Fußball

Werders Pokalfluch ist gebrochen Bremen entkommt Schmach, Hoffenheim rauscht

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(Foto: dpa)

Im Nachsitzen ringt Werder Bremen im Pokal den Viertligisten FV Illertissen nieder und erreicht erstmals seit 2010 wieder die zweite Runde. Ohne Probleme weiter kommt 1899 Hoffenheim. Herausragend in Hamburg: Fünffachtorschütze Sven Schipplock.

Werder Bremen hat seine Pleitenserie im DFB-Pokal mit Ach und Krach beendet und steht erstmals seit vier Jahren wieder in der zweiten Runde. Der sechsmalige Cup-Sieger gewann beim Viertligisten SV Illertissen nach einer in allen Belangen enttäuschenden und phasenweise ängstlichen Vorstellung glücklich mit 3:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung.

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Hoffenheims Fünffachtorschütze Sven Schipplock darf sich Hoffnungen auf den Titel Pokal-Torschützenkönig machen.

(Foto: dpa)

Keine Blöße gab sich Erstligist 1899 Hoffenheim beim völlig chancenlosen Oberliga-Aufsteiger USC Paloma Hamburg. Mit 9:0 (7:0) feierte der Favorit vor 4750 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Ausweich-Stadion des SC Victoria Hamburg an der Hoheluft einen Kantersieg. Sven Schipplock (5), Tarik Elyounoussi, Ermin Bicakcic, Adam Szalai und Anthony Modeste (je 1) trafen für den klar tonangebenden Favoriten.

Blitzstart hilft Werder nicht

Werder tat sich hingegen trotz eines Blitzstarts sehr schwer und weckte Erinnerungen an die vorangegangenen drei Pokalauftritte. Dabei hatte sich Bremen mit Erstrunden-Niederlagen gegen die Drittligisten Heidenheim, Münster, Saarbrücken zum Pokalgespött gemacht.

Vor 10.205 Zuschauern im Ulmer Donaustadion hatte Neuzugang Izet Hajrovic die Bremer mit seinem ersten Pflichtspieltreffer in Grün-Weiß in Führung gebracht (4./HE). Moritz Nebel gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für den mutigen Außenseiter (24.). Doch Innenverteidiger Assani Lukimya (93.) und U19-Europameister Davie Selke (99.) bewahrten Werder in einer zunehmend umkämpften Begegnung vor einer weiteren Blamage. Marc Hämmerle gelang nur noch der Anschluss (102.).

Zweitligist 1860 München zitterte sich bei Holstein Kiel zu einem 2:1 (1:0) dank eines späten Elfmetertores. Klassenrivale FC Erzgebirge Aue gewann das Ostderby beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena mit 1:0. Auch der VfR Aalen tat sich gegen seinen unterklassigen Gegner schwer. Die viertklassigen BSV Schwarz-Weiß Rehden besiegte er der Zweitligist erst im Elfmeterschießen mit 4:3.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa/sid