Fußball

Trotz Goldsteak-Affäre FC Bayern will Ribéry nach Karriere halten

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Salihamidzic will weiter mit Ribéry zusammenarbeiten.

(Foto: imago/Sven Simon)

Franck Ribéry bringt dem FC Bayern derzeit negative Schlagzeilen. Der Klub will sich die Dienste des streitbaren Oldies dennoch über dessen Karriereende hinaus sichern, betont Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Die Rolle des Franzosen ist dabei noch unklar.

Der FC Bayern München will mit Franck Ribéry nach dessen Laufbahnende weiter zusammenarbeiten. "Ich würde mir wünschen, dass uns Franck erhalten bleibt, nachdem er seine Karriere beendet hat - in welcher Rolle auch immer", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic der "Sport Bild". Ribérys Vertrag beim deutschen Fußball-Meister läuft am Saisonende aus, ein weiteres Profijahr in München wird nicht erwartet.

Stress befürchtet Salihamidzic in der Vertragsfrage nicht. "Die Beziehung zwischen dem FC Bayern und Franck ist einmalig", sagte der Sportdirektor. "Egal was passiert, jeder wird sich professionell verhalten." Ribéry hatte zuletzt mit Beleidigungen auf Angriffe reagiert, nachdem er sich in Dubai ein vergoldetes Steak hatte servieren lassen. Der FC Bayern sprach daraufhin eine "hohe Geldstrafe" gegen ihn aus.

Feste Verpflichtung von James ungewiss

Nach dem Zugang von Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart im Sommer und den Bemühungen um Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea kündigte Salihamidzic "noch einige Transfers" an. Lucas Hernández (Atlético Madrid) ist ein Kandidat. "Wir haben bereits Gespräche geführt, es wird weitere geben. Dass er im Winter kommt, ist unrealistisch", sagte Salihamidzic.

In der Personalie von Leihspieler James Rodríguez, den die Münchner mittels einer 42-Millionen-Option fest von Real Madrid verpflichten können, hielt er sich zurück. "Wir schauen uns die Rückrunde an und werden die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Salihamidzic. Der 42-Jährige schloss erneut eine eigene Zukunft unter einem anderen Sportvorstand aus. "Wenn sie sich für einen anderen Sportvorstand als mich entscheiden, bin ich nicht mehr der richtige Sportdirektor", sagte Salihamidzic. "Ich werde keinen anderen Sportvorstand akzeptieren."

Quelle: n-tv.de, ara/dpa

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