Technik

Kabellos Laden kostet extra Apple verkauft neue Airpods

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Die neuen Airpods und das neue Ladecase sehen aus wie ihre Vorgänger.

(Foto: Apple)

Apple stellt die zweite Generation der Airpods vor, die kabellosen Ohrhörer können ab sofort vorbestellt werden. Wer die interessanteste neue Funktion haben möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen.

Als sie Apple im Herbst 2016 vorstellte, hat es eine ganze Weile gedauert, bis sich die Airpods durchgesetzt haben. Inzwischen sind sie laut Apple "die beliebtesten kabellosen Kopfhörer der Welt" und im Straßenbild eine Selbstverständlichkeit. Jetzt gibt es die zweite Generation, die ab sofort online vorbestellt und kommende Woche auch in den Apple Stores geordert werden kann.

Optisch hat sich nichts geändert, die neuen Airpods sehen genauso wie ihre Vorgänger aus, die Veränderungen kann man nicht sehen. Zum einen hat Apple einen verbesserten Chip eingebaut. Der H1 ist leistungseffizienter und soll unter anderem die Sprechdauer um eine Stunde verlängern. Außerdem soll der Wechsel zwischen Geräten noch schneller klappen. Um den digitalen Assistenten aufzurufen, muss man die Ohrhörer nicht mehr antippen, sondern kann ihn mit dem Sprachkommando "Hey Siri" aktivieren.

Kabelloses Laden ist teuer

Apple verkauft die neuen Airpods wie die Vorgänger mit einem Standard-Ladecase für rund 180 Euro. Neu ist ein Ladecase, das kabellos induktiv (Qi) geladen wird, ansonsten aber wie gehabt zusätzliche Energiereserven für rund 24 Stunden Wiedergabe im Akku hat. Mit dieser Box kostet die zweite Generation der Airpods gleich 50 Euro mehr, nämlich rund 230 Euro. Immerhin hat man dann auch noch die Möglichkeit, das weiße Case mit einer persönlichen Gravur zu individualisieren. Weil die Generationen baugleich sind, kann man auch seinen alten Airpods kabelloses Laden gönnen, die neue Box kostet einzeln knapp 90 Euro.

Nachdem Apple in den vergangenen Tagen jetzt schon neue iPads, iMacs und Airpods per Pressemitteilung vorgestellt hat, könnte es passieren, dass der Hersteller auch noch das lange überfällige Airpower so in den Verkauf schickt. Auf der Ladematte könnte man dann iPhone, Apple Watch und die neuen Ohrhörer gleichzeitig aufladen.

Quelle: n-tv.de, kwe