Fußball

DFB sieht "kriminelle Energie" BVB und Frankfurt droht Pyro-Ärger

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Auch dieses Banner im BVB-Block dürfte dem DFB sauer aufgestoßen sein.

(Foto: imago/Matthias Koch)

Der DFB will sich nach dem massiven Abbrennen von Pyrotechnik im Pokalfinale "intensiv mit notwendigen Sanktionsmaßnahmen" für Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt befassen. Dem BVB droht zudem Ärger wegen eines "Krieg dem DFB"-Transparents.

Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt drohen Strafen nach den Pyrotechnik-Verstößen ihrer Fans beim DFB-Pokalfinale. "Wir werden die Vorfälle mit den Sicherheitsbehörden analysieren und die Sportgerichtsbarkeit wird sich intensiv mit notwendigen Sanktionsmaßnahmen befassen", sagte Friedrich Curtius, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes.

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Während des 2:1-Siegs der Dortmunder im Berliner Olympiastadion hatten vor allem die Anhänger des BVB, aber auch Frankfurter Fans Bengalos gezündet. Die Sicht im Stadion war zeitweise deutlich eingeschränkt.

"Es ist völlig inakzeptabel, dass einige Chaoten dieses wunderbare Pokalfinale, auf das sich so viele Zuschauer freuen, als Bühne missbrauchen und die anständigen Fans, Familien und Kinder im Stadion durch Abbrennen von Pyrotechnik gefährden", sagte Curtius. Es habe deutlich verstärkte Kontrollen gegeben. "Dass dennoch Feuerwerk ins Stadion gelangen konnte, zeigt die hohe kriminelle Energie, mit der hier einige Gruppen vorgehen."

In der Kurve des BVB waren auch Plakate mit der Aufschrift "Krieg dem DFB" gezeigt worden, dies könnte ebenfalls Ermittlungen des Verbandes nach sich ziehen. Beide Klubs waren in der Vergangenheit bereits für Vorfälle mit Pyrotechnik bestraft worden.

Dortmund durfte diese Saison nach Vorkommnissen im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig keine Zuschauer auf die Südtribüne lassen. Grund hierfür waren damals nach einem Urteil des Sportgerichts vor allem "Spruchbänder mit verunglimpfenden und diffamierenden Inhalten". Die Eintracht hatte ihr Pokal-Zweitrundenspiel gegen den FC Ingolstadt wegen eines Zuschauerteilausschlusses aufgrund zahlreicher Fanverfehlungen vor einer Geisterkulisse bestreiten müssen.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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