Fußball

Lust und Frust in der 2. Liga Leipzig siegt spektakulär, St. Pauli patzt

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Nach sieben Minuten markierte Joshua Kimmich bereits das 2:0.

(Foto: imago/Karina Hessland)

Das Ostduell zwischen RB Leipzig und Union Berlin beginnt mit einem Rekord. Nach 13 Minuten gibt es bereits vier Tore, am Ende steht ein Befreiungsschlag für RB. Den verpasst Zweitligaschlusslicht St. Pauli gegen Aue. Fortuna Düsseldorf siegt mit neuem Trainer.

Die Blitzstarter des Fußball-Zweitligisten RB Leipzig haben ihre wochenlange Talfahrt gestoppt und mit dem ersten Erfolg im Kalenderjahr 2015 den Status als Nummer eins im Osten gefestigt. Nach fünf Spielen ohne Sieg gewannen die Sachsen am 23. Spieltag 3:2 (3:1) gegen Union Berlin. Zum ersten Mal im Bundesliga-Unterhaus waren dabei nach 13 Minuten schon vier Treffer gefallen.

Fortuna Düsseldorf beendete ebenfalls seine kleine Krise und siegte im ersten Spiel unter Interimstrainer Taskin Aksoy 2:1 (1:1) beim 1. FC Heidenheim. Dagegen kam Schlusslicht FC St. Pauli im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue nicht über ein 0:0 hinaus.

Wilder Auftakt in Leipzig

Viel spektakulärer war die Partie in Leipzig, insbesondere die Anfangsphase. Dominik Kaiser (3./Foulelfmeter), Joshua Kimmich (8.) und Georg Teigl (13.) trafen auf Leipziger Seite, Steven Skrzybski (8.) für die Eisernen, denen durch Sebastian Polter (28.) nur noch der Anschluss gelang.

Trotz des prestigeträchtigen Erfolgs benötigen die ambitionierten Leipziger für den angepeilten Durchmarsch in die Bundesliga ein kleines Fußball-Wunder: Acht Punkte beträgt der Rückstand auf den Tabellenzweiten Darmstadt 98.

Fortuna mit neuem Fortune

Bessere Aussichten genießt da schon Düsseldorf, das sich erst zu Wochenbeginn von Trainer Oliver Reck getrennt hatte und zwei Punkte mehr als Leipzig aufweist. In Heidenheim sorgten Oliver Fink (23.) und Axel Bellinghausen (61.) mit ihren Treffern für den ersten Dreier seit drei Spielen. Robert Leipertz (11.) hatte für Heidenheim getroffen.

Den so wichtigen ersten Sieg in diesem Jahr verpasste hingegen St. Pauli. Der Wille war den spielerisch schwachen Hamburgern nicht abzusprechen, mehr als ein Lattentreffer durch Julian Koch (16.) sprang jedoch nicht heraus.

Quelle: n-tv.de, cwo/sid

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