Fußball

Spielabsagen in der FußballweltJulian Draxler und CR7 bekommen Iran-Eskalation zu spüren

01.03.2026, 17:40 Uhr
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Julian Drayler wird vorerst mit Al-Ahli kein Spiel absolvieren. (Foto: IMAGO/Orange Pictures)

Es ist nur ein Randaspekt: Der Krieg im Nahen Osten wirbelt auch die Terminkalender der Fußballteams dort durcheinander. Die asiatische Champions League muss Absagen hinnehmen, genauso wie die katarische Liga.

Julian Draxler bekommt mit seinem katarischen Verein Al-Ahli SC die jüngste Eskalation im Nahen Osten zu spüren. Wie der katarische Fußballverband bekannt gab, werden die Spiele in der Stars League auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Iran wurde der Luftraum in mehreren Ländern der Region geschlossen, darunter auch im Golfstaat Katar. Bereits am gestrigen Samstag waren Spiele des 17. von insgesamt 21 Spieltagen der Hauptrunde abgesagt worden.

Noch am Freitag kam Draxler bei Al-Ahli zum Einsatz. Der 32-Jährige erzielte bei der 1:2-Niederlage gegen Al Shahaniya den Anschlusstreffer. Der Weltmeister von 2014 kämpft mit dem Klub aus Doha um den Klassenerhalt. Al-Ahli steht auf dem vorletzten Tabellenplatz. Neben dem Fußball ist in Katar auch der Spielbetrieb im Handball durch den nationalen Verband ausgesetzt worden.

Katar ist aber nicht allein mit Spielabsagen. Vier Partien in der asiatischen Champions League sind ebenfalls verschoben worden. Wie die AFC, die asiatische Fußball-Konföderation, mitteilte, werden zwei in Doha, Katar, geplante und je eines in Abu Dhabi und Dubai angesetzte Achtelfinalspiele der Champions League verschoben. In Dubai sollte dabei mit Tractor FC auch eine iranische Mannschaft antreten. Auch das Spiel in der Champions League 2 zwischen Al Nassr, dem Klub von Cristiano Ronaldo, und Al Wasl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten fällt dem Krieg im Nahen Osten zum Opfer.

Alle aktuellen Entwicklungen rund um den Angriff auf den Iran lesen Sie in unserem Liveticker.

Im Iran selbst rollt ohnehin der Ball länger nicht: Aufgrund der 40-tägigen Staatstrauer für den getöteten iranischen Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ruht jetzt der Spielbetrieb. Im Iran werden nicht nur die Spiele der Liga, sondern auch die für März angesetzten WM-Vorbereitungsspiele ausfallen.

Quelle: ntv.de, ses/sid/dpa

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