Fußball

Polizei untersucht neue Vorfälle Arsenal streicht Özil aus Sicherheitsgründen

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Mesut Özil verpasst den Auftakt in die neue Saison - wegen Sicherheitsbedenken seines Klubs.

(Foto: dpa)

Mesut Özil und Sead Kolasinac verpassen den Auftakt in die neue Premier-League-Saison. Der FC Arsenal streicht die beiden Fußballer gut zwei Wochen nach dem versuchten Raubüberfall aus Sicherheitsgründen aus dem Kader. Die Erklärung der "Gunners" lässt aber viele Fragen offen.

Zwei Wochen nach einem versuchten, aber glimpflich ausgegangenen Raubüberfall auf die Fußballstars Mesut Özil und Sead Kolasinac sind die beiden Spieler aus Sicherheitsgründen aus dem Kader ihres englischen Vereins FC Arsenal gestrichen worden. Die Gunners bestreiten ihr erstes Saisonspiel am Sonntag bei Newcastle United. Die Entscheidung sei eine Reaktion auf "weitere Sicherheitsvorfälle, die von der Polizei untersucht werden", hieß es vom Londoner Premier-League-Klub mit.

"Das Wohl unserer Spieler und deren Familien steht für uns immer an erster Stelle", teilten die Gunners mit. "Wir haben diese Entscheidung nach Gesprächen mit beiden Spieler und deren Vertretern gefällt. Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen und unterstützen die Spieler und deren Familien kontinuierlich." Weitere Details zu den Hintergründen wurden zunächst nicht bekannt.

Özil und sein Teamkollege, der seine Profikarriere ebenfalls bei Schalke 04 begonnen hatte, waren nach dem versuchten Überfall am 25. Juli zunächst wieder ins Training eingestiegen. Trainer Unai Emery hatte beiden zwar für das folgende Testspiel gegen Olympique Lyon eine Pause verordnet, die Absage für die Auftaktpartie der Londoner zur neuen Saison in England kam dennoch überraschend.

Die Aufnahmen des versuchten Raubes vor gut zwei Wochen waren auf großes Medienecho gestoßen. Wie zu sehen war, hatte Kolasinac die Täter auf offener Straße in London mit bloßen Händen abgewehrt. Medienberichten zufolge hatten zwei Unbekannte mit Stichwaffen auf einem Motorrad das Fahrzeug verfolgt, in dem das Duo durch den Nordwesten Londons fuhr. Die Täter sollten es auf den Geländewagen Özils abgesehen haben. Möglicherweise wollten sie aber auch die teure Uhr von Kolasinac erbeuten, hieß es in anderen Darstellungen. Özil und Kolasinac gelang es, den Tätern davonzufahren. "Denke, uns geht es gut", hatte Abwehrspieler Kolasinac einen Tag später getwittert. Özil hielt sich mit einer Reaktion zurück.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/AFP