Fußball

Pressestimmen zum Quali-Debakel "Deutschland macht sich wieder lächerlich"

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Jubel in Rot, Ratlosigkeit in Weiß.

(Foto: picture alliance/dpa/Reuters Pool)

Eine gute Sache hat die WM-Quali-Pleite des DFB-Teams gegen Nordmazedonien ja: Das kleine Balkanland darf ein Wunder bejubeln, den größten Sieg in seiner Fußballgeschichte, jubelt die heimische Presse. Die internationalen Kollegen konzentrieren sich dagegen auf "Deutschlands Kollaps".

Deutschland

"Süddeutsche Zeitung": Zurück im Trauma. Gerade erst hat sich die deutsche Mannschaft vom Spanien-Debakel erholt, da kommt der nächste kapitale Rückschlag: ein 1:2 gegen Nordmazedonien.

"Frankfurter Allgemeine Zeitung": Böses Erwachen für die deutsche Mannschaft. Das deutsche Team wähnte sich wieder auf einem guten Weg, aber ein robuster Gegner wie Nordmazedonien wird zum Stolperstein: Nach dem 1:2 weicht der Optimismus einer großen Portion Frust.

"Zeit": Blamage für das DFB-Team: Es verliert gegen Nordmazedonien und rutscht in der WM-Gruppe auf den dritten Platz ab. Den Spitzenplatz belegt nun überraschend Armenien.

"Bild": Wie peinlich! Mit einem erbärmlichen Auftritt blamiert sich die deutsche Nationalmannschaft bis auf die Knochen und verliert in Duisburg 1:2 gegen Nordmazedonien. Ja, Nordmazedonien. Das letzte Pflichtspiel vor der EM im Sommer gerät zu einer historischen Blamage. Bundestrainer Joachim Löw gibt nach dem Turnier sein Amt auf. Nach dem Spiel am Mittwochabend scheint das auch besser so. So brauchen wir zur EM im Sommer gar nicht erst anzutreten...

"Welt": Deutschland verliert überraschend gegen Nordmazedonien und kassiert die erste Niederlage in der WM-Qualifikation. Das Team von Joachim Löw liefert besonders in der zweiten Hälfte eine schwache Leistung, die Anlass zur Sorge für die anstehende EM macht.

"ntv.de": Kaum Druck, vergebene Chancen, spätes Gegentor: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verliert gegen Nordmazedonien, weil sie in der ersten Hälfte wieder viele Möglichkeiten liegen lässt. Danach findet das DFB-Team kein Durchkommen und blamiert sich im letzten WM-Qualispiel von Jogi Löw.

Nordmazedonien

"makfax.com": "Jungs, das war Geschichte! (Nord-)Mazedonien hat Deutschland in Duisburg K.O. geschlagen. (...). Die (nord-)mazedonische Fußball-Nationalmannschaft verzeichnete den größten Sieg ihrer Geschichte. (...) Dies zeigt, dass die Equipe von Igor Angelovski für große Wettbewerbe wie die Europameisterschaft in diesem Sommer gerüstet ist. (...) Bravo!"

"vecer.mk": "Das Wunder von Duisburg: Der großartige Pandev und der diamantene Elmas traten Deutschland in die Knie (...) Es ist definitiv der größte Sieg in der Geschichte (Nord-)Mazedoniens." "sitel.com.mk": "(Nord-)Mazedonien feiert eine großen Sieg über Deutschland".

"telma.mk.com": "(Nord-)Mazedonien bezwang Deutschland - Triumph unserer Fußballer in Duisburg. (...) Unsere Mannschaft spielte ein perfektes Match, sicher und entschlossen in der Verteidigung und chirurgisch präzise im Angriff. Die Anlage des (nordmazedonischen) Spiels verhinderte, dass Deutschland seinen eigenen Spielstil durchsetzen und trotz seiner Dominanz im Ballbesitz mehr Torchancen herausspielen konnte."

(Hinweis: Die Medien in Nordmazedonien ignorieren, dass der Staatsname 2019 von Mazedonien in Nordmazedonien geändert wurde.)

England

"Daily Mail": Timo Werner produziert bei der schockierenden WM-Qualifikationsniederlage gegen Nordmazedonien einen katastrophalen Aussetzer... Der 53 Millionen Pfund teure Chelsea-Stürmer vergab die Siegchance nur fünf Minuten vor dem Siegtreffer der Nordmazedonier.

"The Sun": Timo Werner wirkte mehr wie ein Flop als ein Topverdiener, als er bei der überraschenden 1:2-Heimniederlage Deutschlands gegen Nordmazedonien einen Hochkaräter vergab. Der Stürmer übertrug seine enttäuschende erste Saison mit Chelsea auf die internationale Bühne, als Deutschland zum ersten Mal seit Englands 5:1-Sieg in München im September 2001 ein WM-Qualifikationsspiel verlor.

"Mirror": Deutschland wird von Nordmazedonien gedemütigt, während Timo Werner eine hundertprozentige Chance vergibt.

Spanien

"as": Deutschland macht sich wieder lächerlich. Die Mannschaft von Joachim Low erlitt eine schwere Niederlage gegen Nordmazedonien. Es war die zweite Niederlage innerhalb von vier Monaten, nach der 0:6-Niederlage gegen Spanien.

"Marca": Deutschland wird zu Hause von Nordmazedonien betäubt. So überraschend war das.

"Mundo Deportivo": Historische Niederlage gegen Nordmazedonien! Der viermalige Weltmeister, bei dem Torhüter Ter Stegen in der Startformation stand, musste sich nach Toren von Pandev und Elmas in der zweiten Halbzeit geschlagen geben und verlor damit die Tabellenführung in der Gruppe J der Qualifikation für Katar 2022.

Italien

"Gazzetta dello Sport": Deutschlands krachende Niederlage gegen Nordmazedonien durch Made-in-Italy-Paar Pandev und Elmas.

"Tuttosport": Deutschlands Kollaps! Nordmazedonien schlägt überraschend Löws Team.

Quelle: ntv.de, ter

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