Fußball

SV Werder im DFB-Pokal weiter RB Leipzig zerlegt den VfL Wolfsburg

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Der Käpt'n war's: Leipzigs Willi Orban nimmt die Glückwünsche nach seinem Tor in Wolfsburg entgegen.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Der VfL Wolfsburg verliert gegen Leipzig nicht nur sein erstes Fußballspiel in dieser Saison, sondern kassiert im Duell zweier Erstligisten gleich eine heftige Abfuhr. Und da der DFB-Pokal im K.-o.-Modus ausgetragen wird, steht RB im Achtelfinale. Dorthin schafft es auch der SV Werder Bremen.

VfL Wolfsburg - RB Leipzig 1:6 (0:1)

Mit einem Tor-Feuerwerk hat RB Leipzig die beeindruckende Serie des VfL Wolfsburg in dieser Saison brachial beendet und das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der Finalist der vergangenen Spielzeit fertigte dank einer durchaus exzellenten zweiten Halbzeit die Niedersachsen im Stadion am Mittellandkanal mit 6:1 (1:0) ab. Nach einem Eigentor durch Wolfsburgs Jeffrey Bruma in der 13. Minute machten Marcel Sabitzer (55.), Emil Forsberg (58.), Konrad Laimer (61.) und Timo Werner (68./88.) den höchsten Sieg der Sachsen im DFB-Pokal perfekt. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann machte mit dem engagierten und in der zweiten Halbzeit auch spielerisch absolut überzeugenden Auftritt zudem einen Schritt aus der Krise nach zuletzt vier Meisterschaftsspielen ohne Sieg. Wolfsburg kassierte vor 17.705 Zuschauern indes wettbewerbsübergreifend die erste Saison-Niederlage, den Ehrentreffer erzielte Wout Weghorst in der 89. Minute.

SV Werder Bremen - 1. FC Heidenheim 4:1 (4:1)

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Der erste Bremer Streich: Milot Rashica bejubelt seinen Treffer zum 1:0 mit Marco Friedl.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Tempo, Lust - und reichlich Tore: Der SV Werder Bremen ist mit einem deutlichen Sieg ins Achtelfinale gestürmt. Der sechsmalige Cupsieger gewann vor 38.663 Zuschauern im Weserstadion gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim verdient mit 4:1 (4:1) und verschaffte seinem Trainer Florian Kohfeldt damit ein perfektes Dienstjubiläum. Auf den Tag genau zwei Jahre nach seiner Beförderung zum Chef zündete seine Mannschaft in der ersten Halbzeit ein Offensivfeuerwerk. Für Heidenheim, in der vergangenen Saison wie auch 2016 bis ins Viertelfinale vorgedrungen, war der Traum von der nächsten Überraschung schon nach gut einer Viertelstunde vorbei. Milot Rashica (6.), Leonardo Bittencourt (11.), Davy Klaassen (18.) und Marco Friedl (41.) trafen für die Bremer. Heidenheims Kapitän Marc Schnatterer sorgte mit einem verwandelten Handelfmeter (45.+1) für den Ehrentreffer für völlig überforderte Gäste. Für Bremen kam der Sieg nach zuletzt vier Remis in der Liga einer kleinen Erlösung gleich.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa/sid