Fußball

Heidenheim lässt Chance liegen Union leistet sich Patzer gegen Bielefeld

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Ein Duell auf Augenhöhe zwischen Unions Christopher Trimmel und Arminias Andreas Voglsammer.

(Foto: imago/Nordphoto)

In der ersten Halbzeit sieht es so aus, als ob Union Berlin alles im Griff hat. Doch dann lässt sich der Fußball-Zweitligist von Arminia Bielefeld und Ex-Coach Uwe Neuhaus eines Besseren belehren. Gegen Fürth verpasst Heidenheim derweil vorübergehend den Sprung auf Rang drei.

1. FC Union Berlin - Arminia Bielefeld 1:1 (1:0)

Fußball-Zweitligist Union Berlin hat einen Sieg gegen seinen Ex-Coach Uwe Neuhaus trotz Führung aus der Hand gegeben. Union kam gegen den von Neuhaus trainierten Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld nur zu einem 1:1 (1:0) und könnte damit seinen zweiten Tabellenplatz im Laufe des 23. Spieltags verlieren. Verfolger 1. FC Köln hat am Samstag (13 Uhr bei Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen den SV Sandhausen die Chance, an den Berlinern vorbeizuziehen.

Joshua Mees (23.) brachte Union in Führung, als er einen Abpraller gedankenschnell mit dem Knie ins Tor lenkte. Bielefeld drängte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich und wurde belohnt: Zunächst traf Andreas Voglsammer den Pfosten (47.), dann schlug Jonathan Clauss (61.) zu und rettete den Gästen den verdienten Punkt. Bielefeld bleibt somit Elfter und hat neun Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

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Union war zu Beginn die zielstrebigere Mannschaft und verdiente sich die Führung. Danach aber kam auch Bielefeld besser ins Spiel. Neuhaus, der die Berliner von 2007 bis 2014 trainiert hatte und seit Dezember 2018 bei der Arminia im Amt ist, trieb sein Team nach vorne. Und das zeigte Wirkung: Allen voran Reinhold Yabo sorgte mit guten Pässen und Übersicht für Gefahr. Der 27-Jährige war es auch, der den Ausgleich einleitete, als er den Ball scharf vors Tor brachte und Clauss fand. Bei einem Konter in der Schlussphase traf Yabo nur das Außennetz (81.).

SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Heidenheim 0:0

Der 1. FC Heidenheim verpasste derweil den Sprung auf einen Aufstiegsplatz. Das Team von Trainer Frank Schmidt kam bei Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus und bleibt mit 39 Punkten Vierter. Der punktgleiche Dritte 1. FC Köln hat zwei Spiele weniger ausgetragen. Die Fürther, die auch im dritten Spiel unter Trainer Stefan Leitl ungeschlagen blieben, stehen mit 29 Zählern weiter auf Rang zehn.

Vor 7870 Zuschauern blieben Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Das Spiel fand zum Großteil zwischen den Strafräumen statt. In der 38. Minute vergab Nikola Dovedan für Heidenheim die größte Chance der ersten Halbzeit, der Österreicher scheiterte an Fürths Torwart Sascha Burchert.

Auch in der zweiten Halbzeit taten sich beide Offensivreihen schwer, Chancen zu kreieren. Der Fürther Kenny Prince Redondo köpfte nach einer Flanke von Maximilian Wittek knapp über das Tor (66.). Einen Freistoß des Heidenheimers Robert Andrich klärte Kleeblatt-Kapitän Marco Caligiuri vor der Linie (75.).

Quelle: n-tv.de, fzö/sid

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