Fußball

Niederlande müssen ins Endspiel Frankreich und Belgien lösen WM-Ticket

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Die Montenegriner glichen spät aus, die Elftal hat die WM-Quali noch nicht sicher.

(Foto: imago images/Pro Shots)

Titelverteidiger Frankreich und Belgien fahren zur Fußball-WM 2022 in Katar. Die Niederlande dagegen können sich gegen Montenegro noch nicht qualifizieren. Die Elftal muss am Dienstag gegen Verfolger Norwegen zumindest unentschieden spielen.

Nach Dänemark und Deutschland haben sich auch Belgien und der Titelverteidiger Frankreich für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar qualifiziert. Die Niederlande haben den ersten Matchball dagegen überraschend vergeben. Die Equipe Tricolore überrollte am Samstagabend in Paris Kasachstan mit 8:0 (3:0) und ist am achten und letzten Spieltag nicht mehr von Platz eins in der Gruppe D zu verdrängen. Finnland (11 Punkte) hat nach dem 3:1 (1:0) gegen Bosnien-Herzegowina am Dienstag (20.45 Uhr) im Fernduell mit der Ukraine (9) um Platz zwei zwar zwei Zähler mehr, empfängt aber Gruppensieger Frankreich. 

Auch in der Gruppe E steht der Sieger und damit der vierte europäische WM-Starter vorzeitig fest: Belgien bezwang Estland 3:1 (1:0) und ist mit 19 Punkten durch. Dank des 5:1 (2:0) gegen Belarus hat Wales (14) am Dienstagabend im Fernduell mit den Tschechen (11) um einen Playoff-Platz, den die zehn Gruppenzweiten buchen, die vermeintlich besseren Karten.

Die Niederlande nutzten den Patzer der Norweger beim 0:0 gegen Lettland nicht: Selbst eine 2:0-Führung reichte Oranje in Montenegro nicht - zwei späte Gegentore führten noch zum 2:2. Mit 20 Punkten bleibt die Elftal aber Spitzenreiter und wäre am Dienstag schon bei einem Remis gegen Verfolger Norwegen qualifiziert.

Durch ihren Kantersieg gegen Gibraltar und Norwegens Remis gegen Lettland wahrte auch die türkische Nationalmannschaft mit Trainer Stefan Kuntz ihre Chance auf Playoff-Platz zwei. Die Gastgeber fertigten den Außenseiter in Istanbul mit 6:0 (3:0) ab. Die Türkei und Norwegen gehen punktgleich (beide 18) ins Gruppenfinale.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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