Fußball

St. Pauli patzt im Existenzkampf Lautern behält Liga eins im Blick

3oae0451.jpg8433652635721530795.jpg

Jubel auf dem Betzenberg: Kaiserslauterns Philipp Hofmann freut sich nach seinem Treffer zum 2:0 mit Karim Matmour.

(Foto: dpa)

Der 1. FC Kaiserslautern gibt sich in der zweiten Fußball-Bundesliga keine Blöße, schlägt den 1. FC Nürnberg und hat weiter den Aufstieg im Visier. Am anderen Ende der Tabelle erleidet derweil der so arg geplagte FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt einen Rückschlag.

Mit dem fünften Heimsieg in Folge hat der 1. FC Kaiserslautern in der 2. Fußball-Bundesliga seine Aufstiegsambitionen untermauert. Die Pfälzer bezwangen den 1. FC Nürnberg mit 2:1 (2:0) und behaupteten den dritten Tabellenplatz. Lediglich fünf Tore trennen den viermaligen deutschen Meister vom Sv Darmstadt 98 auf Rang zwei. Für den Club ist die Rückkehr in die Bundesliga nach dem dritten Spiel in Folge ohne Sieg kein Thema mehr. Die Franken liegen als Achte bereits elf Punkten hinter dem Relegationsplatz zurück.

Alexander Ring (14.) und Philipp Hofmann (30.) sorgten vor 35.830 Zuschauern früh für eine beruhigende 2:0-Führung der Gastgeber. Beiden Toren gingen Lattentreffer voraus. Zunächst setzte Willi Orban einen Kopfball an den Querbalken, ehe Ring abstaubte. Dann prallte der Ball nach einem Schuss von Chris Löwe von der Latte Hofmann vor die Füße, der sein viertes Saisontor erzielte. Nach dem Wechsel verstärkten die Gäste zwar ihre Offensivbemühungen, doch Kaiserslautern ließ kaum Möglichkeiten zu. Alessandro Schöpf gelang nur noch der Anschlusstreffer (90.).

Der FC St. Pauli hat derweil einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Durch ein 1:1 (0:0) gegen den FSV Frankfurt rückten die Hamburger zwar zunächst auf Relegationsplatz 16 vor. Da am Sonntag aber Tabellenschlusslicht VfR Aalen auf den Vorletzten Erzgebirge Aue trifft, rutscht der Kiez-Klub wegen seiner schlechteren Tordifferenz gegenüber Aue auf jeden Fall wieder auf den vorletzten Rang. Eine Woche nach dem überraschenden 2:0 bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig agierte die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen vor 22.884 Zuschauern am ausverkauften Millerntor über weite Strecken nervös. Dennoch hätten die Gastgeber nach einer starken Schlussphase als Sieger den Platz verlassen können. Lennart Thy hatte die Hausherren in der 46. Minute in Führung geschossen, zwölf Minuten später gelang Joni Kauko der Ausgleich für die Hessen, die nun bereits seit sechs Spielen ungeschlagen sind.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid