Fußball

Erster Heimsieg der Eintracht Frankfurt erlöst sich, Hannover ganz unten

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Geht doch: Die Eintracht gewinnt zum zweiten Mal in dieser Saison.

(Foto: imago/Schüler)

Die Frankfurter Eintracht gewinnt mit ihrem neuen Trainer Adi Hütter ihr erstes Heimspiel in dieser Saison. Für Hannover 96 und André Breitenreiter sieht es nicht ganz so gut aus: Nach sechs Spieltagen stehen 17 Teams in der Tabelle der Fußball-Bundesliga vor ihnen.

Angeführt vom überragenden Ante Rebic hat die Sportgemeinde Eintracht Frankfurt den ersten Saison-Heimsieg in der Fußball-Bundesliga gefeiert und die Krise des Gegners aus Hannover verschärft. Evan Obite Ndicka in der 36. Minute, Rebic (45.+1), Jonathan de Guzmán (59.) und Luka Jovic (89.) erzielten vor 46.300 Zuschauern im Waldstadion die Tore zum 4:1 (2:0). Dem Pokalsieger gelang also die Generalprobe für das Europaligaspiel am Donnerstag (ab 21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) gegen Lazio Rom. Mit sieben Punkten hat es die Eintrachts ins Mittelfeld der Tabelle geschafft. Die Hannoveraner hingegen, für die Florent Muslija (86.) traf, haben in dieser Spielzeit immer noch kein Spiel gewonnen. Sie stehen mit zwei auf dem letzten Platz und sind in ihrer momentanen Verfassung ein Abstiegskandidat.

Rebic, der bei der WM in Russland mit Kroatien das Endspiel erreicht hatte, war bei seinem Startelfdebüt fast an jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt. Hannovers Abwehr bekam ihn nie in den Griff. Der lange angeschlagene Stürmer zeigte mit Tempo und Durchsetzungsvermögen, warum er so wertvoll ist. Neben Rebic stand auch der vom FC Liverpool ausgeliehene Brasilianer Allan das erste Mal in der Anfangsformation. Ein auf das Tornetz abgefälschter Kopfball von Lucas Torró (17.) brachte erstmals Gefahr. Sechs Minuten später wurde Sébastien Haller im letzten Moment von der 96-Abwehr um den Brasilianer Felipe gestoppt, der den kurzfristig ausgefallen Kevin Wimmer ersetzte.

Hessen viel effizienter

Die Führung für die Hausherren fiel fast zwangsläufig und völlig verdient. Filip Kostic hob den Ball nach einer abgewehrten Ecke in den Strafraum, Haller verlängerte per Kopf vor das Tor, wo Ndicka nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Es war der erste Bundesligatreffer für den im Sommer vom französischen Zweitligisten AJ Auxerre gekommenen Abwehrspieler. Und Frankfurt legte noch vor der Pause nach. Dieses Mal passte Haller auf seinen Sturmpartner Rebic, der sich gekonnt durchtankte und 96-Torwart Michael Esser keine Chance ließ.

In der Halbzeit reagierte Hannovers Trainer André Breitenreiter auf die schwache Vorstellung seiner Elf und brachte in Bobby Wood und Hendrik Weydandt zwei neue Offensivkräfte. Die Niedersachsen spielten nun zwar etwas mutiger nach vorne, zündende Ideen blieben jedoch bis kurz vor Ende aus, als immerhin noch der Anschlusstreffer gelang. Die Hessen waren da viel effizienter. Nach einer knappen Stunde startete Rebic ein Solo und legte dann quer auf De Guzmán, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Der Rest war für die Frankfurter gegen überforderte Gäste nur noch Schaulaufen, auch Jovic traf eine Minute vor dem Ende noch.

Quelle: ntv.de

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