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Weltmeister kommt im Sommer FC Bayern macht Pavard-Millionendeal fix

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(Foto: picture alliance/dpa)

Vollzugsmeldung aus München: Der FC Bayern schnappt sich den schon lange umworbenen Defensivspezialisten Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Allerdings wechselt der französische Weltmeister nicht sofort, sondern erst im Sommer - für eine ordentliche Ablöse.

Fußball-Rekordmeister FC Bayern München verpflichtet wie erwartet Weltmeister Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Der 22-jährige Franzose wird im Sommer nach München wechseln, bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Bayern-Trainingslager in Katar. Der Franzose erhält beim FC Bayern einen Vertrag über fünf Jahre und kostet dem Vernehmen nach die festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro.

"Das ist ein junger Spieler, der Weltmeister ist. Wir sind sehr froh und stolz", kommentierte Salihamidzic den Wechsel des Abwehrspielers, der in der Innenverteidigung und als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Über den Transfer war bereits seit Monaten spekuliert worden. Allerdings verweigerten die Stuttgarter im Sommer die Freigabe für den Franzosen, obwohl sie damals eine höhere Ablöse hätten erzielen können. Nun nutzen die Bayern eine Ausstiegsklausel in Pavards noch bis 2021 laufenden Vertrag mit dem VfB.

Derzeit kuriert Pavard einen Muskelbündelriss aus und fehlt dem VfB wahrscheinlich auch noch beim Rückrundenauftakt am 19. Januar gegen Mainz 05. Zu den Schwaben war der Franzose 2016 aus Lille gewechselt.

Nach Corentin Tolisso wird Pavard nach derzeitigem Stand der zweite aktuelle Weltmeister im Kader der Bayern sein, die ihr Aufgebot verjüngen wollen. Allerdings könnte sich mit Lucas Hernandez von Atlético Madrid im Sommer ein weiterer französischer Weltmeister hinzugesellen. Wie Pavard ist Hernandez in der Abwehr sowohl zentral als auch auf den Außenpositionen einsetzbar, wie Pavard ist auch der Atlético-Profi 22 Jahre alt und hat eine Ausstiegsklausel in seinem Arbeitspapier. Allerdings liegt die bei rund 80 Millionen Euro - der der FC Bayern allerdings auch zu zahlen bereit sein soll.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa/sid

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