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Pokalschreck Osnabrück ist raus FCK nervt Stuttgart, Wolfsburg ... siegt!

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Osnabrücks Furkan Zorba flog beim Pokalaus gegen Nürnberg vom Platz.

(Foto: picture alliance / Friso Gentsch)

Nicht nur den 1. FC Köln beflügelt der DFB-Pokal, auch den VfL Wolfsburg. Nach fünf Remis unter Neucoach Martin Schmidt feiert der VfL im Pokal einen Sieg gegen Hannover. Der VfB Stuttgart kämpft sich in Lautern ins Achtelfinale, Nürnberg knackt Osnabrück.

VfL Wolfsburg - Hannover 96 1:0 (0:0)

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Für Wolfsburg war es der erste Erfolg nach zuvor fünf Remis in der Liga.

(Foto: dpa)

Newcomer Felix Uduokhai hat Remiskönig Martin Schmidt als Trainer des VfL Wolfsburg den ersten Sieg beschert. Nach zuvor fünf Unentschieden in der Fußball-Bundesliga schoss das 20 Jahre Abwehrtalent den VfL durch ein 1:0 (0:0) gegen Hannover 96 ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Dank des erneuten Treffers von Uduokhai (49.), der erst am Sonntag beim 1:1 gegen 1899 Hoffenheim sein Premierentor für den VfL geschossen hatte, steht Wolfsburg zum 14. Mal in der Runde der letzten 16.

Nebenbei beendete der VfL noch eine schwarze Serie: Erstmals seit sechs Jahren schaffte der VfL einen Heimsieg über den Rivalen aus der Landeshauptstadt. Er dürfte den Wolfsburgern angesichts der Durststrecke in der Liga besonders süß geschmeckt haben.

1. FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart 1:3 (1:1)

Zweitliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern hat dem VfB Stuttgart deutlich mehr abverlangt als erwartet, eine Pokal-Überraschung aber verpasst. Am Ende gewann der Fußball-Bundesligist das Zweitrunden-Spiel mit 3:1 (1:1). Chadrac Akolo (66.) und Simon Terodde (71.) schossen vor  28.322 Zuschauern auf dem Betzenberg die entscheidenden Tore für den DFB-Pokalsieger von 1954, 1958 und 1997. Der FCK war durch Lukas Spalvis (7.) sogar früh in Führung gegangen. Den Ausgleich erzielte Daniel Ginczek (20.) per Foulelfmeter.

Dass das Spiel so offen war, überraschte. Denn Kaiserslauterns Trainer Jeff Strasser machte mit seiner Aufstellung deutlich, dass ihn der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga eigentlich viel mehr interessiert als der DFB-Pokal. Gleich sechs Stammspieler schonte er mit Blick auf das wichtige Ligaspiel am Samstag bei Jahn Regensburg. Dafür spielten Ersatzleute wie Torschütze Spalvis und junge Talente wie Nils Seufert oder Nicklas Shipnoski - und schlugen sich trotz Pokalaus sehr ordentlich.

VfL Osnabrück - 1. FC Nürnberg 2:3 (1:1)

Der 1. FC Nürnberg hat im DFB-Pokal den Favoritenschreck VfL Osnabrück ausgeschaltet. Der Fußball-Zweitligist gewann beim Tabellenletzten der 3. Liga mit 3:2 (1:1) durch Treffer von Mikael Ishak (38.), Tim Leibold (50.) und Enrico Valentini (72.). Für die Osnabrücker, die in der 1. Runde den Hamburger SV (3:1) aus dem Wettbewerb geworfen hatten, trafen Marcos Alvarez (4./FE) und Christian Groß (64.).

Aufregung gab es vor 13.557 Zuschauern an der Bremer Brücke bereits nach vier Minuten. Nach einem Trikothalten von Nürnbergs Patrick Kammerbauer an Jules Reimerink pfiff Schiedsrichter Bastian Dankert Elfmeter. VfL-Angreifer Alvarez ließ FCN-Schlussmann Thorsten Kirschbaum keine Abwehrchance und verwandelte sicher zum 1:0. Torschütze Alvarez hatte dazu Pech mit einem Lattenschuss (15.). Danach drehte Nürnberg die Partie, doch Osnabrück gab nicht auf und glich durch Groß aus. Mit einer schönen Einzelleistung schoss Valentini den Favoriten nach 72 Minuten doch noch ins Achtelfinale. Osnabrücks Furkan Zorba sah dazu in der 76. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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