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Re-Live: Champions League Für Hoffenheim wird's dann doch schwer

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So schlimm wird's schon nicht werden.

(Foto: imago/Oliver Hardt)

Der FC Bayern trifft in der Fußball-Champions-League auf Benfica, Ajax und AEK. Der BVB hat Atlético, Monaco und Brügge als Gegner. Der FC Schalke 04 spielt gegen Lokomotive Moskau, Porto und Galatasaray. Hoffenheim trifft auf ManCity, Donezk und Lyon.

19.05 Uhr: Wir fassen zusammen: Der FC Bayern trifft in der Gruppenphase der Fußball-Champions-League auf Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam und AEK Athen. Das sind klangvolle Namen, hört sich aber für die Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac machbar an. Borussia Dortmund und Coach Lucien Favre hat Atlético Madrid, AS Monaco und den FC Brügge als Gegner. Der FC Schalke 04 spielt mit Domenico Tedesco auf der Bank gegen Lokomotive Moskau, den FC Porto und Galatasaray Istanbul. Und die TSG Hoffenheim und ihr Trainer Julian Nagelsmann treffen - wie das halt so als Neuling in Lostopf vier ist - auf Manchester City, Schachtjor Donezk und Olympique Lyon.

Gruppe A: Atlético Madrid, Borussia Dortmund, AS Monaco, FC Brügge

Gruppe B: FC Barcelona, Tottenham Hotspur, PSV Eindhoven, Inter Mailand

Gruppe C: Paris Saint-Germain, SSC Neapel, FC Liverpool, Roter Stern Belgrad

Gruppe D: Lokomotive Moskau, FC Porto, FC Schalke, Galatasaray

Gruppe E: FC Bayern München, Benfica Lissabon, Ajax Amsterdam,  AEK Athen

Gruppe F: Manchester City, Schachtjor Donezk,  Olympique Lyon, TSG Hoffenheim

Gruppe G: Real Madrid, AS Rom, ZSKA Moskau, Viktoria Pilsen

Gruppe H: Juventus Turin, Manchester United, FC Valencia, Young Boys Bern

18.57 Uhr: Auch die dritte Auslosungsrunde ist vorbei - und weiter geht's.

18.48 Uhr: So, der zweite Topf ist leer. Und wir halten fest: Der FC Bayern spielt gegen Benfica Lissabon und die Dortmunder Borussia gegen Atlético Madrid. Die Schalker und die Hoffenheimer müssen noch ein wenig warten. Und wieder ein Preis: Der Kroate Luca Modric von Real Madrid darf sich darüber freuen, dass er als bester Mittelfeldspieler der vergangenen Saison ausgezeichnet wurde.

18.39 Uhr: Der englische Ex-Fußballer David Beckham ist von der Uefa mit dem President's Award (hä?!) ausgezeichnet worden. Der ehemalige Superstar von Manchester United und Kapitän der englischen Nationalmannschaft bekam die Auszeichnung von Verbandspräsident Aleksander Ceferin. "Wir kennen David Beckham aus den großen Fußball-Stadien der Welt. Aber noch bedeutender ist, dass er nun die Kraft des Fußballs nutzt, um den Benachteiligten zu helfen", lobte Ceferin das soziale Engagement Beckhams. Mit dem President's Award zeichnet die Uefa Fußball-Persönlichkeiten aus (ach so). Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Franz Beckenbauer, Johan Cruyff und Bobby Charlton.

18.36 Uhr: So, die Gruppenköpfe stehen fest.

18.31 Uhr: Real Madrid führt die Gruppe G an, der FC Bayern die Gruppe E.

18.29 Uhr: Läuft! Paris Saint-Germain kommt als Kopf in Gruppe C.

18.28 Uhr: Es gibt Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sie in Monaco gleich tatsächlich mit der Auslosung beginnen. Eben wurde Keylor Navas von Real Madrid als bester Torhüter der vergangenen Saison in der Königsklasse ausgezeichnet.

Neue Anstoßzeiten, kein Free-TV

18.25 Uhr: Apropos wie gehabt, bei den Anstoßzeiten hat sich was geändert. Bisher begannen fast alle Spiele um 20.45 Uhr, das hat die Uefa nun geändert. Jetzt finden in der Gruppenphase dienstags und mittwochs zwei Partien ab 18.55 Uhr und sechs ab 21 Uhr statt. Und: Erstmals gibt's die Champions League nicht im frei empfangbaren Fernsehen, kein einziges Spiel. Der Bezahlsender Sky (104 Spiele) und DAZN (34 Spiele) im Internet haben die Rechte für die kommenden drei Jahre gekauft und teilen sich die Übertragungen auf. Wer alles sehen will, muss 9,99 bei DAZN und 29,99 Euro für Sky zahlen, monatlich. Ab dem Halbfinale laufen alle Spiele auf beiden Sendern. Ein Champions-League-Spiel im Free-TV gibt es nur noch, wenn ein deutsches Team im Finale steht.

Rod Stewart fehlt uns

18.15 Uhr: Schade eigentlich, dass Rod Stewart in Monaco nicht dabei ist. Der Sänger hatte als Losfee vor den Achtelfinals des schottischen Pokals im Januar 2013 seinen großen Auftritt:

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Endspiel dann im Metropolitano

18.05 Uhr: Bevor es losgeht, hier noch schnell die Termine. Gekickt wird wie gehabt dienstags und mittwochs, der erste Spieltag der Gruppenphase steht am 18. und 19. September an. Es folgen die Runden zwei bis sechs, und zwar am: 2./3. Oktober, 23./24. Oktober, 6./7. November, 27./28. November und 11./12. Dezember. Die ersten beiden Teams jeder der acht Vierergruppen qualifizieren sich für das Achtelfinale. Das hat die Uefa auch schon terminiert und mal schön auseinandergezogen. Die Hinspiele sind für den 12./13. und den 19./20. Februar kommenden Jahres angesetzt, die Rückspiele dann erst für den 5./6. und den 12./13. März. Die Hinspiele des Viertelfinales stehen am 9./10. April an, die Rückspiele am 16. und 17. April. Die Halbfinals steigen am 30. April und 1. Mai, bevor sich dann am 7. und 8. Mai entscheidet, wer das Endspiel am 1. Juni 2019 in Madrid im Estadio Metropolitano erreicht. Für Atlético wäre das ein großer Spaß.

Von Hammerlosen und Topfzuteilungen

17.45 Uhr: Ja, wo losen sie denn? Im Grimaldi Forum, einem im Jahr 2000 gebauten Kongresszentrum im Fürstentum Monaco. Dort lässt der Europäische Fußballverband ab 18 Uhr ermitteln, wer gegen wen in der Gruppenphase der Fußball-Champions-League spielt. Das heißt: 32 Mannschaften werden auf acht Vierergruppen verteilt. 26 Mannschaften haben sich direkt qualifiziert, sechs mussten den Umweg über die Playoffs nehmen. Und Red Bull Salzburg, Österreichs Meister, hat das zum elften Mal hintereinander nicht geschafft.

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Für alle, die nicht wissen, wie eine Lostrommel mit zwei Kugeln aussieht.

(Foto: dpa)

In den acht Gruppen spielt dann jeder gegen jeden, mit Hin- und Rückspiel, sodass jedes Team auf sechs Partien kommt. Wer sich in welchem der vier Lostöpfe befindet, sehen sie unten. In jedem steckt eine deutsche Mannschaft, und zwar: der FC Bayern München in Topf 1, Borussia Dortmund in Topf 2, der FC Schalke 04 in Topf drei und die TSG Hoffenheim in Topf 4. Das ist durchaus von Belang, weil: Erst werden nacheinander die Klubs aus Topf 1 auf die Gruppen A bis H vergeteilt. Es folgen die Lostöpfe 2, 3 und 4. Dabei gibt es nur eine Sonderregel: In der Gruppenphase kann kein Verein auf ein Team aus demselben Verband treffen. Und Mannschaften aus der Ukraine müssen nicht gegen Teams aus Russland spielen. Bei der Auslosung könnte zum Beispiel herauskommen, dass die Münchner gegen den SSC Neapel (Topf 2), den FC Liverpool (Topf 3) und Inter Mailand (Topf 4) spielen dürfen. (PS: Das mit Neapel und Mailand ist natürlich Quatsch, unser Fehler. Ein gar nicht so freundlicher Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht.) Wir persönlich fänden das sehr interessant. Grundsätzlich fürchten sich alle Mannschaften vor dem, was in der Sprache des Sports (und vermutlich auch nur dort) Hammerlos heißt: einen sehr starken Gegner schon in der Vorrunde.

Quelle: ntv.de