Technik

Von der Wäsche bis zum CroissantLG-Roboter CLOiD schmeißt den Haushalt

05.01.2026, 18:41 Uhr
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Do legst di nieda, wie der zusammenlegt! (Foto: LG Electronics)

Auf der CES feiert LG CLOiD Premiere. Dabei handelt es sich um einen KI-basierten Roboter, der nicht nur klugscheißt, sondern lästige Haushaltsaufgaben übernimmt. Möglich machen dies unter anderem sehr geschickte Hände.

Ein großes Thema auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) sind KI-gestützte Haushaltsroboter, die richtig anpacken können und nicht nur eine Aufgabe wie Staubsaugen beherrschen. Das beste Beispiel dafür ist der LG CLOiD, der "die Vision des 'Zero Labor Home' repräsentiert, in der intelligente Maschinen alltägliche Aufgaben durch Robotik und die Integration in ein vernetztes Zuhause übernehmen".

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"Madame, das Croissant ist fertig." (Foto: LG Electronics)

CLOiD ist keine komplette Neuentwicklung, Kopf und Räder hat er vom Q9 geerbt, der vor zwei Jahren über die Messe in Las Vegas rollte. Der Neue ist aber nicht nur größer, er hat im Gegensatz zum kleinen Vorgänger auch zwei Roboterarme.

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In Zukunft muss das Geschirr vielleicht spülmaschinen- und roboterfest sein. (Foto: LG Electronics)

Beweglich und präzise

Jeder Arm verfügt über sieben Freiheitsgrade, die der Beweglichkeit eines menschlichen Arms entsprechen. Schulter, Ellbogen und Handgelenk ermöglichen Vorwärts-, Rückwärts-, Dreh- und Seitwärtsbewegungen. An jeder Hand sitzen fünf unabhängig voneinander bewegliche Finger für präzise Arbeiten.

Ein neigbarer Torso ermöglicht ihm, sich zu bücken, um auch Objekte ab Kniehöhe aufnehmen zu können - wobei CLOiD selbst keine Knie hat, sondern auf zwei starren, angewinkelten, langen Stelzen durch die Wohnung rollt. Dabei setzt LG auf Technologie, die sich bereits in Saugrobotern bewährt hat.

Dank dieser Konfiguration kann CLOiD laut LG eine Vielzahl von Haushaltsgegenständen handhaben und in Küchen, Waschküchen und Wohnbereichen eingesetzt werden. "In einem Szenario holt der Roboter Milch aus dem Kühlschrank und legt ein Croissant in den Ofen, um das Frühstück zuzubereiten. Nachdem die Bewohner das Haus verlassen haben, startet LG CLOiD Wäscheprogramme und faltet und stapelt die getrocknete Wäsche."

Der Kopf des Roboters mit einem Chipsatz als "Gehirn" soll als mobile KI-Zentrale für das vernetzte Heim dienen. Außerdem hat CLOiD ein Display, einen Lautsprecher, Kameras, verschiedene Sensoren und sprachbasierte generative KI im Oberstübchen. Damit soll der KI-Haushaltshelfer in der Lage sein, über gesprochene Sprache und Mimik mit Menschen zu kommunizieren, die Wohnumgebung und Lebensgewohnheiten seiner Nutzer zu erlernen und vernetzte Haushaltsgeräte basierend auf diesen Erkenntnissen zu steuern.

Quelle: ntv.de, kwe

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