stellen die Teams vor ungewohnte Herausforderungen, der Start für das Rennen (7.10 Uhr MESZ/RTL und Sky) erfolgt weniger als drei Stunden nach dem Ende der Zeitenjagd.

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Quelle: n-tv.de, chr/dpa/sid

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