Fußball

Co-Trainer Eichner übernimmt Karlsruher SC entlässt Trainer Schwartz

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Aus nach 103 Spielen an der Seitenlinie: Alois Schwartz ist nicht mehr KSC-Trainer.

(Foto: imago images/Eibner)

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC trennt sich von Trainer Alois Schwartz. Das gab der Tabellen-17. nach zuletzt vier Niederlagen in Folge bekannt. Bis auf Weiteres übernimmt Co-Trainer und Ex-Spieler Christian Eichner den Posten. Am Mittwoch spielt der KSC im Pokal-Achtelfinale gegen Saarbrücken.

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC reagiert auf die sportliche Misere und stellt Cheftrainer Alois Schwartz und Co-Trainer Dimitrios Moutas von ihren Aufgaben frei. Bis auf Weiteres übernimmt Co-Trainer Christian Eichner als Cheftrainer. Schon am Mittwoch steht für den KSC in Völklingen um 20.45 Uhr das DFB-Pokalachtelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken auf dem Programm.

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"Wir bedanken uns bei Alois Schwartz für seine geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein", sagte Geschäftsführer Sport Oliver Kreuzer auf der vereinseigenen Homepage. "Dennoch sind wir in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen."

Schwartz "stolz" auf Aufstieg

Schwartz hatte die Wildpark-Mannschaft Ende August 2017 übernommen und insgesamt 103 Mal an der KSC-Seitenlinie gestanden. In der Zweiten Fußball-Bundesliga liegt der KSC nach 0:2 gegen Holstein Kiel am Wochenende mit 20 Punkten auf Platz 17.

"Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir nach dem Samstag offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt – und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt. Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben", sagte Schwartz. Als Trainer konnte er den Abstieg aus der Dritten Liga noch gerade abwenden und schaffte im Jahr darauf den Aufstieg in Liga Zwei.

Nun sei es vor allem wichtig, dass der Klub in der 2. Bundesliga bleibe. "Dafür wünsche ich der Mannschaft und dem ganzen Verein nur das Beste. Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan. Vielen Dank für zweieinhalb tolle Jahre", so Schwartz.

Quelle: ntv.de, dbe