Fußball

Tiefschlag mit Abpfiff für FCN Der Hamburger SV hat das Gewinnen verlernt

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Was ist nur los beim HSV?

(Foto: imago images/Nordphoto)

Seit drei Spielen ist der HSV sieglos, diesmal gibt's immerhin keine Niederlage. Deutlich besser läuft es für Aufsteiger Osnabrück, der VfL setzt gegen Dresden seine beeindruckende Serie in der 2. Fußball-Bundesliga fort. Kiel lässt Nürnberg in letzter Sekunde leiden.

SV Sandhausen - Hamburger SV 1:1 (1:0)

Mitfavorit Hamburger SV hinkt in der 2. Fußball-Bundesliga seinen hohen Ansprüchen derzeit hinterher. Zwar verhinderten die Norddeutschen mit dem 1:1 (0:1) beim SV Sandhausen ihre dritte Niederlage in Serie. Sie laufen aber dennoch Gefahr, ihren zweiten Tabellenplatz an den VfB Stuttgart zu verlieren, wenn der am Montagabend bei Darmstadt 98 gewinnt. Vor 15.000 Besuchern im ausverkauften Hardtwald-Stadion brachte Alexander Schirow (39. Minute) die seit nunmehr acht Heimspielen unbesiegten Gastgeber in Führung. Lukas Hinterseer (75.) glich mit seinem fünften Saisontor für den HSV verdientermaßen aus, der aber weiter auf den ersten Auswärtssieg seit dem 25. August warten muss.

Die Norddeutschen hatten insgesamt mehr vom Spiel, nutzten aber vor der Pause vier erstklassige Einschussmöglichkeiten nicht. Ganz anders die effektiven Hausherren, für die Schirow mit einem sehenswerten Kopfball die erste Möglichkeit konsequent verwertete. Nach dem Rückstand präsentierte sich der HSV zunächst anfällig, doch durch die Hereinnahme von drei Offensivkräften übernahmen die Norddeutschen wieder das Kommando. Der Ausgleich, bei dem Hinterseer nach Martin Harniks Schuss geschickt abstaubte, war der verdiente Lohn.

VfL Osnabrück - Dynamo Dresden 3:0 (1:0)

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Dynamo Dresden befindet sich auch unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski weiter auf Talfahrt. Die Sachsen verloren zum Hinrundenabschluss beim VfL Osnabrück mit 0:3 (0:1) und bleiben damit Tabellenletzter. Vor 15.352 Zuschauern im Stadion an der Bremer Brücke erzielten Moritz Heyer (41. Minute), Niklas Schmidt (54.) und Bashkim Ajdini (78.) die Treffer für die Osnabrücker, die weiter für Furore sorgen. Für die Niedersachsen war es das achte Spiel ohne Niederlage in Serie und der dritte Sieg nacheinander.

Das Team von Trainer Daniel Thioune ist damit bereits Tabellenfünfter, stellt mit nur 16 Gegentoren die beste Abwehr der ersten Saisonhälfte und blieb zum bereits siebten Mal ohne Gegentor. Am kommenden Sonntag tritt der VfL zum Verfolgerduell beim 1. FC Heidenheim an (13.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Dresden konnte nur in der ersten halben Stunde mithalten, war vor allem nach dem Seitenwechsel aber völlig chancenlos.

1. FC Nürnberg - Holstein Kiel 2:2 (1:0)

Ein Kopfballtor von Kiels Abwehrspieler Stefan Thesker in der Nachspielzeit hat den 1. FC Nürnberg geschockt. Der "Club" verpasste durch das unglückliche 2:2 (1:0) im vierten sieglosen Spiel unter dem neuen Trainer Jens Keller den dringend benötigten Befrreiungsschlag. Abwehrspieler Asger Sörensen mit einem wuchtigen Freistoß (38. Minute) und U21-Nationalspieler Robin Hack (67.) brachten den "Club" mit 2:0 in Führung. Janni Serra (77.) und Thesker (90.+3) sorgten für eine späte Wende der nicht aufsteckenden Kieler. Vor 25.275 Zuschauern parierte Nürnbergs Torwart Felix Dornebusch in der ersten Hälfte einen schlecht geschossenen Foulelfmeter von Salih Özcan (42.). Der "Club" ist seit nun neun Punktspielen sieglos und bleibt mit 16 Punkten Drittletzter.

Die auswärtsstarken Kieler kontrollierten anfangs das Spiel gegen verunsicherte Nürnberger. Mit der Zeit steigerte sich die von Keller offensiv formierte Elf. Sörensen erzielte das verdiente 1:0. Das Halten von Kapitän Hanno Behrens gegen Özcan im Strafraum führte dank Dornebusch nicht zum raschen Ausgleich. Nach der Pause erhöhte Hack mit einem entschlossenen Abschluss im Strafraum. Dann schockte der Doppelschlag durch Serra und Thesker die Franken.

Quelle: ntv.de, tsi