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Wechselgezerre um Hudson-Odoi FC Bayern plant Mega-Offerte - funkt RB dazwischen?

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Jung und begehrt, angeblich nicht nur in London und München: Callum Hudson-Odoi.

(Foto: imago/Action Plus)

Bislang war der Wechselpoker um den englischen Jungstar Callum Hudson-Odoi eine komplizierte Dreiecksgeschichte zwischen Spieler, dessen Noch-Klub FC Chelsea und dem FC Bayern, der einen Rekordtransfer anstrebt. Nun heißt es plötzlich, auch RB Leipzig mischt mit.

Am Samstag soll der englische Fußball-Jungstar Callum Hudson-Odoi den FC Chelsea offiziell um die Freigabe für einen Winterwechsel gebeten haben, der 18-Jährige gilt als Wunschspieler des FC Bayern. Nun vermeldet die "Daily Mail", dass der deutsche Fußball-Rekordmeister sein Werben um den Flügelspieler noch einmal intensiviert. Wie die englische Zeitung berichtet, sollen die Münchner angeblich bereit sein, ein neues Angebot in Höhe von umgerechnet rund 46 Millionen Euro für den Teenager vom FC Chelsea abzugeben. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte zuletzt gesagt, dass die Münchner den Jungprofi "unbedingt verpflichten wollen".

Hudson-Odoi hat bei den Londonern noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020 und will Hudson-Odoi unbedingt halten. Angeblich hat Chelsea dem Teenager ein neues Angebot gemacht, das ihm umgerechnet rund 92.000 Euro Gehalt pro Woche einbringen soll. Der Nachwuchs-Nationalspieler denkt aber offenbar nicht daran, einen neuen Vertrag in London zu unterschreiben. Unter anderem die "Bild" berichtete am Samstag, dass er den FC Chelsea offiziell um seine Freigabe gebeten haben soll. Die Wahrscheinlichkeit für einen Winterwechsel nach München bezifferte die Zeitung auf 70 Prozent. Allerdings könnte sich Chelsea auch querstellen angesichts des offensiven Werbens der Münchner, dass die Londoner zuletzt offen kritisiert hatten.

Zumal es neben den Münchnern nun auch noch einen weiteren Interessenten aus der Fußball-Bundesliga geben soll. Angeblich soll laut "Daily Mail" auch RB Leipzig Interesse an einer Verpflichtung von Hudson-Odoi angemeldet haben. Da angesichts der Einkaufspolitik der Sachsen eine Ablösesumme von mehreren zehn Millionen Euro nicht infrage kommen dürfte, sollen die Leipziger an einem anderen Transfer-Konstrukt arbeiten: Demnach bietet RB den Londonern nur eine Ablöse von 23 Millionen Euro, dafür aber ein Rückkaufrecht für den begehrten Jungstar.

Der kam bei den Londonern bislang zwar nur sporadisch zum Einsatz. Hudson-Odoi wird aber ein ähnliches Talent bescheinigt wie etwa seinem Landsmann Jadon Sancho, der aktuell bei Borussia Dortmund für Furore sorgt. Das Winter-Transferfenster in Deutschland und England schließt am kommenden Donnerstag.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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