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Herausragende Kamera Was vom iPhone 13 zu erwarten ist

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Diese Dummys sollen das Design der iPhone-13-Serie zeigen.

(Foto: Weibo/@duanrui1205)

In rund zehn Wochen wird Apple die iPhone-13-Serie vorstellen, die Produktion soll bald anlaufen. Viele Details sind bereits durchgesickert, ntv.de zählt auf, was über die Geräte schon bekannt ist.

Wer sich aktuell mit dem Gedanken beschäftigt, ein neues iPhone anzuschaffen, sollte vielleicht besser noch ein paar Wochen warten. Denn im September wird Apple seine neuen Modelle vorstellen. Was Käufer erwartet, ist schon weitgehend bekannt, denn aus zahlreichen Leaks ist schon sehr viel über die iPhone-13-Serie bekannt.

Trotz der weltweit noch immer anhaltenden Liefer- und Produktions-Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie will Apple in diesem Herbst pünktlich sein. Die Präsentation der neuen iPhones wird für die dritte Septemberwoche erwartet und der Verkauf aller Modelle soll kurz darauf starten.

Foxconn lockt mit hohen Boni

Die "South China Morning Post" berichtet zwar, die größte Fabrik von Auftragsfertiger Foxconn müsse Rekord-Boni anbieten, um ausreichend Arbeiter anheuern zu können. Aber dem Branchenmagazin "Digitimes" zufolge hat Apple bereits begonnen, die Komponenten zu bestellen, um die Produktion in den kommenden Wochen hochzufahren.

Der Konzern erwartet offenbar eine größere Nachfrage als im vergangenen Jahr. Verschiedene Analysten rechnen mit 90 bis 100 Millionen Geräten für die Erstbestellungen. Im Herbst 2020 hatte Apple dafür 80 Millionen iPhones geordert.

Im Prinzip eine S-Klasse

Jüngeren Gerüchten nach könnte Apple mit der kommenden Serie die "S-Klasse" wieder einführen. Das heißt, die Folgegeneration einer größeren Designänderung erhält den Zusatz "s". Zuletzt war dies allerdings beim iPhone 6s der Fall.

Käme ein iPhone 12s statt einem iPhone 13 würde dies insofern Sinn ergeben, als die 2021er-Modelle optisch kaum von ihren Vorgängern zu unterscheiden sein werden. Im chinesischen Weibo-Netzwerk kursieren aktuell Fotos von Dummys, die das Design bestätigen, das bereits im April von "EverythingApplePro" erstellte Attrappen aufgrund von geleakten Konstruktionszeichnungen zeigten.

Wahrscheinlich das letzte iPhone mini

Unverändert soll es in diesem Jahr vier verschiedene Varianten geben: Das iPhone 13 Pro hat ein 6,1 Zoll großes Display, das Pro Max einen mächtigen 6,7-Zoll-Bildschirm. Dazu kommen das iPhone 12 mit 6,1-Zoll-Panel und das handliche iPhone 13 Mini mit 5,4 Zoll großem Display.

Wenn Kuo auch diesmal richtig liegt, wird es das letzte iPhone mini sein. Laut "Appleinsider" erwartet der Analyst für das kommende Jahr zwei Pro- und zwei Standard-Modelle mit 6,1 und 6,7 Zoll großen Displays.

Stark verbesserte Kameras

Den geleakten Konstruktionszeichnungen nach wächst der Durchmesser der Objektive an, und das Kameramodul ragt noch etwas deutlicher als bei der 12er-Serie aus dem Gehäuse hervor - beim Max-Modell rund 0,9 Millimeter. Insgesamt soll das größte iPhone damit 0,26 Millimeter dicker als sein Vorgänger sein.

Der grundsätzliche Aufbau mit drei Kameras bei den Pro-Modellen und zwei Kameras bei den Standard-Geräten bleibt gleich. Beim iPhone 13 und 13 mini sollen die beiden Objektive der Kamera allerdings nicht mehr untereinander, sondern diagonal im Modul angeordnet sein.

"9to5Mac" schreibt, Kuo gehe davon aus, dass die Sensorgröße von 1/1.7 auf 1/2.0 Zoll anwachsen wird. Außerdem sollen die Pixel des neuen Sensors statt 1,7 jetzt 2,0 Makrometer groß sein. Man kann also annehmen, dass die neuen iPhones ein gutes Stück lichtempfindlicher sein werden. Außerdem sollen zusätzliche Linsen die Bildqualität verbessern.

Dazu könnte dem Analysten zufolge zumindest das iPhone 13 Pro Max Weit- und Superweitwinkel-Kameras mit stabilisierten Sensoren (Sensor-Shift) haben. "Digitimes" geht davon aus, dass beide Pro-Modelle das Feature erhalten.

Laut "MacRumors" schreibt Kuo in seinem jüngsten Bericht, die Ultraweitwinkel-Kamera der Pro-Varianten werde wie die Hauptkamera mit einem Autofokus ausgestattet sein. Die aktuellen Geräte haben sogenannte Fixfokusobjektive. Das heißt, Schärfepunkt und Blende sind so eingestellt, dass in einem bestimmten Entfernungsbereich alles scharf dargestellt wird.

Etwas kleinere Notch

Kuo erwartet außerdem, dass bei den neuen iPhones die Aussparung im Bildschirm etwas kleiner ausfallen wird. Dies scheinen Fotos von Displaygläsern zu belegen, die @duanrui1205 auf Twitter geteilt hat. Demnach wird die sogenannte Notch etwas schmaler sein als beim iPhone 12. Laut "9to5Mac" erreicht Apple dies, indem der Lautsprecher in den Displayrand wandert. Man kann dies an der entsprechenden Aussparung der Abdeckungen erkennen.

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Diese Displayabdeckungen zeigen die veränderte Notch des iPhone 13 und des iPhone 13 mini.

(Foto: @duanrui1205)

Angetrieben wird die iPhone-13-Serie von Apples neuem A15-Chip. Er soll nicht nur nochmals deutlich stärker als sein Vorgänger, sondern gleichzeitig auch sparsamer sein. Neu ist auch Qualcomms 5G-Chip Snapdragon X60. Er soll ebenfalls effizienter arbeiten und außerdem den kombinierten Einsatz mmWave- und Sub-6-GHz-Bändern ermöglichen.

Für Deutschland spielt die mmWave-Technologie keine Rolle, da die eingesetzten Hochfrequenzbereiche in Deutschland vorerst nicht für 5G verwendet werden. Sie können zwar auf kurze Distanzen größere Datenmengen transportieren, erzeugen dabei aber auch wesentlich höhere Strahlungen. In den USA und anderen Ländern wird dies weniger problematisch als in Deutschland betrachtet, weswegen Kuo erwartet, dass die Hälfte der neuen iPhones mit mmWave-5G ausgestattet sein werden.

USB-C nicht vor 2022

Die 2021er-iPhones werden nach wie vor einen Lightning-Anschluss haben. Erst im kommenden Jahr könnte Apple - wie von Kuo bereits im Dezember 2019 prophezeit - iPhones präsentieren, die nur noch per Funk Kontakt zu anderen Geräten herstellen und ausschließlich induktiv geladen werden. Apropos laden: Die Akkus der 13er-Serie sollen etwas größer sein und damit länger durchhalten können.

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Ähnliches wie für die USB-C-Vorhersage gilt für eine weitere langfristige Voraussage, die der Kult-Analyst 2019 machte. Einen ins Display integrierten Fingerabdrucksensor erwartet er - wenn überhaupt - erst für 2022.

Pro-Modelle mit 120-Hertz-Displays

Hoch gehandelt werden 120-Hertz-Displays. Einerseits würde Apple ohne Panels mit hoher Bildwiederholfrequenz sich etwas vor der Android-Konkurrenz blamieren, bei deren Top-Geräten die Funktion quasi schon Standard ist. Zweitens gibt es jetzt sparsamere 120-Hertz-OLED-Displays, was angesichts Apples Widerwillen, eine schlanke Taille größeren Akkus zu opfern, ein wichtiges Argument ist. Laut "The Elec" soll Samsung die Bildschirme für die Pro-Modelle liefern, während LG den Zuschlag für die beiden anderen Varianten erhalten hat.

Quelle: ntv.de

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