Technik

Von mini bis Max Apple stellt gleich vier neue iPhones vor

Mit rund einem Monat Verzögerung geht endlich das diesjährige iPhone-Event über die Bühne. Apple hat ordentlich was zu bieten, gleich vier neue Smartphones packen Tim Cook & Co. aus. Und sie haben auch noch eine kleine Überraschung parat.

Schon der WWDC im Juni und der September-Event haben gezeigt, dass Apples virtuelle Veranstaltungen kurzweiliger sind als die üblichen, oft etwas langatmigen Shows vor geladenem Publikum. Auch die Vorstellung der neuen iPhones war wieder eine angenehm kurze und unterhaltsame Präsentation. Und Tim Cook & Co. hatten einiges zu zeigen, denn in diesem Jahr folgen dem iPhone SE 2 gleich vier neue 12er-Modelle: iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max, iPhone 12 und iPhone 12 mini.

Neues Mini-Modell und 5G

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iPhone 12 und iPhone 12 mini kommen in fünf verschiedenen Farben.

(Foto: Apple)

Nachdem sich optisch in den vergangenen beiden Jahren nicht viel getan hatte, hat die 12er-Serie ein erfrischend neues Design erhalten. Das heißt, so neu ist es gar nicht, denn der breite, flache Metallrahmen mit gläserner Rückseite erinnert stark an das Design des iPhone 4/4S.

Bei den Top-Modellen ist der Rahmen aus Stahl, bei den einfachen Varianten aus Aluminium. Das veränderte Design ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass alle neuen iPhones 5G-fähig sind und Apple in dem flachen Rahmen alle Antennen verteilen konnte.

Alle vier Varianten haben OLED-Bildschirme, die von einem Keramikglas geschützt werden, das viermal stabiler als andere Deckgläser sein soll. Außerdem hat Apple die Auflösung der Panels erhöht. Das iPhone 12 Pro hat ein 6,1 Zoll großes Display, das iPhone 12 Pro Max einen riesigen 6,7-Zoll-Bildschirm. Dazu kommen das iPhone 12 mit 6,1-Zoll-Panel und das superhandliche iPhone 12 Mini mit 5,4 Zoll großem Display.

Bärenstarker Chip, verbesserte Kameras

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Das iPhone 12 Pro in Blau.

(Foto: Apple)

In allen vier Geräten steckt Apples neuer 5-Nanometer-A14-Chip, der mit Abstand die stärksten Haupt- und Grafik-Prozessoren bieten dürfte, die in diesem Jahr Smartphones antreiben. Spektakulär leistungsfähig soll auch der neue neuronale Prozessor sein, der viele KI-Funktionen ohne Cloud-Unterstützung mit Highspeed erledigen soll. Das soll unter anderem auch Fotos und Videos sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Bearbeitung zugutekommen.

Die Pro-Modelle können wie die aktuellen Geräte durch drei verschiedene Objektive knipsen: Hauptkamera, Superweitwinkel-Kamera und Tele-Kamera, die jetzt eine vierfache optische Vergrößerung bietet. Apple hat die Auflösung bei 12 Megapixeln gelassen, verspricht aber durch andere Änderungen deutlich verbesserte Aufnahmen im Vergleich zum iPhone-11-Line-up. Unter anderem ist jetzt der Sensor statt der Objektive optisch stabilisiert. Die Pro-Modelle haben außerdem einen Lidar-Sensor zur 3D-Raum- und -Objekterkennung, der auch Nachtaufnahmen unterstützt. Die einfacheren Varianten haben wie bisher nur Haupt- und Superweitwinkel-Kamera, und auch der Lidar-Sensor fehlt.

Viele Farben, krumme Preise

Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max kommen in Grau, Silber, Gold und Blau. Das iPhone 12 Pro kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden, am 23. Oktober kommt es in den Handel. Für das iPhone 12 Pro Max nimmt Apple ab dem 6. November Vorbestellungen an, ab dem 13. November ist es im Handel erhältlich.

Wegen der coronabedingten Anpassungen der Umsatzsteuer sind die Preise krumm geraten: Das kleinere Pro kostet mit 128 Gigabyte (GB) Speicher 1120 Euro, mit 256 GB 1237 Euro und mit 512 GB 1461 Euro. Für die Max-Variante muss man 1217 Euro, 1334,45 Euro oder 1558,65 Euro hinblättern.

In Blau, Grün, Schwarz, Weiß oder Rot bekommt man das iPhone 12 und das iPhone 12 mini. Vorbestellungen für das iPhone 12 sind ab dem 16. Oktober möglich, in den Handel kommt es am 23. Oktober. Das iPhone 12 mini kann ab dem 6. November vorbestellt werden und ist ab dem 13. November erhältlich.

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Für das iPhone 12 mini zahlt man mit mageren 64 GB Speicher 778,85 Euro, die 128- oder 256-GB-Modelle kosten 827,55 oder 944,55 Euro. Die Preise für das iPhone 12 lauten 876,30 Euro, 925,05 Euro und 1042,05 Euro.

Günstiger Homepod mini

Schließlich hatte Apple auch eine kleine Überraschung parat: den Homepod mini. Der kleine, kugelförmige WLAN-Lautsprecher soll ähnlich gut klingen wie sein größerer Bruder, und der nur 8,4 Zentimeter hohe Winzling bietet ebenfalls einen 360-Grad-Sound. Mit 96,50 Euro ist er für Apple-Verhältnisse relativ günstig.

Quelle: ntv.de