Technik

Zwei Gratis-Programme stark Die besten Aufpasser für Windows 10

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Gute Virenwächter müssen neue Gefahren schnell erkennen können.

(Foto: imago/Panthermedia)

Ein Test zeigt, dass man nicht unbedingt Geld ausgeben muss, um Windows 10 sehr gut abzusichern, zwei Gratis-Programme gehören zu den Top-Produkten. Den besten Schutz bieten allerdings drei Virenwächter gegen Bezahlung.

Das unabhängige Institut AV-Test prüft untersucht regelmäßig, welche Sicherheits-Software Windows 10 zuverlässig schützt. Dabei müssen die Programme zeigen, wie gut sie Angreifer abwehren, dass sie Computer nicht übermäßig ausbremsen und dass sie möglichst keine Fehlalarme auslösen. Von 19 Kandidaten lösten immerhin elf die Aufgaben so gut, dass sie die Auszeichnung (Top-Produkt) erhielten, unter ihnen auch zwei Gratis-Virenwächter.

Drei kostenpflichtige Schutz-Programme leisteten sich keinen Ausrutscher, wehrten unter anderem auch jeden Malware-Angriff ab. Dafür gab's die volle Punktzahl 18. Die Testsieger sind Bitdefender Internet Security, Kaspersky Internet Security und Norton Security.

Gratis-Schutz mit kleinen Schwächen

Wer kein Geld ausgeben möchte, kann seinen Windows-10-Rechner aber auch gratis fast ebenso gut wie mit den Gewinner-Programmen schützen. Zwei kostenlose Virenwächter haben sich mit insgesamt 17,5 Punkten knapp hinter den Top 3 platziert.

Wie in den vorangegangenen Tests hat Microsofts Bordmittel Windows Defender erneut eine starke Leistung gezeigt. Allerdings erkannte er diesmal nicht in beiden Test-Monaten alle Zero-Day-Angriffe, also Malware, die Lücken ausnützt, für die es noch keine Sicherheits-Updates gibt. Deshalb gab's für die Schutzwirkung nur 5,5 Punkte.

Avast Free Antivirus behielt zwar auch keine weiße Weste, bekam mit dreimal zu 100 Prozent und einmal zu 97,7 Prozent abgewehrte Angriffe aber die vollen sechs Punkte für die Schutzwirkung. AV-Test zog dem kostenlosen Virenwächter allerdings einen halben Punkt ab, weil er Aufrufe von populären Webseiten deutlich stärker als der Industrie-Durchschnitt verlangsamte. Außerdem müssen Nutzer bei diesem Gratis-Schutz lästige Werbeeinblendungen akzeptieren.

Vergleichen und sparen

Noch ein Tipp für Nutzer, die sich für eine kostenpflichtige Software entscheiden: Sie können ordentlich Geld sparen, wenn sie nicht direkt beim Hersteller kaufen. Die ein Jahr gültige Lizenz für Kaspersky Internet Security (2020) kostet dort beispielsweise für einen PC rund 40 Euro. Über einen Preisvergleich findet man Händler, die den Virenwächter bereits für die Hälfte verkaufen.

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Quelle: n-tv.de, kwe