Fußball

CR7 torlos, United siegt nicht Starker Werner schießt Chelsea an die Spitze

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Werners erstes Ligator seit April.

(Foto: AP)

Mit seinem ersten Ligator seit April bringt Timo Werner seinen FC Chelsea auf die Siegstraße. Damit setzt sich das Team von Trainer Thomas Tuchel zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze. Manchester United muss dagegen erneut einen Dämpfer hinnehmen. Denn selbst ein Cristiano Ronaldo trifft nicht immer.

Der Champions-League-Sieger FC Chelsea ist in der Premier League zurück in der Erfolgsspur. Eine Woche nach der Heimniederlage gegen Manchester City erkämpfte sich das Team von Trainer Thomas Tuchel in Überzahl auch dank des starken Timo Werner einen hochverdienten 3:1 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Southampton. Damit steht der Klub zumindest vorübergehend an der Tabellenspitze. Der FC Liverpool kann allerdings am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) im Spitzenspiel gegen Manchester City kontern. Auch City kann im Siegesfall Erster werden.

Trevoh Chalobah (9. Minute) erzielte an der Stamford Bridge die frühe Führung für die klar überlegenen Blues. Nach einem Foul im Strafraum von Chelseas Ben Chilwell an Valentino Livramento verwandelte James Ward-Prowse (61.) den fälligen Strafstoß zum Ausgleich für die vom früheren Leipziger Coach Ralf Hasenhüttl trainierten Saints.

Eine knappe Viertelstunde vor Schluss sah der Torschütze Ward-Prowse nach einem Foul erst die Gelbe, nach Einsatz des Videobeweises aber die Rote Karte. Für die späte Entscheidung sorgte erst der mit Sprechchören gefeierte Timo Werner (84.), der schließlich doch sein erstes Ligator seit April bejubeln durfte, bevor dann Ben Chilwell (89.) alles klarmachte für Chelsea.

Mehrere Videobeweis-Entscheidungen hatten zwischenzeitlich für Frust bei Tuchel und seinen Londonern gesorgt. Nach einer guten halben Stunde zählte ein sehenswerter Treffer von Romelu Lukaku nach Traumpass von Antonio Rüdiger nicht, weil der Videoassistent eine Abseitsposition monierte. Wenig später wurde ein schöner Kopfballtreffer des hochmotivierten Werner nach Videobeweis aberkannt, weil sein Teamkollege César Azpilicueta zuvor ein Foul an Kyle Walker-Peters begangen hatte - eine harte Entscheidung, die Tuchel gar nicht passte. Für seinen wütenden Protest sah der Chelsea-Coach die Gelbe Karte.

Ronaldo trifft doch nicht immer

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Ronaldo? Nein, Townsend!

(Foto: REUTERS)

Derweil musste Cristiano Ronaldo feststellen, dass er es nicht immer für Manchester United richten kann. Beim 1:1 (1:0) gegen den FC Everton im Stadion Old Trafford versäumte es United, im Titelkampf ein Zeichen zu setzen.

Der portugiesische Superstar, unter der Woche in der 95. Minute Siegtorschütze in der Champions League gegen den FC Villarreal, musste anfangs zusehen und wurde erst in der 57. Minute für Edinson Cavani eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt führte United durch ein Tor von Anthony Martial (43.) 1:0, Andros Townsend (65.) gelang danach der schmeichelhafte Ausgleich - beim Jubel kopierte er frech Ronaldo. Und dann wäre Everton fast sogar als Sieger vom Platz gegangen: Yerry Mina stand vor seinem vermeintlichen Siegtreffer (86.) jedoch im Abseits, wie der Videobeweis zeigte. Beide Teams haben 14 Punkte auf dem Konto.

Für Man United läuft es derzeit nicht rund. Von den letzten vier Pflichtspielen konnte der Rekordmeister nur eins gewinnen. Vor dem Sieg gegen Villarreal hatte das Team von Trainer Ole Gunnar Solskjaer in der Premier League 0:1 gegen Aston Villa verloren und war im Ligapokal mit 0:1 gegen West Ham United ausgeschieden. Dennoch ist Man United in der Premier League aktuell Dritter.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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