Fußball

TSG muss in Norwegen ran Bayer nach Bern, Götze vor hoher Hürde

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Leon Bailey von Bayer Leverkusen (rechts) befindet sich zurzeit in Topform und freut sich auf die Runde der letzten 32 in der Europa League.

(Foto: imago images/Ulrich Hufnagel)

Machbare Aufgaben: In der Europa League bekommt es Bayer Leverkusen in der Runde der letzten 32 Teams mit Young Boys Bern aus der Schweiz zu tun. Die TSG Hoffenheim muss nach Norwegen und trifft dort auf Molde FK. Mario Götze und PSV Eindhoven bekommen dagegen eine schwere Aufgabe vorgesetzt.

Maniche, der 2003 mit Porto den Uefa-Pokal gewann, fungierte als Losfee für das Sechzehntelfinale der Europa League und zeigte sich zu Beginn besonders von den Leistungen Bayer Leverkusens, Arsenals und Bragas beeindruckt. Maniche meinte es mit der Werkself auch gut und loste Leverkusen Young Boys Bern aus der Schweiz zu. Die Mannschaft führt zwar derzeit die Schweizer Liga an und ist Meister und Pokalsieger, dürfte für das Team von Peter Bosz aber ein machbares Los darstellen.

Die TSG Hoffenheim fand ihren Gegner in Molde FK aus Norwegen. Die Skandinavier kamen in der Gruppe B auf Platz zwei hinter dem FC Arsenal aus London, sind viermaliger Meister und liegen in der norwegischen Liga auf Platz zwei. Beide Bundesligisten hatten als Gruppensieger das Weiterkommen geschafft, die Leverkusener dabei sogar als das Team mit den meisten Toren in der Vorrunde. Die Hoffenheimer sind zum ersten Mal in der K.o.-Runde dabei.

Tottenham Hotspur mit Trainer José Mourinho und Stürmerstar Harry Kane trifft auf den Wolfsberger FC, ein Highlight für die Österreicher. Die anderen Österreicher in den Lostöpfen, Red Bull Salzburg, müssen gegen den FC Villareal ran. Keine leichte Aufgabe, denn die Spanier belegen Platz vier in La Liga. Ajax Amsterdam trifft auf Lille, Olympiakos Piräus auf PSV mit Mario Götze. Das wird nicht leicht für den Ex-Nationalspieler, die Griechen schieden aus der Champions League aus, weil Manchester City und der FC Porto zu stark waren. Aber zu Hause verloren sie gegen die Engländer nur knapp.

Zlatan, Man United und Co.

Einen Knaller setzte es für Manchester United, das von RB Leipzig aus der Champions League geworfen wurde: Den Red Devils wurde Real Sociedad San Sebastian zugelost, dem ersten der Primera Division derzeit. Der Arsenal FC, bei dem der ehemalige Nationalspieler Mesut Özil nicht mehr mitspielen darf, bekommt es mit Benfica Lissabon zu tun. Crvena Zvezda aus Serbien darf sich auf Zlatan Ibrahimovic freuen: Der AC Mailand schaut vorbei auf der Suche nach dem einzigen internationalen Titel, der den Italienern noch fehlt im Trophäen-Schrank.

In der ersten K.o.-Runde haben die Teams aus Topf eins Heimrecht im Rückspiel am 25. Februar, die Hinspiele finden allesamt am 18. Februar statt. Das Heimspiel von Tottenham Hotspur findet allerdings am 24. Februar statt, weil der FC Arsenal am 25. seine Partie ebenfalls in London austrägt. Das Endspiel ist für den 26. Mai in Danzig geplant.

Einige Einschränkungen gab es bei der Auslosung: So durften weder zwei Teams aus der gleichen Vorrundengruppe aufeinandertreffen noch waren Duelle von zwei Mannschaften aus dem gleichen Nationalverband erlaubt. Anders als in der Champions League, in der keine Vertreter aus Russland und der Ukraine mehr vorhanden waren, kam eine weitere, politische Klausel hinzu: Aufgrund politischer Spannungen waren Partien zwischen Teams aus den beiden Ländern ausgeschlossen.

Quelle: ntv.de, dbe