Fußball

Ärger nach Remis gegen Werder Gladbach-Coach Hecking bricht Interview ab

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Dieter Hecking muss Gladbach zum Saisonende verlassen.

(Foto: imago images / Revierfoto)

Mönchengladbachs scheidender Trainer Dieter Hecking hat genug. Beim Versuch, Borussia noch in die Champions League zu bringen, kommt er mit dem Remis gegen den SV Werder Bremen am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht voran. Das lässt ihn nach Abpfiff sehr dünnhäutig werden.

Dieter Hecking hatte die Nase voll. Nach dem Trainer-Beben bei Borussia Mönchengladbach und einer neuerlichen Enttäuschung beim unglücklichen 1:1 (0:0) gegen Werder Bremen brach der Noch-Coach das Sky-Interview ab. "Wir versuchen, das Ziel Europa zu erreichen, und dafür werde ich alle Spieler brauchen", sagte Hecking, weitere Fragen zum auf die Bank verbannten Kapitän Lars Stindl wollte er nicht beantworten.

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Die Nerven beim 54-Jährigen liegen offenbar blank, nachdem er am Dienstag erfuhr, dass er nach der Saison seinen Stuhl räumen muss - wohl für Marco Rose. Die geforderte Trotzreaktion hatte seine Elf gezeigt, doch zum Befreiungsschlag reichte es nicht. Nach nur einem Sieg in acht Spielen verliert Gladbach die Champions-League-Plätze mehr und mehr aus den Augen. Der Rückstand beträgt schon vier Punkte - vor wenigen Wochen waren es noch zehn Zähler Vorsprung.

"Wir haben alles gegeben - für den Trainer, aber auch für uns", sagte Nationalspieler Matthias Ginter und nannte die Trainer-Entscheidung "für uns alle überraschend". Florian Neuhaus (49.) hatte die Borussia zwar in Führung gebracht, doch Davy Klaassen (79.) glich für die in diesem Jahr ungeschlagenen Bremer kurz vor Spielende aus. "Es ist ein gutes und auch ein gerechtes Unentschieden", meinte Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Quelle: n-tv.de, uzh/sid

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