Fußball

"Definitiv nicht ein Einzeltäter" RB Leipzig bietet Wiederholungsspiel an

In Osnabrück führen die Gastgeber, als ein Feuerzeug den Schiedsrichter am Kopf trifft. Der bricht das DFB-Pokalspiel ab. Gegner RB Leipzig könnte das Spiel am Grünen Tisch gewinnen - bietet aber eine Neuansetzung an. Derweil ermittelt der DFB.

Nach dem Abbruch des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig beim Stand von 1:0 für die Gastgeber bietet der Zweitligist aus Sachsen eine Wiederholung dieser Begegnung an. Auch möglich ist, dass die Osnabrücker das Spiel am Grünen Tisch verlieren, es also gegen sie gewertet wird und Leipzig ohne weiteren sportlichen Wettkampf in die zweite Runde des Pokals einzieht.

Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick sagte: "Es war definitiv nicht nur ein Einzeltäter, dessen Handeln später zu dem für alle Seiten bedauerlichen Spielabbruch führte." Schon das ganze Spiel über seien "Feuerzeuge, Trinkbecher und andere Wurfgegenstände in Richtung unserer Spieler sowie unserer Auswechselspieler" geflogen. Der Osnabrücker Manager Lothar Gans sagte hingegen: "Das ist einer von 13.000 im Stadion, aber das ist nicht zu entschuldigen. Es tut mir sehr leid."

Die Begegnung in Osnabrück konnte nach 71 Minuten nicht mehr fortgesetzt werden, weil Schiedsrichter Martin Petersen von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden war. Daraufhin brach der Unparteiische das Erstrundenspiel ab.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes übernahm unmittelbar danach die Ermittlungen. "Über die Spielwertung wird dann das DFB-Sportgericht entscheiden. Daneben geht es um die sportrechtliche Sanktion gegen den Verein, dem der Vorfall zuzurechnen ist", teilte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker mit.

Quelle: n-tv.de, rpe/sid/dpa

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