Fußball

Salihamidžić beobachtet beim BVB Superstar-Namen kursieren beim FC Bayern

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Ein Mann für den FC Bayern. Theoretisch.

(Foto: REUTERS)

Kaum hat die neue Saison begonnen, schreibt Erling Haaland seine bemerkenswerte Geschichte bei Borussia Dortmund fort. Die Top-Leistungen des Norwegers werden auch beim FC Bayern genau verfolgt, anders als das internationale Gebahren um Lionel Messi. Den kann sich der Klub nicht leisten.

Der FC Bayern beobachtet die Entwicklung von Torjäger Erling Haaland beim Titelrivalen Borussia Dortmund ganz genau. "Klar, das ist ein Topspieler, ein Superjunge, wie ich höre. Da schaut man hin", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidžić in der Talksendung "Doppelpass" bei Sport1. "60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure", sagte Salihamidžić. Er verhehlte ein Interesse des deutschen Rekordmeisters nicht: "Das ist ein Topspieler, den die ganze Welt will - wahrscheinlich." Haaland legte beim 3:0 des BVB im DFB-Pokal beim SV Wehen Wiesbaden als dreifacher Torschütze einen Knallstart in die Saison hin. Der 21-Jährige ist in Dortmund noch bis 2024 vertraglich gebunden. Sein Marktwert liegt im dreistelligen Millionenbereich.

Aktuell sind die Bayern auf der Mittelstürmerposition mit Weltfußballer Robert Lewandowski bestens besetzt. Der in Kürze 33 Jahre alte Pole steht noch bis Mitte 2023 in München unter Vertrag. Salihamidžić sagte über Lewandowski, der in der vergangenen Saison mit 41 Treffern den Bundesliga-Rekord von Gerd Müller übertraf, dass dieser noch gute Jahre vor sich habe, womöglich auch über die aktuelle Vertragslaufzeit hinaus.

Dagegen nannte Salihamidžić Träumereien von Weltstar Lionel Messi im Trikot des FC Bayern eine Illusion. Ein Wechsel des ablösfreien Argentiniers vom FC Barcelona zum Rekordmeister sei "leider nicht möglich."Der mehrmalige Weltußballer verlässt Barça nach 21 Jahren. "Wir haben nicht verhandelt", bemerkte Salihamidžić bei der theoretischen Debatte über den Superstar, der in München auch ablösefrei wohl alle Gehaltsgrenzen sprengen würde. "Ich höre, dass das Summen sind, die wir uns beim FC Bayern nicht vorstellen können."

Quelle: ntv.de, tno/sid

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