Fußball

Eintracht erkämpft sich Sieg Bayern-Frauen zittern sich weiter in Richtung Titel

Schüller traf zum elften Mal in dieser Saison.

Schüller traf zum elften Mal in dieser Saison.

(Foto: IMAGO/foto2press)

Das Meisterschaftsrennen in der Frauen-Bundesliga ist hauchdünn. Der FC Bayern muss an diesem Spieltag vorlegen - und schafft das so gerade eben. Gegen die Frauen der SGS Essen spielen sie lange in Unterzahl. Ein Sieg gelingt auch Eintracht Frankfurt, wichtig für die Champions-League-Qualifikation.

Die Fußballerinnen von Bayern München haben im spannenden Fernduell um die Meisterschaft mit einem Zittersieg vorgelegt. Der Spitzenreiter gewann bei der SGS Essen nach über 30-minütiger Unterzahl 2:1 (2:0) und vergrößerte seinen Vorsprung auf den VfL Wolfsburg vorerst auf vier Punkte. Die Titelverteidigerinnen können am Sonntag (13 Uhr/Magenta Sport) im Heimspiel gegen den 1. FC Köln nachziehen.

Lea Schüller (34.) und Lina Magull (39.) ließen den FC Bayern vor 3613 Fans in Essen jubeln. Bei Schüllers elftem Saisontreffer hatte Lena Ostermeier den Ball zwar noch aus dem Tor befördert, der Treffer aber zählte. Nach der Roten Karte gegen Bayern-Verteidigerin Saki Kumagai (59., Notbremse) sorgte Natasha Kowalski (61.) noch einmal für Spannung.

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Im Kampf um die Champions-League-Qualifikation verteidigte Eintracht Frankfurt hinter dem Spitzenduo den dritten Tabellenrang. Bei Bayer Leverkusen setzte sich das Team von Trainer Niko Arnautis am 19. Spieltag mit 3:2 (1:0) durch und kommt auf nunmehr 45 Punkte. Für die Eintracht waren Nicole Anyomi (28.), Kapitänin Tanja Pawollek (50.) und Lara Prasnikar (73.) erfolgreich, Verena Wieder (85., Elfmeter) und Milena Nikolic (88.) verkürzten. Die Partie war ursprünglich für Freitagabend terminiert gewesen, musste aufgrund der Vorverlegung der Männer-Begegnung zwischen Leverkusen und dem 1. FC Köln (1:2) jedoch einen Tag später stattfinden.

Frankfurt agierte im Duell mit dem Tabellenfünften von Beginn an konzentriert und erarbeitete sich gute Chancen, von denen Anyomi eine zur Führung nutzte. Die Nationalspielerin traf nach Vorlage von Prasnikar. Kurz nach dem Wechsel war Pawollek im Anschluss an einen Eckball erfolgreich. Als Prasnikar auf 3:0 erhöhte, schien die Partie entschieden. Nach dem Leverkusener Doppelschlag geriet der Sieg in der Schlussphase aber noch einmal in Gefahr, ehe die Eintracht am Ende über drei wichtige Punkte jubeln konnte.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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