Fußball

Berlusconi zurück von den Toten Die spannendste Topliga Europas heißt Serie A

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Silvio Berlusconi hat große Pläne mit seinem neuen Klub.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Die Premier League? Zwei Titelkandidaten! Die Bundesliga? Bayern München! La Liga in Spanien? Okay! Die Ligue 1 in Frankreich? Hahaha. Guter Witz! Die Serie A in Italien bietet seit Jahren das spannendste Titelrennen, weil Abomeister Juventus schwächelt. Am Wochenende beginnt die neue Saison.

Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin will mit einigen namhaften Neuzugängen wieder nach dem Scudetto in der Serie A greifen. Der einstige Abonnementchampion hat sich nach dem enttäuschenden vierten Platz in der vergangenen Meisterschaft für die am Wochenende beginnende Saison prominent verstärkt und will Titelverteidiger AC Mailand wieder entthronen.

So wechselte der argentinische Stürmer Angel Di Maria ablösefrei von Paris St. Germain nach Turin. Die Alte Dame holte auch den französischen Weltmeister Paul Pogba, der 2016 für 105 Millionen Euro von Juve zu Manchester United nach England gewechselt war, zurück. Und auch Eintracht Frankfurts Flügelspieler Filip Kostić zieht es nach Turin.

Juve verlor aber auch den Argentinier Paulo Dybala, der in der neuen Saison das Team von AS Roms Star-Trainer José Mourinho verstärken wird. Die Roma holte auf Leihbasis auch den niederländischen Nationalspieler Georginio Wijnaldum von Paris St. Germain.

Meister Milan startet am Samstagabend (18.30 Uhr/DAZN) gegen Udinese Calcio die Mission Titelverteidigung. Trainer Stefano Pioli holte das belgische Toptalent Charles De Ketelaere. Die Rossoneri verpflichteten auch den ablösefreien Ex-Wolfsburger Divock Origi von FC Liverpool. Der schwedische Altstar Zlatan Ibrahimović bleibt eine weitere Saison in Mailand, mit seinem Comeback ist wegen einer Knieoperation Ende Mai frühestens im Dezember zu rechnen.

Die Rückkehr des Silvio B.

Vizemeister Inter Mailand gönnte sich den Rückkauf des belgischen Starstürmers Romelu Lukaku nach seiner erfolglosen Saison bei FC Chelsea. "Lukaku hat gut getan, dorthin zurückzukehren, wo er großen Erfolg hatte", betonte Ex-Bayern-München-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der von 1984 bis 1987 drei Saisons lang bei Inter unter Vertrag gestanden hatte, im Interview mit der Gazzetta dello Sport.

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Bei den Blues aus London kam Lukaku unter Teammanager Thomas Tuchel nie richtig in Schwung, liebäugelte schon vor einem halben Jahr mit einer Rückkehr zu Robin Gosens' neuem Klub. Der im Januar von Atalanta Bergamo zu Inter gewechselte Gosens hatte wegen einer Oberschenkelverletzung Startprobleme bei seinem neuen Verein.

Für frischen Wind in der Serie A sorgt Monza Calcio, der Klub im Besitz des ehemaligen Premierministers und früheren Milan-Eigentümers Silvio Berlusconi. Für die neue Meisterschaft hat sich Eigentümer Berlusconi das hochgesteckte Ziel gesetzt, mit seinem Klub unter den zehn besten Klubs platziert zu sein.

Quelle: ntv.de, sue/sid

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