Fußball

"Er hört nicht auf" Messi schießt sich an die Spitze

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Hier fliegt der Ball in Richtung Tor: Lionel Messi punktet für den FC Barcelona.

(Foto: Reuters)

Der historische Treffer fällt in der 38. Spielminute und ist unhaltbar: Im Match des FC Barcelona gegen Nikosia gelingt dem Argentinier Lionel Messi der Aufstieg zum ewigen Torschützenkönig in der Champions League - vor Raúl und Cristiano Ronaldo.

Fußball-Superstar Lionel Messi hat den nächsten Rekord aufgestellt und die Tor-Bestmarke in der Champions League gleich um drei Zähler weiter nach oben geschoben. Der Argentinier vom FC Barcelona erzielte am 4. Spieltag der Gruppenphase in der Partie bei Apoel Nikosia zunächst seinen 72. Treffer in der Königsklasse und überholte damit den Spanier Raúl.

Beim 2:0 in der 38. Minute fälschte Messi einen Schuss von Rafinha unhaltbar ab, es war sein fünfter Treffer dieser Königsklassen-Saison. Anschließend legte er mit seinem sechsten und siebten Torerfolg in der Champions League nach und erhöhte damit auf einen Endstand von 4:0. In der Rangliste der Champions-League-Torschützen thront Messi nun auf Platz 1 mit insgesamt 74 Toren. Der frisch gebackene Torschützenkönig, der mittlerweile 91 Partien für die Katalanen absolviert hat, hatte sein Debüt in der Champions League vor rund zehn Jahren am 7. Dezember 2004 bei der 0:2-Niederlage in der Ukraine bei Schachtjor Donezk gegeben.

Raúl, nun die Nummer 2 auf der Rangliste, markierte seine Treffer im Dress von Real Madrid (66) und Schalke 04 (5) in insgesamt 142 Spielen. Auf dem dritten Platz der Rangliste lauert Cristiano Ronaldo mit 70 Toren in bislang 107 Einsätzen. Real Madrids Weltfußballer hat beim FC Basel die Chance, sein Torkonto ebenfalls hochzuschrauben. Bester deutscher Torschütze der Champions-League-Geschichte ist Mario Gomez mit 26 Treffern.

Erst am Samstag hatte Messi mit seinen Toren 252 und 253 den neuen Spitzenplatz in der spanischen Liga erreicht. "Er hört nicht auf, Rekorde zu brechen", hatte Barcelonas Verteidiger Jordi Alba schon vor der Partie in Zypern gesagt. "Es ist ein Privileg, Messi als Teamkameraden zu haben." Bereits vor dem fünften Gruppenspiel der Königsklasse hatte Barça das Achtelfinale erreicht.

Quelle: ntv.de, mmo/dpa

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