Fußball

Leicester vorübergehend Erster Chelsea verzweifelt und stürzt ins Mittelmaß

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Kai Havertz und der FC Chelsea sind in einer gewaltigen Krise.

(Foto: imago images/Action Plus)

Die Nationalspieler Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger rutschen mit dem FC Chelsea immer mehr ins Mittelmaß der Premier League. Die Blues kassieren eine bittere Niederlage bei Leicester City und belegen nach 19 Spielen nur den enttäuschenden achten Platz.

Der FC Chelsea findet mit seinem deutschen Trio in der englischen Meisterschaft nicht aus der Krise heraus. Beim neuen Tabellenführer Leicester City verloren die Londoner mit den Nationalspielern Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner 0:2 (0:2). Mit 29 Punkten aus 19 Spielen hinken die Blues, die nur zwei Siege aus den letzten acht Spielen holten, ihren eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Drei Tage nach dem 1:0 im Derby beim FC Fulham war Chelsea mit Rüdiger und Havertz in der Startelf zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, in der Offensive aber nicht durchschlagkräftig genug. Das galt auch für Werner, der in der 68. Minute eingewechselt wurde. Ein Tor des Nationalstürmers (86.) zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Angesichts der akuten Abschlussschwäche hatte es diese Woche Gerüchte gegeben, dass Chelsea Stürmer Erling Haaland von Borussia Dortmund zur neuen Saison verpflichten wolle.

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Der Vertrag des Norwegers läuft zwar noch bis 2024, und eine Ausstiegsklausel gilt dem Vernehmen nach erst ab 2022. Chelsea soll aber laut "The Athletic" bereit sein, deutlich mehr als die angeblich festgeschriebenen 75 Millionen Euro für den Angreifer zu bezahlen und dafür den erst im Sommer aufgestellten vereinseigenen Transferrekord - rund 100 Millionen Euro für Havertz - zu brechen.

Durch die erneute Niederlage der "Blues" dürfte auch der Druck auf Trainer Frank Lampard weiter steigern. In England halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Thomas Tuchel bereits als Nachfolger gehandelt wird. Tuchel war erst vor wenigen Wochen bei Paris St. Germain rausgeflogen. Leicester nutzte im Spitzenspiel der Premier League durch Wilfred Ndidi (6.) und James Maddison (41.) die Chancen eiskalt und setzte sich zumindest für eine Nacht an die Spitze. Manchester United könnte mit einem Sieg am Mittwoch in Fulham aber wieder die Führung übernehmen.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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