Fußball

"Es ist unerträglich" Adler hat die Nase voll

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Frustschluck aus der Pulle nach einem Arbeitstag zum Vergessen.

(Foto: imago/Ulmer)

Die Reisen nach München können sich die Kicker des Hamburger SV eigentlich sparen. Seit Jahren haben sie dort nicht den Hauch einer Chance. Einer leidet ganz besonders: René Adler. Kein Wunder, dass der HSV-Keeper frustriert ist.

Es war wieder einmal eine Demütigung für René Adler: Acht Tore kassierte er beim FC Bayern München. Vielleicht sollte sich der Keeper des Hamburger SV vor dem nächsten Spiel gegen den Angstgegner einfach mal krank melden.

Der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter weist eine katastrophale persönliche Bilanz in Spielen gegen den deutschen Rekordmeister auf. Und das nicht erst, seitdem er das HSV-Trikot trägt. Aber im Gehäuse der Hamburger kommt es für Adler richtig heftig: In seinem 250. Bundesligaspiel kassierte der 32-Jährige in München acht Tore.

"Die Art und Weise tut nicht nur weh, sondern ist unerträglich", sagte Adler nach dem Münchner Debakel. Seit zehn Jahren spielt der gebürtige Leipziger in der Bundesliga, erst für Bayer 04 Leverkusen und seit 2012 für den HSV. In dieser Zeit hat er 16 Erstligaspiele gegen die Bayern bestritten. Bilanz: 13 Niederlagen, kein einziger Sieg, 50 Gegentore. Ein Albtraum!

Als "brutal schlecht" bezeichnete Adler die Leistung des HSV in seinem Jubiläumsspiel. "Man muss sagen, dass das Ergebnis gerecht ist", sagte er selbstkritisch. Es war aber noch nicht einmal sein schlimmstes Bayern-Erlebnis als Torwart: Am 30. März 2013 musste er in der Allianz Arena sogar neunmal den Ball aus dem Netz holen. Der Hamburger SV verlor damals 2:9.

Im Februar 2015 stand allerdings beim anderen 0:8 in München nicht Adler im Tor. Er wurde von Jaroslav Drobny, der jetzt bei Werder Bremen spielt, vertreten.

Quelle: n-tv.de, wne/dpa

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