Fußball

Lautern verliert das Spitzenspiel FC Ingolstadt zieht seine Kreise

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Topspiel: Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan und sein Kollege Lukas Hinterseer versuchen, vor Kaiserslauterns Srdjan Lakic an den Ball zu kommen.

(Foto: dpa)

Die Fußballer aus Ingolstadt steuern weiter auf Kurs in Richtung Bundesliga. Im Spitzenspiel der zweiten Liga geben sich die Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern keine Blöße. Derweil haben sie beim FC St. Pauli nach der Pleite gegen Darmstadt ganz andere Sorgen.

Um den FC Ingolstadt wird es an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga langsam einsam. Die Oberbayern setzten sich im Spitzenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0) durch und liegen jetzt schon sechs Zähler vor dem neuen Zweiten, dem Karlsruher SC. Lautern folgt mit acht Punkten Rückstand auf die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl nur noch als Tabellenfünfter. Lukas Hinterseer (52. Minute) und Stefan Lex (84.) sicherten den Ingolstädtern ihren zehnten Saisonsieg.

In einer spannenden Partie präsentierten sich die Gäste lange sogar leicht überlegen und zeigten sich vor allem in der Offensive etwas ideenreicher. Die größte Chance vergab Kapitän Srdjan Lakic in der 26. Minute, als er aus dem Gewühl im Strafraum zum Abschluss kam, Ingolstadts Alfredo Morales aber gerade noch klärte. Mit ihrer ersten großen Torchance gingen stattdessen die Gastgeber kurz nach der Pause durch Hinterseer in Führung. Nur acht Minuten später folgte für die Pfälzer der nächste Schockmoment: die Gelb-Rote Karte gegen Offensivkraft Amin Younes (60.). Mit einem Spieler mehr auf dem Platz taten sich die Ingolstädter anschließend wesentlich leichter und legten durch Lex sogar noch nach.

St. Pauli nähert sich der Drittklassigkeit

Der FC St. Pauli hingegen kann seinen Absturz in nicht stoppen. Die Hamburger verloren im Millerntor-Stadion mit 0:1 (0:0) gegen Aufsteiger Darmstadt 98 und sind seit acht Partien sieglos. Das Tor erzielte Fabian Holland in der 86. Minute. Die Darmstädter setzen ihren erfolgreichen Kurs fort und bestätigten ihren Ruf als Aufstiegskandidat. Die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster ist seit acht Spielen ohne Niederlage und kletterte auf Rang drei. Die verunsicherten Hamburger, die wegen Verletzungen und Erkrankungen enorme personelle Probleme lösen mussten, kamen trotz der engagierten Unterstützung von 23.500 Zuschauern nicht wie erhofft zum Zuge. Der Tabellenletzte kämpfte zwar, ihm fehlten aber die Mittel.

Derweil hat der 1. FC Nürnberg hat seinen Aufwärtstrend unter Trainer René Weiler fortgesetzt und das Zwischenhoch des VfR Aalen wieder beendet. Mit einem Doppelpack bescherte Niclas Füllkrug (11. Minute/60.) den Franken beim 2:1 (1:0) den dritten Sieg im vierten Spiel unter dem Schweizer Coach. Der Club rückte dadurch auf Tabellenplatz neun in vor. Jürgen Gjasula (64./Foulelfmeter) gelang vor 11.184 Zuschauern für die abstiegsbedrohten Aalener, die zuvor zwei Dreier eingefahren hatten, nur der Anschlusstreffer. Nürnbergs Dave Bulthuis (90.+2) sah kurz vor dem Abpfiff noch Gelb-Rot.

Die Fans bekamen eine über weite Strecken unspektakuläre Partie geboten, in denen die Franken spielerische Vorteile besaßen. Nach einer Maßflanke von Jakub Sylvestr sorgte Füllkrug per Kopf aus sechs Metern für die Führung. Sechs Minuten vor der Pause bewahrte Keeper Patrick Rakovsky mit einer hervorragenden Reaktion die Gäste nach einem abgefälschten Schuss von Even Hovland vor dem Ausgleich. Nach Füllkrugs cleverem Freistoßtor sorgte Gjasula nach einem Foul von Bulthuis an Collin Quaner nochmal für Spannung. Der VfR drängte auf das 2:2, doch die Nürnberger Deckung hielt dicht.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa

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