Fußball

Zwei Jahre in Frankreich geplant Nübel verlässt den FC Bayern erstmal wieder

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Alexander Nübel wechselt zur AS Monaco.

(Foto: picture alliance / Laci Perenyi)

Die beachtliche Torwart-Rochade des FC Bayern ist perfekt. Der erste Teil, der zeitweise Abschied von Alexander Nübel zur AS Monaco, ist beschlossene Sache. Und als neue Nummer zwei hinter Manuel Neuer kommt ein alter Bekannter zurück.

Der Wechsel von Bayern Münchens Ersatztorwart Alexander Nübel auf Leihbasis zum französischen Fußball-Spitzenverein AS Monaco ist perfekt. Als Ersatz für den 24-Jährigen kehrt Sven Ulreich vom Zweitligisten Hamburger SV zum Rekordmeister zurück, wie der FC Bayern bestätigte.

Der Ex-Schalker, der den Medizincheck erfolgreich absolvierte, erhält einen Zweijahresvertrag beim Klub von Nationalspieler Kevin Volland, nachdem sich Nübels Erwartungen beim deutschen Meister hinter Nationalmannschafts-Kapitän Manuel Neuer in der vergangenen Saison nicht erfüllt hatten. Laut Option ist eine Rückkehr nach einer Saison nach München möglich. Cheftrainer in Monaco ist der ehemalige Frankfurt- und Bayern-Coach Niko Kovac.

Ulreich kommt zurück

Bei den Monegassen hofft Schlussmann Nübel verstärkt auf Spielpraxis. "Ich bin froh, bei der AS Monaco den nächsten Schritt meiner Entwicklung machen zu können", sagte der Keeper: "Es ist wichtig, auf hohem Niveau zu spielen, und diese Möglichkeit habe ich nun in Monaco." Die Bayern stimmten nur zu, weil Ulreich zurückkehrte. "Diese Verbundlösung ist sehr charmant, sie hilft allen Beteiligten und passt in unseren finanziellen Rahmen, weil Sven ablösefrei zurückkehren wird", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidžić und betonte: "Der FC Bayern plant für die Zukunft weiter mit Alexander Nübel."

Monaco erreichte in der vergangenen Saison unter Kovac in der Ligue 1 den dritten Rang und nimmt dadurch an der Qualifikation zur Champions League teil. Nübel war im Sommer 2020 ablösefrei und mit großen Hoffnungen aus Schalke nach München gekommen. In Neuers Schatten kam der gebürtige Ostwestfale allerdings nicht über die Rolle des Dauerreservisten hinaus. In der abgelaufenen Saison kam Nübel auf insgesamt gerade einmal vier Einsätze. Zweimal stand der Keeper in der Champions League zwischen den Münchner Pfosten sowie jeweils einmal in der Bundesliga und im DFB-Pokal.

Der 32-jährige Ulreich war bereits zwischen 2015 und 2020 die Nummer zwei beim deutschen Rekordchampion, ehe er vor der zurückliegenden Spielzeit zum HSV abgewandert war. Seinen Vertrag bei den Norddeutschen hat der ehemalige Stuttgarter nach dem verpassten Aufstieg in die Bundesliga bereits zuletzt vorzeitig aufgelöst.

Quelle: ntv.de, ses/sid

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