Fußball

Beim BVB auf der Liste Gibt's für Nübel die "unangenehme" Lösung?

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Alexander Nübel hat kurzfristig beim FC Bayern keine Zukunft.

(Foto: imago images/Fotostand)

Alexander Nübel wird den FC Bayern im Sommer wohl verlassen, zumindest leihweise. Das ist der Plan des Torwarts, auch beim FC Bayern kann man sich mit der Idee anfreunden. Interessenten gibt es offenbar schon mehrere. Und auf einmal steht auch eine ganz spektakuläre Lösung im Raum.

Nach Angaben von "Sport1" beschäftigt sich Borussia Dortmund auf der Suche nach einem neuen Torwart auch mit einem Problemfall beim Rivalen FC Bayern München: Auf der Liste möglicher Kandidaten stehe auch der Name Alexander Nübel. Der BVB habe einen guten Draht zu Stefan Backs, Berater der Münchner Nummer zwei, dessen Agentur in Dortmund ihren Sitz hat. Mit Sportdirektor Michael Zorc pflege er gute Beziehungen. Der BVB soll die Entwicklung des Torhüters schon seit längerer Zeit genau verfolgen. Interesse bestand schon, als feststand, dass Nübel den FC Schalke 04 in Richtung München verlassen wird.

Wirklich konkret ist der BVB dem Bericht zufolge jedoch noch nicht geworden. Nübel kam im vergangenen Sommer ablösefrei vom FC Schalke 04 zum FC Bayern, wo er einen Vertrag bis 2025 unterzeichnete. Da der Schlussmann bislang erst drei Einsätze verbuchen konnte, strebt er einen Wechsel an. "Alexander Nübel bleibt unsere Nummer 2", sagte Bayern-Vorstand Oliver Kahn dazu. "Wir sind von diesem Torwart total überzeugt." Im Raum steht daher "nur" ein Leihgeschäft, um Spielpraxis zu sammeln.

Backs hatte im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche" zuletzt betont: "Uns war klar, dass Alexander diese Rolle ein Jahr spielen kann, die er jetzt spielt. Auch wenn es aus meiner Sicht vier, fünf Spiele zu wenig sind, die er gemacht hat. Aber ein zweites Jahr kann es so nicht geben, denn das Thema Spielpraxis ist wichtig für ihn." Grundsätzlich, so Backs, hätten sein Klient und die Bayern aber "das gleiche Ziel: Er soll mittelfristig die Nummer eins werden. Der Weg dahin ist die Krux. Alex und ich sind der Meinung, dass Praxis nach diesem Jahr noch wichtiger wird. Denn dieses Jahr lief eben nicht so, wie es sich alle Beteiligten gewünscht haben. Da wir alle das gleiche Ziel haben, werden wir eine Lösung finden, die Alexander gerecht wird". Heißt die Lösung Dortmund?

Im Tor der Dortmunder steht mittlerweile Marwin Hitz, der sich im Laufe der Saison einen Stammplatz erkämpft und kürzlich seinen Vertag bis 2023 verlängert hat. Roman Bürki, ebenfalls bis 2023 gebunden, sitzt seither nur noch auf der Bank. Der ehemalige BVB-Torhüter Jens Lehmann hatte Nübel Anfang März von einem möglichen Wechsel nach Dortmund abgeraten: Denn "erstens zeigt Marwin Hitz gute Leistungen", sagte Lehmann der "Bild"-Zeitung. "Und zweitens kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Für einen Ex-Schalker gibt es angenehmere Dinge, als zum BVB zu wechseln."

Wunschkandidat zu teuer?

Dortmunds Wunschkandidat ist "Sport1" zufolge weiterhin Péter Gulácsi von RB Leipzig. Aufgrund einer Ausstiegsklausel von angeblich rund zwölf Millionen Euro soll der Ungar aus seinem bis 2023 gültigen Vertrag beim Tabellenzweiten herausgekauft werden können. Eine moderate Ablösesumme für einen der besten Torhüter der Bundesliga.

Zum Problem könnten vielmehr die Gehaltsvorstellungen des 30-Jährigen werden. Sport1 zufolge streicht Gulácsi in Leipzig etwas mehr als vier Millionen Euro jährlich ein. Durch einen Wechsel will er das Salär angeblich mindestens verdoppeln. Konkurrenz bekommt der BVB durch Inter Mailand. Die Italiener sollen bereit sein, gar zehn Millionen Euro jährlich an den Schlussmann zu zahlen.

Keeper aus dem Ausland keine Option?

Sport.de

Dieser Text ist zunächst bei den Kollegen von sport.de erschienen.

Nübel und Gulácsi sind allerdings nicht die einzigen Torhüter auf der vermeintlichen Wunschliste des BVB. Die Schwarz-Gelben haben auch Stuttgarts Gregor Kobel (Vertrag bis 2024) im Blick, für den angeblich zwischen zwölf und 15 Millionen Euro fällig werden. Ähnlich teuer könnte Koen Casteels vom VfL Wolfsburg werden, der ebenfalls noch vertraglich bis 2024 gebunden ist und das Interesse der Borussia auf sich gezogen haben soll.

Keine Option sind "Sport1" zufolge unterdessen eine ganze Reihe weiterer Torhüter, die in den letzten Wochen bei Borussia Dortmund gehandelt wurden. Dazu zählen Odysseas Vlachodimos von SL Benfica, Mike Maignan von OSC Lille, Thomas Strakosha von Lazio Rom, Bartlomiej Dragowski vom AC Florenz, Dean Henderson von Manchester United und André Onana von Ajax Amsterdam.

Quelle: ntv.de, ter

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